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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Johannisstraße: FDP will Busse verbannen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Die Osnabrücker FDP-Fraktion fordert die dauerhafte Schließung der vorderen Johannisstraße für den Busverkehr. Wir stellen uns hier eine Kombination aus Fußgängerzone und Fahrradstraße vor″, wird der stadtentwicklungspolitische Sprecher Oliver Hasskamp in einer Mitteilung zitiert.

Zurzeit ist die Johannisstraße Großbaustelle, weil die Stadtwerke dort Kanäle und Leitungen erneuern. Anschließend bekommt die Straße eine neue Betondecke in derselben Optik, die dann auch der Neumarkt erhalten soll. Die Bauarbeiten in der Johannisstraße werden noch etwa zwei Jahre dauern.

Die FDP blickt darüber hinaus auf die Zukunft des Neumarktes und die Frage, ob der nun busfrei oder nicht sein soll. Zurzeit ist eine Machbarkeitsstudie in Arbeit, die aufzeigen soll, ob der städtische ÖPNV auch funktionieren würde, wenn Busse nicht länger über den Neumarkt fahren würden. Nach den ersten Zwischenergebnissen hatte sich die SPD vor einer Woche bereits positioniert. Für die sozialdemokratische Ratsfraktion sei ein ÖPNV-freier Neumarkt nur schwer vorstellbar″, wie sich Fraktionschef Frank Henning zitieren ließ.

Als eine reine Farce″ kritisiert die FDP nun, dass die SPD seinerzeit überhaupt zugestimmt hat, die Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen. Wer sich an politische Abmachungen nicht halte, nämlich das Ergebnis der Studie abzuwarten, sei kein verlässlicher Partner. Ähnliche Kritik äußerten auch schon Linke, CDU, Bund Osnabrücker Bürger (BOB).

Die FDP meint: Nachfrageschwache Buslinien könnten genauso wie einige Überlandlinien am Hauptbahnhof halten und mittels Zubringer zum Neumarkt fahren. Warum gibt es keine zusätzliche Haltestelle vor Galeria Kaufhof?″, so Hasskamp. Dadurch könne der Handel an Möserstraße und Öwer de Hase profitieren, und die Busse könnten anschließend vor dem Landgericht halten. Eine Querung des Neumarkts sei so nicht notwendig.
Autor:
Sandra Dorn


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