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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weniger Gewerbegebiet, aber Fernmeldeturm auf dem Schinkelberg
Zwischenüberschrift:
Grünflächen in Schinkel bleiben erhalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weniger Gewerbegebiet, aber Fernmeldeturm auf dem Schinkelberg
Grünflächen im Schinkel bleiben erhalten

Mit dem Hinweis, das Gelände des Bebauungsplanes 154 werde mit Sicherheit kein Gewerbegebiet, entschärfte Oberbürgermeister Ernst Weber die Bombe, die bei der Diskussionsveranstaltung des Bürgervereins Osnabrück-Schinkel zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes hochgehen sollte.
Damit sei die Befürchtung grundlos geworden, daß durch insgesamt 86 Hektar Gewerbegebiet östlich der B 51 zwischen Schinkelberg und Belmer Straße der Stadtteil in seiner Ausdehnung eingeengt werden und von den östlichen Grünflächen abgeschnitten werde.
Bürgermeister Hartmut Lause hatte dagegen eine kleine Enttäuschung parat: Auf dem Schinkelberg wird ein Fernsehturm gebaut werden! Technische Notwendigkeiten machen diesen Bau erforderlich und im Raum Osnabrück steht kein besserer Standort zur Verfügung.
In seiner Stellungnahme hatte der Bürgerverein Schinkel sich vor allem gegen diese beiden Bauvorhaben ausgesprochen. Ltd. Baudirektor Schmidt-Casdorff erläuterte der Versammlung den Stand der Planung und die Vorstellungen zur künftigen Nutzung verschiedener Gebiete im Schinkel. Danach sollen 12 ha Gewerbegebiet ausgewiesen werden, zwischen Weitkampweg und Westerbreite, ebenfalls 12 ha sind als Wohngebiet vorgesehen an der Nordstraße nördlich Hehmann. Eine Ausweitung der Klöckner-Werke ist geplant entlang der Mindener Straße, wobei noch nicht geklärt ist, ob sich diese Erweiterung auf das Gelände des Schützenhofes beschränken wird und ob auch Wohnbauten davon betroffen sein werden.
Weiterhin soll der Schinkeler Friedhof bis zum Friedensweg hin ausgeweitet werden, auch eine Vergrößerung des Campingplatzes Niedersachsenhof ist geplant. ...
Die Befürchtung, der Stadtteil Schinkel werde in Zukunft durch einen Riegel von Gewerbegebieten von den Naherholungsgebieten abgeschlossen werden, zerstreute Oberbürgermeister Ernst Weber. Seine Zusicherung, der betreffende Bebauungsplan werde in dieser Form sicherlich nicht durchkommen, beruhigte die Gemüter dann doch etwas. ...
Mehrfach wurde allerdings gefordert, als Ersatz für die zum Baugebiet gewordenen Kleingärten endlich neue Flächen zuzuweisen. .... Die Zahl der Kleingärten sei so stark zurückgegangen, daß auch dafür etwas getan werden müsse.


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