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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
18 000 Besucher feiern beim Schlossgarten-Open-Air
 
Zeitreise durch die deutsche Popmusik
 
Der Freitag im Zeichen des Punk
 
Entspannt feiern im Schlossgarten
Zwischenüberschrift:
Schlossgarten-Open-Air am Samstag mit Sarah Connor, Nena und Wirtz
 
Mit Fiddler′s Green, Donots und Dropkick Murphys
 
So war die Stimmung bei den Zuschauern / Fazit von Polizei und Sanitätern
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Folk und Indie am Freitag, Rock und Pop am Samstag: Der zweite Tag beim Schlossgarten-Open-Air hielt, was er versprach eine Zeitreise durch die deutsche Musik-Szene. Pop-Queen Nena, die ihre Dauerbrenner 99 Luftballons″ und Irgendwie, irgendwo, irgendwann″ zum Besten gab, brillierte ebenso wie Headlinerin Sarah Connor, die neben ihrem aktuellen Hit Wie schön du bist″ auch ihre Klassiker aus den Anfangsjahren präsentierte. Für einen gelungenen Auftakt sorgte Rockmusiker Daniel Wirtz vor gut 10 000 Zuschauern. Bereits am Freitag ließen es die Donots vor 8000 Gästen im Schlossgarten krachen.

Foto:
Michael Gründel

Sommer, Sonne und nahezu ausverkauftes Haus so präsentierte sich das Schlossgarten-Open-Air 2018 zwei Tage lang. Mit Daniel Wirtz, Nena und Sarah Connor wartete am Samstag eine bunte Mischung aus Rock und Pop auf die zahlenden Gäste, die mit einer Achterbahnfahrt durch vier Jahrzehnte deutsche Popmusik belohnt wurden.

Osnabrück Den Anfang machte Rockmusiker Daniel Wirtz, ehemaliger Frontmann der Band Sub7even″. Habt ihr Bock auf Kamikaze und ein bisschen feiern?″, fragt der 43-Jährige das Publikum gleich zu Beginn seines Auftritts. Dann legt er los, Vollgas-Musik mit Power in der Stimme und derben Riffs an der Gitarre. Doch Wirtz kann auch anders: Emotional, mitreißend, fast schon melancholisch performt er seinen Song Wenn sie diesen Tango hört″. Die Beine übereinandergeschlagen, setzt er sich ganz nah ans Publikum, nur er und die Klänge der Gitarre. Das Publikum ist gerührt.

Doch Wirtz wäre nicht Wirtz, wenn er nicht auch eine Botschaft hätte. Wir sollten einfach mal rausgehen, in den Park, das Telefon zur Seite legen. Genießt doch mal den Moment″, fordert er seine Zuhörer auf. Mit Entdeckung der Langsamkeit″ setzt er sein Ansinnen musikalisch um, spricht davon, dem täglichen Meinungsbrei″ für einen Moment zu entfliehen. Auch politisch nimmt der Vollblut-Musiker kein Blatt vor den Mund.

Sound der 80er

Wenn wir nicht einfach die Tore schließen und Menschen absaufen lassen, dann wäre das ganz nett″, sagt der Sänger, der mit seinem Hit Frei″ ein letztes Mal das Publikum mitreißt. Weniger politisch und nachdenklich, dafür umso energiegeladener ging es anschließend bei Nena zur Sache. Die Pop-Queen der Neuen Deutschen Welle lieferte, was sie bereits im Vorfeld versprach: eine Zeitreise durch vier Jahrzehnte Nena″. Original-Sound aus den 80ern und Hits zum Mitsingen wie Nur geträumt″, einer der ersten Kassenschlager der Sängerin, sorgten von Anfang an für ausgelassene Stimmung. In wechselnden Outfits, die von einer weißen Fransenjacke über einen schwarzen Einteiler bis hin zum rot glitzernden Blazer reichten, hüpfte die 58-Jährige immer wieder über die Bühne und bewies auch nach 40 Jahren im Geschäft, das sie nichts von ihrer jugendlichen Attitüde verloren hat. Ganz im Gegenteil: Auf der kleinsten Bühne der Welt, einer wenige Quadratmeter großen Stage mitten im Publikum, ging Nena auf Tuchfühlung mit ihren Gästen. So habe ich damals angefangen″, sagt sie und gibt mit ihrem Song Berufsjugendlich″, der aus der Feder von Rap-Legende Samy Deluxe stammt, richtig Gas.

