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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sechs Großmütter für mehr Nachhaltigkeit
Zwischenüberschrift:
Wanderausstellung über „stille Heldinnen″ aus Tansania im im Naturerbe-Gebäude der DBU
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Gesundheit und Wohlergehen, Gleichstellung der Geschlechter, saubere und bezahlbare Energie, Wasserversorgung, Landökonomie, Armut beenden: Für jedes dieser sechs Ziele steht das Schicksal einer älteren Frau im afrikanischen Tansania.

Stille Heldinnen das Leben nachhaltig gestalten″ heißt eine Wanderausstellung zum Thema Nachhaltigkeit, die vom 19. April bis zum 18. Mai im Naturerbe-Gebäude der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zu sehen ist. In Zusammenarbeit mit dem tansanischen Projekt KwaWazee entwickelte die Osnabrücker Hilfsorganisation Help-Age Deutschland eine Ausstellung, die am Beispiel sechs tansanischer Großmütter zudem wichtige Nachhaltigkeitsziele der weltweit geltenden Substantive Development Goals″ der Vereinten Nationen aufzeigt.

Am Mittwoch fand die Eröffnung statt im Beisein von DBU-Generalsekretär Alexander Bonde, Help-Age-Geschäftsführer Lutz Hethey, Bürgermeisterin Birgit Strangmann und Help-Age-Schirmherr Henning Scherf. Als KwaWazee-Deligation waren zudem Projektleiterin Lidiah Lugazia, Esther Majura und Edimund Revilian aus Tansania angereist.

Dass ein gutes Leben in Würde mit ausreichendem Einkommen nicht selbstverständlich ist, darüber kann sich der Ausstellungsbesucher mittels Stellwänden, Fotos, Interviews sowie mit Tablets, Kopfhörern und VR-Brillen als virtueller Realität″ überzeugen. Die Beispiele der sechs Großmütter Yustina Kalala, Clezensia Ichumbaki, Aurelia Mlabi, Godeliva Anatory, Felister Tibasana und Generoza France zeigen gleichzeitig Stärke und Lebensmut der Frauen, die nicht nur für Selbstbestimmung, generationenübergreifenden Zusammenhalt und den Umgang mit knappen Ressourcen kämpfen, sondern sich auch um ihre zu Aids-Waisen gewordenen Enkelkinder kümmern.

Die Wichtigkeit von globaler Nachhaltigkeit und Nichtregierungsorganisationen hatte auch Birgit Strangmann in ihrer Ansprache betont, in der sie als Beispiel auch die Lokale Agenda 21 und den Masterplan 100-Prozent-Klimaschutz der Stadt Osnabrück nannte. Und ein vom Einsatz der sechs stillen Heldinnen″ spürbar bewegter Henning Scherf sagte: Wir haben eine Aktivrolle. Wir sind nicht nur Zuschauer.″

Die Ausstellung wird gefördert von DBU, Engagement Global zur Förderung der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Zu sehen ist die Wanderausstellung vom 19. April bis zum 18. Mai im Naturerbe-Gebäude der DBU. Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 8–17 Uhr; Fr. 8–13 Uhr.

Bildtext:
Einsatz für Nachhaltigkeit: Edimund Revilian (KwaWazee, Tansania), Andree Joseph (Geschäftsführer Die Etagen GmbH), Lydiah Lugazi (Projektleiterin KwaWazee, Tansania), Lutz Hethey (Geschäftsführer Help-Age), Birgit Strangmann (Bürgermeisterin Stadt Osnabrück), Dr. Henning Scherf (Schirmherr Help-Age) und Esther Majura (KwaWazee, Tansania), Alexander Bonde (Generalsekretär Deutsche Bundesstiftung Umwelt, von links) bei der Ausstellungseröffnung.
Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
Uta Biestmann-Kotte


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