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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Schöne Bescherung: 273 000 Besucher
Zwischenüberschrift:
Bad Iburger Landesgartenschau zieht nach 88 Tagen erfreuliche Zwischenbilanz
Artikel:
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Originaltext:
Bad Iburg Mit langen Vorreden hielt sich Laga-Chefin Ursula Stecker nicht auf. Wusste sie doch, dass alle gespannt auf die Besucherzahlen zur knappen Halbzeit der Landesgartenschau warteten: 273 000. Damit liegt die Bad Iburger Laga über den Erwartungen. Auf eine halbe Million hoffte man am 15. Oktober. Jetzt liegen die Gästezahlen zehn Prozent über der Halbzeit-Rate. Und Laga-Experten wissen: Die erste Halbzeit ist meist die schlechtere.

88 Tage sind rum, 99 kommen noch. Das ist wie Weihnachten″, strahlte Stecker dann auch, als sie ihre frohe Sommerbotschaft gemeinsam mit Landrat, Bürgermeisterin, Stiftungen , Sponsoren und niedersächsischem Laga-Förderverein verkündete. Dass es so gut laufe, liege nicht zuletzt auch am Wetter: Wir hatten vielleicht an 5 von 90 Tagen Regen.″ Und dass Deutschland bei der Fußball-WM ausgeschieden ist, war auch gut für uns″, ergänzte Pressesprecherin Imma Schmidt: Immer das Positive sehen.

Doch sind das nicht die wesentlichen Gründe dafür, dass allein 8700 Dauerkarten gekauft wurden. Die Erfahrung der Ticketing-Profis: Normalerweise nutzt ein Fünftel der Bewohner eine Dauerkarte, das wären 2000 Iburger. Doch die Lust auf die Laga war schon vor der Eröffnung Mitte April so groß, dass 4500 Dauerkarten gedruckt werden mussten. Wir haben eine Superakzeptanz in Stadt und Landkreis. Die Leute leben ihren Laga-Sommer″, das erleben die Macher jeden Tag. Immer wieder war von ihnen auch das Wort Wohlfühlmoment″ zu hören. Davon scheint es für die Laga-Besucher eine ganze Menge zu geben.

Der Großteil der Tagesticket-Käufer kommt aus dem Ruhrgebiet, Westfalen, ganz Niedersachsen, vereinzelt auch aus Süddeutschland. So langsam reisen auch die Niederländer an den Teuto. Und die Sommerferien in NRW und den Niederlanden kommen erst noch.

Zwar seien die von der IHK ermittelten Zahlen zur Altersstruktur der Besucher noch nicht komplett, doch sind wir jünger als klassische Landesgartenschauen, vermutlich liegt der Schnitt bei 45 bis 50 Jahren″, so Stecker. Normal ist ein Schnitt über 60.

Wie jung diese Gartenschau ist, zeigt auch die Resonanz in den sozialen Medien: Wir sind unter den fünf Lagas in Deutschland der Spitzenreiter mit der höchsten Interaktionsrate und 4, 1 von 5 Google-Sternen″, berichtete Schmidt.

Dass Stecker, die Frau der Zahlen, so entspannt ist, liegt nicht nur an den Besucherraten. Bewusst verzichtet diese Landesgartenschau bei ihren Veranstaltungen auf teure Prominenz. Trotzdem ist jeden Tag und an jedem Wochenende viel los. Es gibt über 1800 Veranstaltungen, vom Lichterwochenende Charlottes Träume bis zur Big Band der Bundeswehr: Besonders beliebt sind Mitmachangebote wie Biodanza oder das inzwischen berühmte Waldbaden. Da müssen wir schon Extra-Touren anbieten, das hätte ich nicht erwartet″, sagte Stecker. Man sieht die Waldbader auch schon im benachbarten Freden″, warf Bürgermeisterin Annette Niermann ein.

Das Grüne Klassenzimmer, gefördert von Stahlwerk- und Bohnenkamp-Stiftung, hat inzwischen über 3000 Schüler in Umwelt- und Gesundheitsthemen unterrichtet. Besonders beliebt sind die Einheiten Wildbienen und Insektensterben″, berichtete Katja Petersmann.

Niermann bezeichnete sich selbst als stolzeste Bürgermeisterin im ganzen Land″ und dankte vor allen den vielen ehrenamtlichen Helfern, ihr Engagement ist mit Geld nicht aufzuwiegen″. Stolz auf Bad Iburg und seine Laga-Gesellschaft ist auch Landrat Michael Lübbersmann. Hier hat ein hochprofessionelles Team ein großartiges Ergebnis erzielt.″ Mit ihrer herausragenden Breitenwirkung sei die Laga pure Wirtschaftsförderung, die mit dem 14. Oktober nicht abbrechen werde. Das habe der Vorgänger Bad Essen gezeigt. Für Bad Iburg ist die Gartenschau absolut identitätsstiftend. Diese Aufbruchstimmung wollen wir nutzen.″

Mehr Fotos von der Landesgartenschau finden Sie auf noz.de/ laga

Bildtext:
Jubeln über die guten Zahlen zur Halbzeit: Organisatoren, Stadt und Landkreis, Sponsoren und Förderer und natürlich Maskottchen Rosalotta.
Sommerblumen leuchten vor der Schloss-Silhouette.
Gut zufrieden: Für Annette Niermann (rechts), Ursula Stecker und Michael Lübbersmann war die Halbzeit-Pressekonferenz ein höchst erfreulicher Termin.
Kaum einen Regentag gab es seit dem Laga-Start. Ausgerechnet zur Halbzeit-Pressekonferenz brauchte Pressesprecherin Imma Schmidt einen Schirm.
Im Grünen Klassenzimmer haben schon 3000 Schüler viel über Umwelt und Gesundheit gelernt. Das berichtete Katja Petersmann.
Fotos:
Jörn Martens
Autor:
Stefanie Adomeit


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