99 Luftballons

Viel braucht sie dabei nicht, um das Publikum immer näher an sich ranzuholen Gitarrist und Percussionist, mehr Platz bietet die kleine Bühne nicht. Es ist schön, so nah bei euch zu sein″, freut sich die Künstlerin. Im Vollsprint geht es anschließend zurück, ehe sie mit der Hymne der Neuen Deutschen Welle, 99 Luftballons″, und ihren Hits Leuchtturm″ sowie Irgendwie, irgendwo, irgendwann″ ihre Ausnahmekarriere im untergehenden Abendlicht musikalisch Revue passieren lässt. Während auffällig viele Familien aus dem Osnabrücker Umland den Weg in den Schlossgarten gefunden haben, wird die Bühne aufwendig für den Höhepunkt des Abends vorbereitet: Headlinerin Sarah Connor. Die gebürtige Delmenhorsterin lässt nicht lange auf sich warten und bereitet ihren Fans gleich zu Beginn einen warmherzigen Empfang. Osnabrück, ich bin froh, endlich da zu sein. Lasst uns feiern und tanzen″, sagt die Sängerin. Wir machen jetzt eine kleine Zeitreise.″

Durchbruch 2000

Das Publikum ist begeistert. Ein deutsches Liebeslied und eine Hommage von Connors bester Freundin, die sie zu einem Song verarbeitet hat, geben einen Eindruck von Connors musikalischer Range, die seit einigen Jahren bevorzugt auf Deutsch singt. Ihren Durchbruch schaffte die 38-Jährige Anfang der 2000er auf Englisch, mit ihrer Single Let′s Get Back to Bed Boy!″, ehe sie mit Bounce″, From Zero to Hero″ und From Sarah with Love″ weitere Erfolge feierte. Vor allem die Art, wie Connor mit dem Publikum spielt, kommt gut an. So wird eine Besucherin, die eigentlich nur ein Foto mit der Sängerin machen wollte, zum heimlichen Star des Abends. Zu Time of my Life″ greift der Gast, der vorher auf die Bühne geholt wurde, selbst zum Mikro und überrascht mit ihrer Stimme nicht nur das Publikum. Die Zuhörer toben, und Connor ist sichtlich gerührt.

Gänsehaut

Im nächtlich anmutenden Flair des Schlossgartens kehrt die Wahl-Berlinerin anschließend zurück zu ihrer Muttersprache. Mit ihrem Song Keiner ist wie du″, der im Original von Gregor Meyle stammt, und ihrem aktuellen Hit Wie schön du bist″ sorgt die Sängerin gleich für mehrere Gänsehautmomente. Ich danke euch für diesen wunderschönen Abend. Es war ein bisschen wie Heimat″, sagt Connor zum Abschied, die unter tosendem Applaus die Bühne verlässt und damit die Zeitreise durch ihre wilde Karriere beendet.

Bildtexte:
Gefühlvoll und romantisch: Headlinerin Sarah Connor.
Ausverkauft: Beim Schlossgarten-Open-Air am Samstag war für junge und ältere Musikliebhaber etwas zum Mitsingen dabei.
Zurück in die 80er mit Nena und 99 Luftballons. Auch sie stand am Samstag auf der Bühne.
Daniel Wirtz und seine Gitarre berührten das Publikum beim Schlossgarten-Open-Air am Samstag.

Fotos:
Michael Gründel

Kommentar
Auch Newcomern eine Chance geben

Volles Haus in bester Lage auch die vierte Ausgabe des Schlossgarten-Open-Airs brilliert als Festival für ganz Osnabrück. Als familiengerechte Veranstaltung fügt sich das Fest nahtlos in die Kulisse von Schloss und Schlossgarten ein und bietet ein nahezu perfekt organisiertes Event.

