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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Musikalisches Aushängeschild
 
Neue Ideen für die Erste Hilfe
 
Eine Pflanze zum Genießen
Zwischenüberschrift:
Big Band der Bundeswehr am 13. September auf der Laga / Von Helmut Schmidt gegründet
 
Für alle Fälle: An drei Standorten gibt es auf der Laga mobile Notfall-Stationen
Artikel:
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Originaltext:
Helmut Schmidt ist es zu verdanken, dass Laga-Besucher nächsten Donnerstag in den Genuss eines hochkarätigen Konzertes kommen. Der frühere Bundeskanzler regte 1970 als Verteidigungsminister an, innerhalb der Bundeswehr eine Big Band zu gründen. Die Formation gilt schon seit Jahrzehnten als eine der besten in Deutschland und beehrt am 13. September Bad Iburg.

Bad Iburg Die Big Band der Bundeswehr spielt gerne vor großem Publikum unter freiem Himmel kommenden Mittwoch bei einem Open Air in Gütersloh, am Freitag in Rinteln und dazwischen im Kneipp-Erlebnispark. Das Orchester hat sich auch durch zahlreiche Fernsehauftritte einen Namen gemacht. Ende September geht es auf Auslandsreise nach Mallorca.

Das Konzert in Bad Iburg ist kostenlos nicht nur für Laga-Besucher. Auch wer kein Ticket für die Gartenschau löst, kommt abends ohne Eintritt vom Stadteingang bis zur Giro-Live-Bühne. 1200 Besucher haben dort unter dem Zelt Platz, viele weitere unter freiem Himmel. Nur ein Teil des Areals ist bestuhlt. Die Musiker wünschen sich ausdrücklich, dass die Besucher tanzen können. Der Auftritt der Bundeswehr-Big-Band sei im Laga-Programm ein absoluter Höhepunkt, sagt Tim Trentmann von der Veranstaltungsabteilung. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Streng genommen passt ein solcher Termin nicht zur Programmphilosophie der Laga-Macher. Im Gegensatz zur Landesgartenschau in Papenburg haben die Organisatoren weitgehend darauf verzichtet, Größen des Showgeschäfts nach Bad Iburg zu holen auch um finanzielle Risiken auszuschließen. Statt- dessen ist in Zusammenarbeit mit regionalen Initiativen und Vereinen erfolgreich ein familiäres Programm zustande gekommen, das nach den Worten Trentmanns beim Publikum sehr gut angekommen ist und zusätzliche Besucher angezogen hat.

Unter dem Motto umsonst und draußen″ ist das Big-Band-Konzert am nächsten Donnerstag gewissermaßen ein Bonbon für alle Fans flotter und populärer Tanz- und Unterhaltungsmusik. Das seit Anfang 2015 von Timor Oliver Chadik geleitete Bundeswehr-Orchester reist mit knapp 30 Instrumentalisten und drei Sängern nach Bad Iburg. Im Repertoire sind nicht nur Klassiker der Swing-Ära, sondern auch moderne Stücke von Michael Jackson, Queen und Roxette.

1970 hatte sich der passionierte Musikfreund Helmut Schmidt einen modernen Sound für eine moderne Armee″ gewünscht. Er stellte sich den Sound der Zeit als Bereicherung der Militärmusik vor und brachte die Big Band als musikalisches Aushängeschild der Bundeswehr auf den Weg.

Als erster Bandleader drückte der Komponist und Jazzpianist Günter Noris der Formation seinen Stempel auf. Den ersten großen öffentlichen Auftritt absolvierte die Big Band am 26. Mai 1972 vor 80000 Zuschauern zur Eröffnung des Olympiastadions in München. Das Konzert wurde live im Fernsehen übertragen. Seitdem stellt sich die Big Band regelmäßig in den Dienst der guten Sache und wirkt bundesweit an Benefizkonzerten mit. Mehr als 40 Schallplatten und CDs sind erschienen.

