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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Eine Oase in der Stadt″
Zwischenüberschrift:
Die ersten Familien sind im Baugebiet Rosengärten eingezogen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Rosengärten blühen auf. Zwar wühlen sich derzeit noch die Bagger durchs Erdreich. Doch längst wird nicht mehr nur gearbeitet, sondern auch gewohnt im Neubaugebiet östlich der Iburger Straße. Sieben Häuser sind bereits bezogen.

Zwei schwarze Katzen tollen durch den Garten der Familie Wuttke. Die hat Matthias von seinen Eltern zum Einzug geschenkt bekommen. Dabei musste der Zwölfjährige gar nicht extra mit den Tieren ins neue Haus gelockt werden. Die Wuttkes sind auch so überzeugt von Lage und Konzept der Rosengärten. Das ist eine Oase in der Stadt. Wir wohnen superzentral und trotzdem im Grünen″, betont Robert Wuttke( 40).
Der Bereich ist abgeschlossen. Die Kinder können relativ behütet und frei herumlaufen, ohne dass gleich Gefahr durch eine große Straße droht. Außerdem benötigen wir kein zweites Auto. ch kann Supermärkte, Schule und andere Einrichtungen mit dem Fahrrad erreichen″, fügt Ehefrau Antje (41) an. Auch den beiden Kindern gefällt′s. Sophie (5) spielt im Garten oder trifft sich mit ihren neuen Freunden aus der Nachbarschaft auf dem Spielplatz gegenüber.
26 Eigenheime
Der hat sich inzwischen auch zum Treffpunkt für Eltern entwickelt. Das war im Dezember 2006 noch undenkbar, als die Wuttkes nach sechsmonatiger Bauphase das erste Haus in den Rosengärten bezogen. Das erste Weihnachtsfest hier war deprimierend. Um uns herum war nichts und niemand″, erinnert ich Vater Robert. Die Wuttkes hoffen nun, dass das Baugebiet bald dicht bevölkert ist. Dann bekommen sie noch mehr neue Nachbarn.
Insgesamt 26 Eigenheime entstehen im Blockinnenbereich zwischen Wörth- und Osningstraße. Neun Häuser des Wohngebiets sind verkauft, weitere reserviert. Zwei Häuser befinden sich gerade im Bau. Die Ideen lieferte die Planungsgruppe Professor Laage (PPL) aus Hamburg. Das ganze Projekt werde sich bis 2009 hinziehen, schätzt Margret Schnitker, zuständig für den Vertrieb beim Bauunternehmen Schnitker aus Bad Essen.
Warme Farbtöne
Auf vielfachen Wunsch sind wir vom bisherigen Konzept mit mehreren Doppelhäusern abgewichen″, erklärt Schnitker. Nun entstehen überwiegend Einfamilienhäuser. Größere Grundstücke sind attraktiver. Die Menschen wollen bequem um ihr Haus herumgehen können″, so die Bauunternehmerin.
Warme Farbtöne dominieren in und an den Häusern. Das Besondere sind die roten Fassadenplatten über dem weiß verputzten Erdgeschoss. Die Bezeichnung Rosengärten″, Gewinnertitel bei einem Wettbewerb, erinnert an drei ehemalige Gärtnereien vor Ort. Die rote, Farbe der Platten habe sich zufällig durchgesetzt, sagt Schnitker. Ursprünglich waren auch gelbe und blaue Varianten vorgesehen.
Die Gesellschaft für Stadtentwicklung als treuhändischer Sanierungsträger verkauft für die Stadt die Grundstücke. Das Land Niedersachsen stellt eine Sonderbaudarlehenförderung in Höhe von 20 000 Euro für Familien oder Alleinerziehende mit bestimmtem Einkommen zur Verfügung. Das Darlehen sei schon genutzt worden, berichtet Schnitker.
Weitere Infos zum Wohnen in den Rosengärten unter www.osnabrueck-rosengaerten.de

Bildtext:
Familie Wuttke war die erste, die in das Baugebiet östlich der Iburger Straße gezogen ist.
Foto:
Thomas Osterfeld


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