Für die Verantwortlichen um Christoph Hengholt dürfte der Erfolg des Schlossgarten-Open-Airs für sich sprechen. Die erst vor wenigen Tagen beschlossene Vertragsverlängerung mit der Stadt gibt den Machern für die kommenden fünf Jahre Planungssicherheit. Ein guter Anlass, um die seit Langem angedachte Ausdehnung des Festes von zwei auf drei Tage umzusetzen und der ein oder anderen Musiknische die Tür zum Festival zu öffnen. Warum nicht mal Newcomern eine Chance geben, um dem Open Air einen zusätzlichen Akzent zu verleihen, ohne das Konzept zu gefährden? Denn natürlich muss das Festival wirtschaftlich aufgehen, weil keine Subventionen ein schiefgegangenes Experiment auffangen.

Das würde letztlich nicht nur dem Fest und der Stadt guttun, sondern auch ein breiteres Publikum mit Live-Musik im Herzen der Stadt bedienen.

Die vierte Auflage des Schlossgarten Open Airs feierte am Freitagabend mit etwa 8000 Gästen ihren lauten Einstieg: Mit Fiddler′s Green, den Donots und Dropkick Murphys zeigte sich dieser im Zeichen des Punk und Rock mit verzerrten Gitarren, rauen Gesängen und jeder Menge Irish Folk.

Osnabrück Es ist ein typischer Donots-Moment: Irgendwer auf der Bühne sagt, was ihm gerade in den Sinn kommt und das Publikum setzt es, ohne zu zögern, in die Tat um. Als während der Show der Ibbenbürener Punk-Band ein Schuh auf die Bühne geworfen wird, bitten die Musiker darum, doch auch bitte den dazugehörigen Fuß zu sehen. Und Sänger Ingo Knollmann spinnt es gleich weiter: Zeigt doch mal alle eure Füße! Wir wollen alle Füße statt alle Hände sehen! Einen kurzen Moment später lassen sich die ersten Fans von ihren Freunden kopfüber in die Höhe stemmen. Die Band muss lachen. Und jetzt alle klatschen! Und die auf dem Kopf Stehenden tun es mit ihren Füßen.

Die Donots sind im Grunde dafür geschaffen, Festivals wie das Schlossgarten-Open-Air zu spielen. Sie benötigen vielleicht anderthalb Lieder, um ein Publikum jeglicher Größenordnung auf links zu krempeln, und danach fressen die Leute ihnen aus der Hand. Das liegt an ihren ebenso eingängigen wie tanzbaren Songs, die aber Attitüde und Haltung haben und am Charisma und der Spielfreude der Band, die all das seit bald 25 Jahren macht. In Osnabrück kehren die Donots für gewöhnlich nicht im Sommer ein sie spielen dort sonst jährlich ihr Jahresabschlusskonzert zwischen Weihnachten und Silvester im Rosenhof. Doch es ist schön, dass das Schlossgarten-Open-Air nach vergangenen Auflagen, die eher im Pop verortet waren, sich mit den Donots quasi Lokalmatadoren nimmt und einen Tag im Zeichen des Punkrock veranstaltet.

Heimvorteil

Die Donots spielen ihr Set zwischen Fiddler′s Green und Dropkick Murphys. Bands, die Irish Folk mit Rock beziehungsweise Punk und Oi kombinieren. Die Donots sind also im Grunde die Exoten im Line-up, spielen aber ein hervorragendes Festival-Set, in dessen Fokus hauptsächlich ihre letzten beiden deutschsprachigen Alben Karacho″ und Lauter als Bomben″ stehen. Und sie nutzen den Heimvorteil: Ingo Knollmann erzählt, wie er selbst mal einige Zeit in Osnabrück gewohnt hat, und sagt Dinge, die Frontmänner dieser Größenordnung für gewöhnlich nicht sagen. Etwa: Ich will, dass ihr einen Circle Pit bis nach Hasbergen bildet und ihr einen bis nach Bünde.″ Und sein Bruder und Gitarrist Guido Knollmann lädt gleich das halbe Festival in seinen Vorgarten daheim in Ibbenbüren ein. Es sind ausgelassene 75 Minuten, in denen die Band aber auch ernste Aspekte setzt und gegen Nazis mobilisiert oder etwa auf die Organisation Help-Age aufmerksam macht, die auf dem Festival Becherpfand sammelt und dessen Erlöse der Flüchtlingshilfe zukommen lässt.

