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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Inhalt:
Überschrift:
Smart, autark und flexibel
 
Wohnklima verbessern
Zwischenüberschrift:
14. Osnabrücker Energiemesse am kommenden Wochenende bietet umfassende Energie-Einblicke
 
Automatisches Lüften ist oft unverzichtbar
Artikel:
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Originaltext:
Eine Osnabrücker Institution feiert 14. Geburtstag: Die Osnabrücker Energiemesse am 7. und 8. April 2018 bietet den Besuchern auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich kompetent und umfassend über die vielfältigen Produkte und Dienstleistungen zum Themenfeld Energie zu informieren.

Osnabrück. Wie gewohnt ist der Eintritt an beiden Messetagen im DBU Zentrum für Umweltkommunikation an der Straßenecke Pagenstecherstraße/ An der Bornau″ frei.

Die Entwicklung im Bereich der Elektromobilität ist in diesem Jahr eines unserer Schwerpunktthemen″, erläutert Veranstalter Peter Band, Vorstand der veranstaltenden Public Entertainment AG. Die E-Mobilität komme im wahrsten Sinne des Wortes so richtig in Fahrt. Zahlreiche Aussteller informieren deshalb auf der Fachmesse über die Möglichkeiten des E-Fahrens und E-Ladens. Die Stadtwerke Osnabrück stellen ihr neues Produkt E-Ladebox″ vor und die Rahenbrock Gruppe ist mit dem Streetscooter vor Ort. Weitere regionale Unternehmen präsentieren ihre Palette an E-Fahrrädern und Transporträdern oder auch Konzepte der alternativen Mobilität.

Unter den mehr als 50 Ausstellern finden sich zudem viele Unternehmen, die erstmals auf der Energiemesse vertreten sind. Der Außenbereich ist deshalb so groß wie nie zuvor; das Angebot an Themen, Produkten und Dienstleistungen ist breit gefächert: Stark nachgefragt sind Antworten und Informationen zu den Themenbereichen Solarenergienutzung, Wärmedämmung, Heizen mit Holz und Pellets, Wärmepumpen, kontrollierte Wohnraumbelüftung und auch zu Förder- und Finanzierungsprogrammen.

Thema Energiespeicher

Einen weiteren Schwerpunkt bildet auch in diesem Jahr das Thema Energiespeicher: Wir registrieren ein deutlich zunehmendes Interesse bei den Besuchern, energiesmarter, - autarker und - flexibler zu werden″, so Peter Band weiter. Der Wandel bei der Energieerzeugung, - speicherung und - nutzung sei auch auf der Messe deutlich spürbar. Viele Aussteller bieten auch hierfür individuelle und maßgeschneiderte Lösungen an.

Die Öffnungszeiten der Energiemesse sind auch in diesem Jahr an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. Zur einfachen und bequemen Anreise gibt es in der neuen Ausgabe des hier″-Magazins der Stadtwerke Osnabrück wie gewohnt ein Busticket, um kostenlos aus dem Stadtgebiet zur Energiemesse zu fahren.

Info: www.die-energiemesse.de

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Auf einen regen Besucherzuspruch im DBU Zentrum für Umweltkommunikation und im Außenbereich hoffen die Organisatoren auch für die 14. Energiemesse.
Fotos:
PEAG

Das Eigenheim nach heutigen Standards energetisch zu sanieren, ist keine Kleinigkeit. Um die Wärmeverluste zu minimieren, wird beispielsweise die Außenhülle des Hauses nahezu luftdicht gemacht.

Osnabrück. Da ein gesundes Wohnklima jedoch nicht auf frische Luft verzichten kann, darf bei der Sanierung ein durchdachtes Lüftungskonzept nicht fehlen.

Um sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen, sollten stündlich ungefähr 30 Kubikmeter Frischluft je Person zur Verfügung stehen. Im Sommer lassen sich dafür die Fenster öffnen im Winter führt dies zu enormen Wärmeverlusten. Dies ist auch der Grund für die DIN 1946-6. Sie legt fest, dass ein Lüftungskonzept erstellt werden muss, wenn mehr als 33 Prozent der Fenster ausgetauscht werden.

Für maximalen Wohnkomfort stehen heute moderne Lüftungsanlagen zur Verfügung, die frei von Zugluft arbeiten, geräuscharm sind und automatisch für ausreichend Frischluft sorgen. Hausbesitzer können aus vier Systemvarianten wählen:

Zentrale Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung nutzen bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft, um die Zuluft vorzuheizen. Mit speziellen Filtern werden Staub und Pollen aufgefangen, sodass Allergiker aufatmen können.

Ein reines Abluftsystem saugt die verbrauchte Luft in der Küche oder im Bad ab. An anderer Stelle strömt über passive Lufteinlässe die Luft von außen nach.

Wer mit der Raumwärme nicht nur Frischluft vorwärmen, sondern Heizung- und Warmwasserbereitung unterstützen möchte, kann eine zentrale Lüftungsanlage auch mit einer Abluft-Wärmepumpe kombinieren.

Lässt sich eine zentrale Lüftungsanlage aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht installieren, sollten Einzelgeräte mit Wärmerückgewinnung eingesetzt werden.

Ansprechpartner für die Planung und Installation von Lüftungsanlagen ist der Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk vor Ort. Die Profis können nicht nur bedarfsgerechte Installationen planen und ausführen, sondern kennen sich auch mit den staatlichen Förderungen aus.

Infos: www.wasserwaermeluft.de

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Ein angenehmes Wohnklima lässt sich mit einer Kombination aus Abluft-Wärmepumpe und Lüftungsanlage realisieren. Der Energiebedarf sinkt, der Wohnkomfort steigt.
Foto:
plprod/ Fotolia

Vom Stromfresser zum Energiesparer

Viele wissen inzwischen, dass eine alte Heizung deutlich mehr Energie zur Wärmeerzeugung benötigt als eine neue Anlage. Auch veraltete Umwälzpumpen sind teuer, da sie Unmengen an Strom fressen.Der direkte Vergleich mit anderen Haushaltsgeräten am Beispiel eines durchschnittlichen Einfamilienhauses zeigt: Stromkosten für Fernseher (55 Euro), Waschmaschine (57 Euro), Kühlschrank und Beleuchtung (jeweils 95 Euro) sowie der Elektroherd (128 Euro). Sehr überraschend ist dann meist der Blick auf den Stromverbrauch einer veralteten Heizungspumpe: Sie benötigt 400 bis 600 kWh im Jahr und verursacht dann mit 115 bis 172 Euro sehr hohe Kosten. Im Vergleich: Eine neue, energiesparende Umwälzpumpe benötigt jährlich nur 50 bis 100 kWh, das Budget hierfür fällt mit 14 bis 29 Euro denkbar gering aus. Ein Austausch lohnt sich also, auch im Hinblick auf das 2016 von der Bundesregierung gestartete Förderprogramm zum Pumpentausch (Infos unter www.wasserwaermeluft.de).
Autor:
pm, txn


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