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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Warum gab es keinen Kompromiss?
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Berichterstattung über das Aus für das Osnabrücker Maidorf.

Nun ist es endlich so weit. Das Maidorf wird zumindest für 2018 seine Pforten schließen. Aus Sicherheitsbedenken habe sich nun die Stadt dazu durchgerungen, die Genehmigung des Maidorfes zu verweigern. Und so hat die Osnabrücker Maiwoche einen absoluten Anziehungspunkt, um nicht zu sagen, den Anziehungspunkt für viele Besucher verloren . . .

Das ist eigentlich unglaublich. Marketingtechnisch aus Sicht der Stadt irgendwie für mich nicht nachvollziehbar. Sogar einen österreichischen Urlaubsort (Mayrhofen im Zillertal) konnte man über mehrere Jahre für Veranstaltungen im Maidorf gewinnen (, Das Zillertal zu Gast im Maidorf′) sowie viele Firmen und Gäste, die das Maidorf besucht haben.

Natürlich muss die Sicherheit der Gäste gewährleistet sein, Vorschriften eingehalten und berücksichtigt werden. Das ist ohne Zweifel so. Nach der schrecklichen Duisburg-Katastrophe sind die Verantwortlichen der Stadt bei Großveranstaltungen natürlich gewarnt. Aber einem Veranstaltungsort komplett die Genehmigung zu entziehen ist für mich nicht nachvollziehbar. Es hätte doch sicherlich auch Kompromisslösungen gegeben, damit die Maiwoche weiter ihren Anziehungspunkt hätte behalten können.

Auch hier muss man einmal an die Maiwochen-/ Maidorf-Besucher denken. Das Maidorf und somit natürlich auch der Betreiber Frederik Heede haben vielen Menschen in den letzten Jahren während der Maiwoche schöne und glückliche Momente geschenkt und wie im Bericht vor einigen Wochen auch erwähnt, erstmals während der über 40-jährigen Maiwochen-Geschichte als ein zigster Veranstalter seit dem Jahr 2012 den Maiwochen-Besuchern volkstümliche und Schlagerstars mit Erfolg präsentiert und nicht zu vergessen am Abend viele junge Gäste in Partylaune versetzt.

Frederik Heede hat mit seinem Maidorf und seinem Angebot an Unterhaltung viele Besucher jeglicher Altersstruktur im vollen Umfange angesprochen, was nur selten ein Bühnenbetreiber überhaupt geschafft hat. […]

Eines ist sicher. Der Besucheransturm auf der Maiwoche wird sich abschwächen, und auch für das ältere Publikum gibt es nun eine Anlaufstelle weniger in Sachen Musik (volkstümliche und Schlagerveranstaltungen). Das Maidorf ist für mich auf der Maiwoche in seiner Art sicherlich konkurrenzlos.″

Ralf Timmermann

Belm

Bildterxt:
Die Original Zillertaler″ gehörten zu den Künstlern, die Alando-Chef Frederik Heede nach Osnabrück holte. Da das Maidorf nicht genehmigt wurde, wird es zumindest 2018 wohl keine volkstümliche Musik auf der Maiwoche geben.
Foto:
Archiv/ Westdörp
Autor:
Ralf Timmermann


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