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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Skatehalle soll weiter für buntes Leben sorgen
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Club, Osnabrücke-Verein und Ingenieur-Büro Dälken spenden für Strom- und Wasserleitungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Skatehalle im Hasepark braucht Geld für die Strom- und Wasserversorgung und die Osnabrücker wollen helfen. Aufgrund eines Berichts in unserer Zeitung haben sich mehrere Unterstützer gemeldet.

In dieser Woche informierte sich Fritz Brickwedde als Präsident des Osnabrücker Clubs vor Ort. Dessen Stiftung möchte 5000 Euro dazuschießen, falls der benötigte Betrag von etwa 15 000 Euro zusammenkommt. Zeljko Dumonic und Daniel Labude aus dem Vorstand des Vereins für Musikförderung in der Region Osnabrück, der die Skatehalle betreibt, berichten, dass sich außerdem weitere potenzielle Geldgeber gemeldet haben. So wollen auch der Verein Osnabrücke und der Architekt Bernd Dälken die Skatehalle vor dem Aus bewahren.

Wegen der Insolvenz des Vermieters der Halle war deren Stromversorgung gekappt worden. Im März zerstörte dann der Dauerfrost die Wasserzufuhr. Momentan kann sich der Verein noch mit Provisorien behelfen. Bis zum Winter müssen die Leitungen aber repariert sein. Dumonic sagt, die Stadtwerke hätten die Kosten dafür auf 15 000 bis 20 000 Euro beziffert. Die Vereinsmitglieder wollen die Ausgaben durch Eigenleistung mindern. Hier gibt es aber noch mehr Baustellen″, betont Dumonic und verweist beispielhaft auf die maroden Sanitäranlagen. Jeder Euro werde gebraucht.

Die sportlichen und musikalischen Angebote der Skatehalle sind für das bunte Leben in Osnabrück wichtig″, betonte Brickwedde. Die Stiftung des Osnabrücker Clubs existiert seit sieben Jahren und hat bereits Projekte, Initiativen und Vereine wie Wir in Atter″, den Förderverein des Kinderhospitals oder auch Oskars Freunde″ vom Theater unterstützt.

Auch der im Umfeld der Wirtschaftsjunioren entstandene Osnabrücke-Verein hat bereits so einige gemeinnützige Projekte in der Hasestadt unterstützt. Ein Osnabrücke-Oktoberfest gibt es in diesem Jahr nicht. Stattdessen feiert der Verein am 25. August ein Sommerfest an der Skatehalle. Wie Vereinschef Jan Eisenblätter sagte, wird der Reinerlös der Halle zugutekommen. Er visiert 4000 Euro an.

1500 Euro will außerdem das Ingenieur-Büro Dälken mit Sitz in Georgsmarienhütte spenden. Es ist wichtig, gerade bei Kürzungen im sozialen Bereich, die Subkultur für Jugendliche in Osnabrück zu sichern. Die Skatehalle ist ein offener Treffpunkt, wo letztlich auch soziale Arbeit geleistet wird″, sagt Bernd Dälken, dessen Unternehmen auch die Bürgerstiftung und die Skulpturen-Galerie an der Bierstraße unterstützt.

Durch ein Crowdfunding-Projekt der Stadtwerke erhält die Halle wahrscheinlich 3000 Euro, beim Benefiz Summer Opening am 5. Mai kamen etwa 3600 Euro zusammen, und mit den 5000 Euro des Osnabrücker Clubs sowie den Erlösen des Osnabrücke-Sommerfests und den 1500 Euro von Dälken liegen nun ungefähr 17 100 Euro im Pott. Das ist ein Anfang.

Am 23. Mai wird die Skatehalle außerdem Thema im Jugendhilfeausschuss sein. Dort soll dann über weitere Möglichkeiten der Unterstützung gesprochen werden. Denn der bisherige Sanierungsstau wird noch viele weitere Maßnahmen notwendig machen, soll die Skatehalle dauerhaft erhalten bleiben.

Bildtext:
Weitermachen″ wollen Zejlko Dumonic (Mitte) und Daniel Labude von der Skatehalle und Fritz Brickwedde vom Osnabrücker Club will dabei helfen.
Foto:
Thomas Wübker
Autor:
tw


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