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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Frühjahrsflohmarkt im Moskaubad lockt Tausende Besucher
 
Schnäppchenjäger auf Parkplatzsuche
Zwischenüberschrift:
Frühjahrsflohmarkt im Moskaubad – Motto: Tauschen statt tauchen – OS-Team hat viel zu tun
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Entspannt die Sonne genießen und nach Schnäppchen Ausschau halten konnten am Sonntag vor allem diejenigen, die nicht mit dem Auto zum Frühjahrsflohmarkt im Osnabrücker Moskaubad kamen, sondern zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus. Bei sommerlichen Temperaturen strömten Tausende Besucher auf das Freibadgelände. OS-Team und Polizei hatten ringsum daher gut zu tun; wer einen Parkplatz fand, hatte Glück. Kleidung, Bilder, Bücher, Schallplatten, Spielzeug und ausgefallenere Waren wie ein Baldachin suchten neue Besitzer. Seit 2003 schon verwandeln die Stadtwerke das weitläufige Außengelände des Moskaubades in der Wüste zweimal jährlich in einen großen Flohmarkt. Verkauft wird ausschließlich von privat an privat.
Foto:
Gert Westdörp

Sommer, Sonne, Sonnenschein, und das schon im April, da verwundert es nicht, dass am Sonntag Tausende Menschen dem Frühjahrsflohmarkt am Moskaubad einen Besuch abstatteten.

Osnabrück. Unter dem Motto Tauschen statt tauchen″ konnten Schnäppchenjäger auf dem weitläufigen Außengelände des Bades von 9 bis 16 Uhr stöbern, feilschen, kaufen und verkaufen. Besonders entspannt waren aufgrund der Parkplatzknappheit alle Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß vorbeigekommen waren.

Der zweimal im Jahr stattfindende Flohmarkt im Moskaubad ist mittlerweile eine Osnabrücker Institution. Seit 2003 nutzt das Freibad sein ausgedehntes Außengelände für die beliebte Veranstaltung. Schon am frühen Sonntagmorgen herrschte reger Andrang. Die Besucher konnten bei ihren Rundgängen allerlei Interessantes und Praktisches aufstöbern, darunter natürlich auch die eine oder andere Rarität. Das Angebotsspektrum reichte von Spielzeug, Brettspielen, Schallplatten oder Fanartikeln bis zu Porzellan, alten Schulwandkarten, (aus) gereifter Technik und Gemälden.

Einer der mehr als 400 Verkäufer, die jeweils eine Standgebühr von 10 Euro entrichtet hatten, war Norbert Kastner aus Osnabrück. An seinem Stand präsentierte er gleich eine ganze Kunstausstellung. Der Liebhaber von Gemälden des österreichischen Malers Friedensreich Hundertwasser wollte sich aufgrund eines Umzugs von einigen seiner Bilder trennen. Dass das ebenfalls von ihm angebotene altertümliche Standtelefon mit Wählscheibe kein Kunstobjekt darstellte, hätte gegenüber manchen jüngeren Besuchern allerdings einiger Erklärung bedurft, erzählte der Ruheständler augenzwinkernd.

Gleich drei Generationen von Verkäuferinnen und ein tierischer Unterstützer präsentierten am Stand von Annika Vogt aus Velbert ein vielfältiges Angebot. Tochter Lotta machte mit ihren bunten Bügelperlen gute Geschäfte, und ihre Oma Rosel Hagemeyer fand ebenfalls viele Kunden für Erwachsenen- und Kinderbekleidung. Labrador-Rüde Luc erwies sich dabei durch sein sanftmütiges Wesen als erstklassiger Verkaufshelfer.

Eine von vielen zufriedenen Besuchern an diesem Tag war Sonja Mager-Möllering. Sie war extra aus Bad Bentheim angereist, um das Flohmarktflair zu genießen und bei guten Angeboten wie einem günstigen Geschicklichkeitswürfel auch zuzuschlagen. Wie viele, die von auswärts mit dem Auto angereist waren, hatte sie größere Probleme, einen Parkplatz in der Nähe zu finden.

Moskaubad-Leiterin Sonja Koslowski berichtete, dass diesmal unter Androhung von Abschleppen besonders darauf geachtet wurde zu verhindern, dass die raren Parkplätze schon Tage im Voraus blockiert wurden. Zusätzlich wurde die Verkehrsführung angepasst und ein Teil des Außengeländes zur Kokschen Straße hin in weitere Parkplätze unterteilt. Durch diesen neuen Zugang wurde zudem im Notfall ein schneller Rettungswageneinsatz gewährleistet.

Kurz vor Beginn der Freibadsaison bot das Moskaubad-Team auf dem Markt mit einem eigenen Stand wieder einmal Schwimmutensilien an: Schwimmflügel, Taucherbrillen sowie alles, was im vorigen Sommer an Fundsachen zusammengekommen war und nicht abgeholt wurde, konnte für einen Kilopreis von 2, 50 Euro erstanden werden.

Nach der Freibadsaison winkt voraussichtlich am 14. Oktober der Herbstflohmarkt.

Heiß begehrt: Dieser Tripp-Trapp-Stuhl (links) wechselte rasch die Besitzer. Oben verkauft Norbert Kastner Bilder, während Autofahrer einen Parkplatz suchen.

Bildtext:
Ein Tripp-Trapp″-Kinderstuhl hat neue Besitzer gefunden.
Fotos:
Gert Westdörp
Autor:
Alexander Adams


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