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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Landesgartenschau für alle
Zwischenüberschrift:
Wochenende der Inklusion in Bad Iburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bad Iburg. Unter dem Motto einander verstehen″ findet am Samstag und Sonntag auf der Laga ein Inklusionswochenende statt. Dabei sollen Menschen mit Handicap und Menschen ohne vordergründige Einschränkungen miteinander ins Gespräch kommen. Zudem ist das Thema jeden Dienstag präsent.

Auf der Laga sollen Menschen mit und ohne Behinderungen miteinander ins Gespräch kommen. Am Samstagmorgen um 11 Uhr machen die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, die Bad Iburger Bürgermeisterin Annette Niermann, Walter Plogmann, Georgsmarienhütter Behindertenbeirat-Sprecher, sowie Petra Mathiske vom Behindertenforum Osnabrück und die Laga-Geschäftsführerin Ursula Stecker dafür auf der Girolive-Bühne den Anfang. Um 11.45 Uhr wird dann der Inklusionsparcours zum ersten Mal geöffnet. Ihn können Besucher am Samstag bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 18 Uhr und immer dienstags testen. Auf diesem Parcours können die Besucher mit einem Rollstuhl eine Rampe hochfahren, einen Bürgersteig mit Längs- und Quergefälle passieren und über Sand, Kies und Kopfsteinpflaster fahren. Außerdem gehören dazu: ein Alterssimulationsanzug, eine Brille, die Augenkrankheiten simuliert, eine Dunkelbrille und ein Blindenlangstock sowie eine Ampel mit Blindenleitsystem.

Ebenfalls am Samstag wird um 12.30 Uhr die Wanderausstellung Ohne Angst verschieden sein″ eröffnet, die auch am Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu sehen sein wird. Die Wanderausstellung zeigt das Leben von Menschen mit Behinderungen und den Umgang der Gesellschaft mit ihnen im Wandel der Zeiten. Die vom Niedersächsischen Institut für Historische Regionalforschung zusammen mit den Organisatoren realisierte Ausstellung umfasst den Zeitraum vom Mittelalter über die ersten integrativen Ansätze in den 1970er-Jahren bis hin zur aktuellen Frage der Inklusion. Schwerpunkte sind die Verfolgung und Ermordung behinderter Menschen im Nationalsozialismus sowie ihre gesellschaftliche Teilhabe heute.

Bad Iburg ist die einzige Gartenschau, auf der Inklusion in dieser Form gelebt wird″, erklären Gerhard Renzel, Sprecher von Blinde und Menschen mit Sehbehinderung″, und Mathiske. Inklusion ist in der Tat ein wichtiges Laga-Thema: Immer dienstags finden sich Programmpunkte zum Thema Inklusion im Veranstaltungskalender, die Mathiske und Renzel zum Teil mitorganisieren.

Bildtext:
Barrierefrei: Gerhard Renzel, Sprecher von Blinde und Menschen mit Sehbehinderung″, und Petra Mathiske vom Behindertenforum Osnabrück genossen den Besuch des Baumwipfelpfades in Bad Iburg.
Foto:
Laga/ Claudia Sarrazin
Autor:
pm


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