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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Den Uhus fehlen Steinbrüche
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Vogelpaar nistet im Baum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Erfreuliches gibt es vom König der Nacht zu berichten. In einem Waldgebiet an der Osnabrücker Stadtgrenze wurde völlig unerwartet ein Uhupaar entdeckt, das in einem stattlichen Greifvogelhorst nistet. Das ist deshalb so bemerkenswert, da Uhus im Teutoburger Wald und im gesamten niedersächsischen Raum nahezu ausschließlich in Steinbrüchen und an Naturfelsen brüten.
Das Uhupaar hat diesen Horst vermutlich bereits im Winter oder sogar im Herbst bezogen. Er lagert rund 18 Meter hoch in einer käftigen Astgabel einer dicken Buche. Die Größe des Greifvogelhorstes deutet darauf hin, dass er wohl schon seit Jahrzehnten von Habichten oder Mäusebussarden besetzt gewesen sein muss, die vor jeder Brut Nistmaterial anhäuften. Denkbar ist, dass der mächtige Uhu, der durchaus dem Adler ebenbürtig ist, die Vorbesitzer aus seinem neuen Revier verjagt hat.
Erfreulich ist, dass die mächtigen Nachtgreife im Großraum Osnabrück möglicherweise zunehmen. Für Osnabrück ist dieser Brutplatz nunmehr der vierte bekannte Standort. Im Piesberger Steinbruch werden sie mindestens seit 1985 beobachtet. Hier haben sie auch in verschiedenen Jahren erfolgreich ihren Nachwuchs hochgebracht. Weitere Uhu-Brutplätze beherbergen die Steinbrüche am Sandforter Berg und am Rochus Berg, jenseits der Stadtgrenze in Holsten-Mündrup. Es ist zu vermuten, dass um Osnabrück Steinbrüche keine Nistplätze mehr zur Verfügung stehen und dass Uhus deshalb auf Baumhorste ausweichen müssen.

Bildtext:
Die Uhus suchen sich am Osnabrücker Stadtrand ungewöhnliche Brutplätze.


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