Im Anschluss an die Donots wird es mit den Headlinern Dropkick Murphys wesentlich derber. Die Band aus Boston breiteren Kreisen vor allem bekannt geworden mit ihrem Hit I′m Shipping Up to Boston″, der der Soundtrack zu Martin Scorseses The Departed″ mit Jack Nicholson, Matt Damon und Leonardo DiCaprio war spielt ihren Mix aus Irish Folk und rauem Straßenpunk vor einem begeisterten Publikum. Die Band prügelt sich quer durch ihre 22-jährige Karriere. Die Menge tobt, Fans lassen sich über die Fans tragen, werden von den Security-Leuten vor der Bühne aufgefangen und springen direkt wieder zurück in die Menschenmasse, um weiterzufeiern. Das Bier läuft bei Bedarf übrigens in stattlichen Ein-Liter-Bechern auf dem Festival serviert –, und die Stimmung ist super.

Vorbereitet haben dies zu Beginn des Abends Fiddler′s Green. Der Folkrock der Band aus Erlangen ist weniger dreckig als der von Dropkick Murphys. Neben eigenen Kompositionen interpretieren sie irische Traditionals, grundsätzlich klingen sie noch wesentlich traditioneller als ihre amerikanischen Kollegen. Etwa mit Geige und Akkordeon ausgestattet, wecken Fiddler′s Green das Bedürfnis, dass jetzt dringend ein Pint Guinness oder Kilkenny oder am besten gleich eine Handbreit Whiskey ausgeschenkt werden sollte. Für den Shanty John Kanaka″ lassen sie extra einen kleinen Tresen auf der Bühne aufbauen und nutzen Bierbecher als Percussion. Ein stimmiger Auftakt, für das, was danach kommt.

Kühle Brise

Generell hat das Schlossgarten-Open-Air aber Glück mit dem Wetter: Nach den Wochen der Hitze ist es ideal, dass es am Tag zuvor geregnet hat. Es weht eine kühle Brise über das Gelände an der Uni, es ist warm genug, um sommerlich gekleidet zu sein, und kühl genug, um nicht zu viel zu schwitzen. Das gelingt dafür hervorragend in der Moshpit im Publikum beim Tanzen und beim Grölen, beim Zuprosten und Applaudieren. Das Schlossgarten-Open-Air steht am Freitag im Zeichen von Rock und Punk und das steht dem Festival ausgezeichnet.

Bildtexte:
Im Anschluss an die Donots wurde es mit den Headlinern Dropkick Murphys wesentlich derber.
Lokalmatadoren: Die Donots aus Ibbenbüren haben das Publikum zum Rocken gebracht.
Mit irischem Folkrock sind Fiddler′s Green aus Erlangen der Auftakt beim Schlossgarten-Open-Air am punkigen Freitag.
Fotos:
Michael Gründel

Osnabrück Die Rahmenbedingungen waren perfekt: An beiden Abendenden des Schlossgarten-Open-Airs in Osnabrück war es sonnig und nicht zu heiß. Die Musik war mit Punkrock am Freitag sowie Nena und Sarah Connor am Samstag ebenso unterschiedlich wie die Besucher.

