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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Endlich sind die Straßenbauer da
Zwischenüberschrift:
Sandgrube König: Nach jahrelanger Verzögerung haben die Bauarbeiten begonnen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Darauf haben die Siedler in der früheren Sandgrube König lange gewartet: Ihre seit Jahren versprochene Straße wird endlich gebaut. Noch vor wenigen Monaten hatten sie befürchtet, dass der Auftraggeber den Ausbau nicht finanzieren könne.

Osnabrück Aus der ehemaligen Sandgrube König in Gretesch ist schon vor mehreren Jahren eine Wohnsiedlung mit 23 Grundstücken geworden. Anders als in den anderen Baugebieten Osnabrücks wurde für die beiden Straßen die Vinckestraße und die Dehlerstraße eine private Erschließung vereinbart. Die Kosten wurden mit der jeweiligen Kaufsumme für die Grundstücke abgegolten. So wollte es die Firma König, die den Sand abgebaut hat und in Georgsmarienhütte ein Betonsteinwerk betreibt.

2011 wurden die Grundstücke verkauft, und spätestens 2015 hätten die Straßen laut Vertrag fertiggestellt werden müssen. Aber das Vorhaben verzögerte sich. Zweimal wurde ein Baustart angekündigt, einmal tauchten sogar Baumaschinen im neuen Wohngebiet auf. Arbeiter wurden jedoch nicht gesehen, und nach ein paar Wochen waren auch die Maschinen wieder verschwunden.

Nach diesen Erfahrungen wuchs die Unruhe unter den Häuslebauern. Und weil die Anfragen bei der Firma König immer nur neue Vertröstungen hervorbrachten, machten sie sich Sorgen, dass die Rücklage für den Straßenbau in andere Kanäle geflossen sein könnte was von König stets verneint wurde.

Als unsere Redaktion im April nachfragte, hieß es, das Tiefbauunternehmen Unverfehrt aus Westerkappeln werde im September mit dem Straßenausbau beginnen. Tatsächlich begannen die Arbeiten schon Ende August. Und sie kommen gut voran, wie Anwohner bestätigen. Die Jungs auf der Baustelle sind supernett″, sagt einer der Siedler, der noch vor einem halben Jahr stinksauer war.

Nicht doppelt bezahlen

Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau der Stadt Osnabrück ist zuversichtlich, dass die Arbeiten jetzt planmäßig zu Ende gebracht werden. Auch die Stadt hatte sich wiederholt dafür eingesetzt, dass das Provisorium einem soliden Endausbau weicht. Falls sich das Vorhaben noch länger verzögert hätte, wäre die Stadt sogar bereit gewesen, den Auftrag auszuschreiben und in eigener Regie ausführen zu lassen. Doch das lehnten die Anlieger ab. Denn dann hätten sie ihre Straße zweimal bezahlen müssen.

Bildtext:
Es geht voran: Die Firma Unverfehrt aus Westerkappeln baut jetzt die Straße, auf die die Siedler der ehemaligen Sandgrube König so lange gewartet haben.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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