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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Im Dienst der Allgemeinheit
Zwischenüberschrift:
6. Osnabrücker Freiwilligentag wirbt für ehrenamtliches Engagement / Projekte stellen sich vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Am Samstag war wieder Osnabrücker Freiwilligentag″. In mehr als 20 Projekten konnten sich Ehrenamtliche und solche, die es werden wollten, ausprobieren. Abends feierten die Helfer zusammen im Haus der Jugend.

Osnabrück Einen Tag einfach und unverbindlich in ehrenamtliche Projekten reinschnuppern oder das eigene Engagement der Öffentlichkeit vorstellen: Das ist die Idee des Freiwilligentages. Am Samstag wurde so bereits zum sechsten Mal Aufmerksamkeit für das Ehrenamt in Osnabrück geschaffen. Mehr als 20 Projekte standen dieses Mal zur Wahl.

Neben den bekannten Institutionen nutzen auch viele Initiativen und Vereine, die sonst weniger im Fokus stehen, die Bühne. Ein Beispiel ist der Verein Katzenleben Osnabrück. Im Alltag ist die Arbeit der Ehrenamtlichen Helfer wenig auffällig. Wer nicht gerade eine Katze in Not hat, kommt wohl kaum mit dem Verein in Kontakt.

Wir kümmern uns besonders um Katzen, die nur schwer oder kaum noch vermittelbar sind″, berichtete Nikola Rose. Das seien einerseits sehr alte Tiere oder Katzen mit schweren Krankheiten. Sie kommen bei Katzenleben Osnabrück nicht ins Heim, sondern werden in Pflegestellen untergebracht.

Am Freiwilligentag hatten sich Vereinsmitglieder mit Interessierten zur gemeinsamen Handarbeit getroffen. Kleine Stoffmäuse, Katzenkissen oder auch Überzüge für die Transportkisten wurden gehäkelt und genäht. Gerade die Überzüge brauche der Verein dringend, sagte Rose. Katzen mögen es dunkel und geschützt. Mit den Überzügen werden Transporte und Fahrten zum Tierarzt für die Tiere deutlich stressfreier.″ Zudem habe der Verein gern die Aufmerksamkeit genutzt, die ihnen der Freiwilligentag bietet.

Fahrradbügel aufgestellt

Regelrecht alte Hasen″ beim Freiwilligentag waren die Gemeindemitglieder der Christus-König-Gemeinde in Haste. Sie bauten vor ihrer Kirche an der Bramstraße 17 Fahrradbügel auf. Das haben wir schon vor zwei Jahren erfolgreich an der Heilig-Geist-Kirche gemacht″, sagte Peter Klösener. Warum? Wir sind eine sogenannte faire Gemeinde′ und wollen damit unsere Mitglieder einladen, mit dem Fahrrad zur Kirche und zum Gemeindehaus zu kommen.″

Bisher sei das aber nicht problemlos möglich gewesen. Viele Fahrräder stehen dann oft im Pulk vor der Kirche″, meinte Klösener. Teilweise seien sogar die Autos zugeparkt worden. Ab sofort gebe es hier mit den Fahrradbügeln eine bessere Lösung. Vielleicht bauen wir als Nächstes eine Überdachung?″, gab Klösener die Marschroute für die Zukunft vor. Auch eine E-Bike-Ladestation sei denkbar.

Dankeschön-Party

Für die Baustelle am Freiwilligentag musste sogar der traditionelle Flohmarkt des Kindergartens Platz machen. Gleichzeitig konnten die Ehrenamtlichen den Ansturm auf dem Kirchvorplatz nutzen. Da kommen viele kurz rüber, fragen, was wir machen, oder helfen ein wenig mit″, stellten die Freiwilligen erfreut fest.

Gefeiert wurde dann am Abend im Haus der Jugend. Dort fand die traditionelle Dankeschön-Party für die hart arbeitenden Freiwilligen statt. Neben Verpflegung bot die Feier auch wieder die Möglichkeit, sich über den Ausgang der anderen Projekte zu informieren und mit anderen Kurz- und Langzeitfreiwilligen″ auszutauschen.

Bildtexte:
Gemeinsam für die Gemeinde: An der Christus-König-Gemeinde wurden am Freiwilligentag 17 Fahrradständer gebaut.
Dort brauchen die Katzen aber immer auch Spielzeug.
Fotos:
Robert Schäfer
Autor:
Robert Schäfer


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