Zwar ließ die Anzahl der Fan-T-Shirts am Freitag darauf schließen, dass die meisten wegen der Dropkick Murphys gekommen waren. Doch auch die anderen Bands wurden ordentlich gefeiert. Mehr als die Hälfte der Besucher war männlich, und es fiel auf, dass eine Reihe der Dropkick-Murphys-Fans stilecht im Kilt gekommen waren. Ansonsten war der Dresscode recht einheitlich: (Fan-) T-Shirt und Jeans oder kürzere Hosen. Das war im VIP-Bereich nicht anders als vor der Bühne und hatte zur Folge, dass die Servicekräfte mit ihren frisch gebügelten weißen Hemden und Blusen zwischen den Punkrockfans etwas überkandidelt wirkten. Das war am Samstagabend anders, die VIP-Besucher waren diesmal eher sportlich-elegant unterwegs. Davon abgesehen war das Publikum insgesamt weniger einheitlich als am Freitag, und auffallend viele Familien genossen den Konzertabend.

Eine nicht repräsentative Umfrage am Samstag ergab: Die Mädchen ab elf Jahren standen auf Sarah Connor, und die Frauen ab circa 40 Jahren kamen meist wegen Nena. Frauke war jedoch vor allem wegen Daniel Wirtz gekommen: Den habe ich bei Sing my Song gesehen und fand ihn Bombe.″ Allerdings kannte sie nicht so viele Stücke von ihm, wie sie beim Konzert feststellte im Gegensatz zu den Songs von Nena. Mit der sind wir ja aufgewachsen″, ergänzte Marion, die die Organisation des Schlossgaren-Open-Airs lobte. Und Frauke betonte: Der gesamte Abend ist toll, das Wetter super und die Stimmung toll.″

Wer Hunger oder Durst hatte, hatte eine große Auswahl. Wer jedoch die Konzertpausen nutzen wollte, etwas zu essen oder trinken zu kaufen, oder zur Toilette musste, musste sich auf lange Schlangen einstellen.

Getränketechnisch fielen vor allem am Freitag große Ein-Liter-Pfandbecher mit Bier auf, die so mancher Fan in der Hand hielt. Diese waren jedoch recht schnell ausgegeben und auch Getränke bekam nicht jeder bis zum Ende der Konzerte. Am Samstag waren dagegen Becher mit Sekt oder Prosecco sowie Cocktails sehr häufig zu sehen. Ich glaube, ich habe hier den besten Platz″, stellte Kathrin vom Cocktail-Bike am Samstag fest. Sie stand mitten im Publikum mit perfektem Blick auf die Bühne: Das Arbeiten war heute schön und entspannt, wenige Quengler und viele gut gelaunte Leute.″ Für Begeisterung sorgte auch das Eis, das ein Anbieter an beiden Tagen zwischendurch kostenlos verteilte. Musik umsonst und draußen lautet das Motto auf der Wiese zwischen Festivalgelände und Osnabrück-Halle. Dort hatten es sich die meisten Zaungäste auf Decken und Luftsesseln gemütlich gemacht. Richtig gut war die Stimmung bei Ramona, Kerstin, Vicky, Beate und Christiane. Die Nena-Fans tanzten neben ihrer Picknickdecke. Ich hoffe, dass nachher alle ihren Müll mitnehmen, sonst ist so was irgendwann nicht mehr erlaubt″, so Kerstin.

Für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und die Sanitäter war das Festival ein entspannter Arbeitsort. Anette Thanheiser berichtete an beiden Abenden von Wespenstichen, die verarztet werden mussten, und am Freitag von umgeknickten Füßen. Tobias Wulftange, Einsatzleiter der Polizei, stellte fest: Auf dem Gelände war es entspannt und friedlich.″

Draußen zwischen Schloss und Stadthalle habe es an beiden Abenden einige Störenfriede gegeben. Und mit Beginn des Auftritts der Dropkick Murphys am Freitag kam es zu zahlreichen Diebstählen″, so Wulftange. Auch für Samstagabend bestätigte Mareike Edeler, Pressesprecherin der Polizei Osnabrück, einige Taschendiebstähle, ansonsten sei es sehr ruhig gewesen.

Bildtext:
Gute Stimmung Samstag im VIP-Bereich.
Nena und Sarah Connor hatten vor allem weibliche Fans.
Vier Jungs aus Damme.
Tanzende Fans im Kilt.
Fotos
Michael Gründel
Autor:
André Pottebaum, Frederik Tebbe, Claudia Sarrazin


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