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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hilfe bei der Orientierung im Paragrafendschungel
Zwischenüberschrift:
Patsy-und-Michael-Hull-Foundation eröffnet im Gerberhof Beratungsbüro für Inklusion
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das klingt so kompliziert, dass man sich fragt, ob das ein Grund zum Feiern ist″, begann Stadtrat Wolfgang Beckermann sein Grußwort zur Eröffnung des EUTB-Büros bei der Patsy-und-Michael-Hull-Foundation und gab selbst die Antwort: ein klares Ja″.

EUTB bedeutet Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung″ und nach dem Bundesteilhabegesetz. Das Ziel, den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken, um Behinderten ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, sei richtig und wichtig, betonte Beckermann, auch wenn die gewählte Formulierung nicht gerade dem Ideal einer inklusiven leichten Sprache″ entspreche. Selbst die Experten in der Verwaltung hätten oft genug Schwierigkeiten mit solchen bürokratischen Formulierungen. Umso wichtiger sei ein Gespräch, da auch Informationen im Internet oft weitere Fragen aufwerfen würden anstatt sie zu beantworten.

Genau dafür sei das neue EUTB-Büro da. Er freue sich, dass die Hull-Foundation dafür den Zuschlag vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erhalten habe. Die Materie gleiche einem glatten Parkett, aber damit kenne man sich im Hause Hull ja bestens aus, sagte der Dezernent in Anspielung auf die von Hull betriebene Tanzschule.

Inhaltlich hob Beckermann ebenso wie Günter Sandfort von der Caritas die Unabhängigkeit des neuen Beratungsangebots hervor. Sicherlich böten auch Caritas oder Heilpädagogische Hilfe ihre Unterstützung an. Es gehe aber insbesondere darum, den Betroffenen Chancen und Wege aufzuzeigen und sie nicht in die Richtung oder Angebotspalette eines einzelnen Trägers zu drängen.

Jennifer Hull-Krogull und ihrer Kollegin Nicole Klaja war besonders wichtig hervorzuheben, dass die EUTB-Beratung ein niedrigschwelliges Angebot ist und dass es gilt, auf Augenhöhe miteinander individuelle Wege zu finden. Behinderte, ihre Eltern sowie Personen, bei denen sich eine Behinderung abzeichnet, könnten sich montags bis freitags zwischen 9.30 und 12.30 Uhr am Gerberhof beraten lassen.

Der Startschuss sei gefallen, erklärte Michael Hull. Er sei stolz darauf, dass die Hull-Foundation dieses Angebot machen dürfe und dafür Geld zur Verfügung stehe. Auch Beckermann erklärte, es habe ihn gefreut, dass die Hull-Foundation den Zuschlag für die EUTB-Beratung erhalten habe. Die Stiftung stehe seit 2003 für Inklusion bei Kindern und Jugendlichen und habe dies bei 600 Auftritten ihrer inklusiven Tanzformationen demonstriert. Da erschien es fast selbstverständlich, dass einige von ihnen den Gerberhof zur Feier des Tages in eine inklusive Tanzarena verwandelten.

Bildtext:
Bester Stimmung angesichts inklusiver Tanzdarbietungen mehrerer Formationen zur Eröffnung des EUTB-Büros waren Michael Hull, Günter Sandfort (Caritas), Wolfgang Becker (Stadtrat) und Burkhard Jasper (Bürgermeister).
Foto:
Wenk
Autor:
awen


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