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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kein Platz im Keller für noch eine Mülltonne
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Gelbe Tonne statt Sack? Rat vertagt Entscheidung (Ausgabe vom 29. August).

Es ist ja sehr schön, dass die Stadt in Eversburg die gelbe Tonne bereits erprobt hat und die Bürger diese gut fanden. Ich unterstelle mal, in Eversburg stehen viele frei stehende Häuser (Ein- und Mehrfamilienhäuser), die Platz auf dem Grundstück haben für zusätzliche Tonnen. Wir wohnen zentrumsnah in Osnabrück in einem Mehrfamilienhaus. Kein Zugang zum rückseitigen Grundstück. Links und rechts direkte Anschlussbebauung. Uns steht für unsere aktuellen Mülltonnen (dreimal schwarz, zweimal blau, zweimal braun) sowie die gelben Säcke ein Kellervorraum von circa fünf Quadratmetern zur Verfügung. Die Tonnen und die Säcke müssen aus dem Keller an die Straße gebracht werden. Für die Säcke haben wir an der Wand Hakenleisten, um die vollen Säcke dort aufzuhängen. Im gelben Sack fällt auch der meiste Müll an. Ich frage mich, wie viele gelbe Tonnen man uns geben will [...] für die bisherige Anzahl an Säcken? Mit den Säcken kann man einfach den nächsten benutzen, wenn einer voll ist. Ich wüsste ehrlich nicht, wo wir auf den genannten fünf Quadratmetern noch zusätzliche Tonnen unterbringen sollen. An die Wand hängen geht dann nicht mehr.

Wenn man sich Gedanken über den Einsatz von gelben Tonnen statt gelber Säcke macht, sollte man auch an das Platzproblem der Unterbringung von zusätzlichen Tonnen in Mehrfamilienhäusern denken, die über keine geeigneten Grundstücke verfügen. Im Bereich des Stadtzentrums, inner- und außerhalb des Rings ist Reihenbebauung verbreitet, wir bilden da keine Ausnahme. Ich bin ganz klar gegen weitere Abfalltonnen, da wir diese nicht stellen können.″

Michael Schröder

Osnabrück

„, Gelbe Tonne statt Sack? Diese Frage verstehe ich nun gar nicht! Wir alle (oder doch nicht alle?) wissen um die Probleme der Plastik-Vermüllung unserer Welt, nicht nur unserer Gehwege. Ich möchte nicht aufzählen, wo wir [...] Mikroplastik vorfinden. Das könnte/ sollte durch reichlich Medienvermittlung als Wissen überall angekommen sein. Entsetzt bin ich allerdings darüber, wie unbesorgt noch immer mit Plastikverpackungen umgegangen wird (zum Beispiel beim Einkauf von Bananen oder in Plastikschalen verpacktem Gemüse nochmals eine Plastiktüte und Ähnliches). Es gibt umweltfreundlichere Verpackungsmöglichkeiten und viele Menschen gehen bereits andere Wege. Dass die gelben Plastiksäcke , ökologischer Wahnsinn′ sind, ist eine späte Einsicht. Dazu gäbe es Alternativen. Verpackungsmüll wird es immer geben, statt jedoch zur Vermeidung von Plastikmüll anzuregen, bewirkt die Einführung der gelben Tonne das Gegenteil, ein , Nur-weiter-so′!

Waltraud Barke

Osnabrück
Autor:
Michael Schröder, Waltraud Barke


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