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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt sorgt sich um Fische in Regenrückhaltebecken
Zwischenüberschrift:
Vom richtigen Umgang mit Wasser bei Trockenheit / Vögel nicht mit Brot füttern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Viel Sonne, extrem hohe Temperaturen und kaum Regen die derzeitige außergewöhnliche Wetterlage hat vielfältige Auswirkungen auf das Leben in Osnabrück. Die Stadt erläutert die verschiedenen Aspekte.

Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit lassen den Wasserbedarf in der Stadt nach oben schnellen. Wie die Verwaltung mitteilt, liegt die Trinkwasserabgabe im Schnitt bei rund 42 000 Kubikmetern pro Tag. Die Wasserversorgung der Stadtwerke laufe trotzdem weiterhin stabil, auch wenn die Wasserwerke und sämtliche Anlagen, die damit zusammenhängen, durch den hohen Wasserbedarf auf Hochtouren laufen sozusagen ein Stresstest″. Von akuter Wasserknappheit sei zwar noch nicht zu sprechen, jedoch ist jeder Bürger dazu aufgerufen, sorgsam und bedacht mit Wasser umzugehen″.

Die Hitze setzt demnach auch den Regenrückhaltebecken zu. Es handelt sich um naturnah gestaltete technische Anlagen, über die Regenwasser von Straßen und Gehwegen kontrolliert abgeleitet und vorgeklärt wird. Wie in anderen natürlichen Gewässern ist der abnehmende Sauerstoffgehalt eine Herausforderung″ für die Organismen: Vor allem für Fische sind Sauerstoffknappheit und hohe Wassertemperaturen eine Bedrohung. Verschärft werde diese Situation, wenn Bürger trotz Verbots die an den Regenrückhaltebecken lebenden Wasservögel fütterten. Das verderbende Brot führe zur Sauerstoffarmut. Komme es dazu, drohe ein Fischsterben. Um so schnell wie möglich handeln zu können, verfügen der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz und die SWO-Netz über einen Bereitschaftsdienst, der bei Bedarf unter der Telefonnummer 05 41/ 20 02-20 40 rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche angerufen werden kann.

Die Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde weisen darauf hin, dass die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpen untersagt ist. Auch die Entnahme von Grundwasser aus genehmigungsfreien Bewässerungsbrunnen ist auf zehn Kubikmeter pro Tag begrenzt. Und: Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Bußgeldern bestraft.″

Weiter heißt es: Da die Trockenheit offensichtlich noch länger anhalten wird, muss mit dem Trinkwasser derzeit sparsam umgegangen werden. Das bedeutet, den Wasserverbrauch im Garten so weit wie möglich zu reduzieren.″ Rasenflächen würden zwar braun, aber nach dem nächsten Regen wieder grün. Jungbäume und Gehölze sollten trotzdem gegossen werden.

Auch die Stadtbäume haben es in der aktuellen Trockenphase sehr schwer. Der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) hat die Bürger gebeten, den jeweiligen Baum vor ihrer Haustür zu gießen.
Autor:
jweb


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