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Die Big Band der Bundeswehr ist ein echter Publikumsmagnet. Am kommenden Donnerstag, 13. September, ist die Formation auf der Giro-Live-Bühne im Bad Iburger Kneipp-Erlebnispark zu Gast. Der Eintritt ist frei.
Foto:
dpa/ Sebastian Gollnow

Bad Iburg Vom Pflaster bis zum Defibrillator die Notfall-Stationen der Bad Iburger Firma notfallkoffer.de versorgen die Besucher der Laga an drei Standorten im Gelände mit Erste-Hilfe-Utensilien. Besonderheit: Alle notwendigen Hilfsmittel sind an einer mobilen Säule befestigt.

Einen schönen Tag erleben, das wollen die Besucher der Laga in Bad Iburg. Ab und zu klappt das nicht ganz unfallfrei: Mal schürft sich ein Kind das Knie auf, mal sorgen Blasen an den Füßen für trübe Stimmung. Für diese und andere kleinere und größere Notfälle stehen auf dem Laga-Gelände drei mobile Notfall-Stationen: eine am Europaplatz zwischen Blumenhalle und Baumwipfelpfad, eine an der Giro-Live-Bühne und eine am Haupteingang. Sie sind mit einem Defibrillator, einem Erste-Hilfe-Kasten, zwei Feuerlöschern, Händedesinfektionsmittel, einem Pflasterspender und einem Mülleimer ausgestattet.

Gerade im Kinderspielbereich nimmt das eine Menge Druck raus″, erklärt Volker Schwarz, der bei der Laga für Veranstaltungen und das Sicherheitskonzept zuständig ist: Wenn ein Kind fällt, gibt es dort Pflaster oder man kann einen Verband anlegen.″ Früher sei in solchen Fällen immer das Laga-Team gefordert gewesen. Schwarz lobt: Die Idee der mobilen Notfall-Stationen ist eigentlich simpel, doch so etwas gab es bislang noch nicht.″

Der Kontakt zwischen der Firma notfallkoffer.de und der Laga-Durchführungsgesellschaft kam beim Unternehmerfrühstück der Stadt Bad Iburg zustande. Bald tüftelte das notfallkoffer.de-
Team an der Idee weiter: Eine erste Version haben wir nach Hinweisen von Herrn Schwarz noch modifiziert″, sagt Jan Franzkowiak, Manager der Firma notfallkoffer.de. Inzwischen erfülle die Säule noch mehr behördliche Vorgaben für Veranstaltungen und Events als in der ersten Variante.

Auch wenn er auf der Laga bisher glücklicherweise noch nicht zum Einsatz kommen musste, ein Herzstück der mobilen Notfall-Station ist der Defibrillator. Das Plus: Das Gerät gibt Anweisungen. Bis die Profis kommen, muss man nur tun, was das Gerät sagt″, erklärt Franzkowiak. Ältere Modelle boten diesen Service nicht. Oft sei die Sorge der Ersthelfer, einen Fehler zu machen, sehr groß.
Die neue Generation von Defibrillatoren ersetzt zwar keine Herz-Druck-Massage, macht aber klare Ansagen und gibt beispielsweise den Takt für eine solche Massage vor.

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Jan Franzkowiak von der Bad Iburger Firma notfallkoffer.de ist stolz auf die mobilen Notfall-Stationen, die zum ersten Mal in dieser Form während einer Großveranstaltung aufgestellt wurden.
Foto:
PR/ Imma Schmidt

Feinschmecker genießen ihre Knospen gekocht, frittiert, gebraten oder zum Dip: Die Rede ist von Artischocken (Cynara scolymus). Die aus dem Mittelmeerraum stammenden Korbblütler (Asteraceae) waren schon bei den Ägyptern um 500 vor Christus beliebt und können in milden Lagen auch im heimischen Garten wachsen. Die distelähnlichen Edelgewächse mit den dornigen und von unten filzig behaarten Laubblättern benötigen einen nährstoffreichen, windgeschützten und unbedingt vollsonnigen Standort. Staunässe mögen sie nicht. Die großen Blütenstände ziehen alle Blicke auf sich: Wenn die Knospen nicht rechtzeitig geerntet werden, öffnen sich violette Röhrenblüten, die bei Bienen, Hummeln und anderen Insekten sehr beliebt sind. Auf der Laga finden sie sich in den Hochbeeten des neuen Rosengartens.

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Artischocken blühen derzeit auf der Laga in den Rosenbeeten.
Foto:
PR/ Schmidt
Autor:
Holger Jansing, pm, sarr


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