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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Energiewende wird nicht konsequent genug vorangetrieben
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu den Artikeln „, Einen schlechten Job gemacht′ Landkreis rügt Netzbetreiber in 25-seitiger Stellungnahme zur Höchstspannungsleitung″ und Lies sorgt sich um Windkraft-Ausbau Ärger um clevere Planungsbüros bei Ausschreibungen″ (Ausgabe vom 23. Juni).

Warum beschränkt sich die Kritik zum geplanten Ausbau des Höchstspannungsnetzes immer nur auf die Diskussion Erdkabel Freileitung?! Gerade dem Landkreis als Teil der Masterplanregion , 100 Prozent Klimaschutz′ müssten doch die Auswirkungen des Netzausbaus auf die Umsetzung der regionalen Energiewende am Herzen liegen.

Warum muss beispielsweise (laut Amprion) das , Kohlekraftwerk Ibbenbüren effizienter in die Region eingebunden werden′, wenn man doch in absehbarer Zeit aus der Kohle aussteigen will? Warum wird trotz stetiger Verbesserung alternativer Technik stur am Bau der schon vor Jahren geplanten Leitungen festgehalten? Zumal sogar Niedersachsens Umweltminister Lies mit Blick auf den Stand der Forschung mittlerweile davon ausgeht, dass zum Beispiel mit einer Kombination von Windkraft und Power-to-Gas-Speicheranlagen , kein Meter zusätzliche Stromleitung nötig wäre′. Und keine oder zumindest wenige Leitungen wären gleichzeitig auch noch der beste Schutz der Anwohner.

Wie ist es möglich, jetzt ein Stromnetz zu planen, das angeblich mit einer dezentralen Energiewende kompatibel sei, wenn man noch gar nicht weiß, wo zukünftig die (erneuerbaren) Erzeugeranlagen stehen werden? Warum muss weiterhin ein Übertragungsnetzausbau für die erneuerbaren Energien forciert werden, obwohl die Bundesregierung seit Inkrafttreten des Energieleitungsausbaugesetzes selbige schrittweise , deckelt′ beziehungsweise die marktrechtlichen Bedingungen für Ökostromerzeuger immer mehr erschwert und damit meine ich nicht die Einspeisevergütungen?

Gleichzeitig zögert sie beim Kohleausstieg; Energieversorgern wie den Stadtwerken Osnabrück erscheint es wirtschaftlich opportun, ihr Kohleengagement zu intensivieren, und der Landkreis mag sich nicht von den RWE-Aktien trennen man könnte ja noch dran verdienen.

Tatsächlich gibt es kein Szenario im Netzentwicklungsplan, das ambitioniert eine zukünftige CO2-freie Energieversorgung annimmt beziehungsweise anstrebt. […]″

Sabine Driehaus

Bissendorf
Autor:
Sabine Driehaus


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