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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mann muss Hund abgeben
 
Hasso muss in der Brutzeit an die Leine
Zwischenüberschrift:
Stadt appelliert an die Vernunft der Halter: Hunde verantwortungsvoll führen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Der Leinenzwang für Hunde ist derzeit in Osnabrück besonders streng. Nicht nur wie im ganzen Jahr im Wald, zur Brutzeit gilt jetzt der Leinenzwang überall in der freien Landschaft. Die Stadt appelliert an die Vernunft der Hundehalter. Im Zweifel sollten sie die Vierbeiner einmal zu viel an die Leine nehmen. Grundsätzlich gilt ohnehin immer: Hunde sind so zu führen, dass sie Menschen nicht angreifen. Gestern zum Beispiel nahm die Polizeieinem Osnabrücker seinen Hund weg. Das Tier hatte ein Kind verletzt.

Osnabrück. Bis zum 15. Juli, dem Ende der Brutzeit, gilt für Hunde in Osnabrück Leinenzwang in freier Landschaft. Karin Heinrich, Leiterin des städtischen Fachbereichs Bürger und Ordnung, appelliert an die Hundehalter, die Regelung zu beachten. Denn ihrem Amt werden immer wieder Verstöße gemeldet.
Zum Beispiel von Reinhard Stolle. Als der jetzt aus seinem Kleingarten am Westerberg trat, traute er seinen Augen nicht. Ein Rehbock schaute ihn mit panisch wirkendem Blick an, um Sekunden später Richtung Heger Holz zu türmen. Dann preschten auch schon zwei irische Setter um die Ecke und hetzten dem Bock hinterher. Von einem Hundehalter war weit und breit nichts zu sehen. Stolle war stinksauer und meldete den Fall den städtischen Ordnungshütern. Die Kleingärtner sind ohnehin nicht gut auf einige Hundefreunde zu sprechen. Denn sie vermuten, dass die ihre Schilder einfach umknicken, mit denen sie die Leute auffordern, ihre Fiffis beim Gassi-Gehen in der Anlage anzuleinen.
Karin Heinrich appelliert an die Vernunft der Hundehalter: Bitte nehmen Sie unsere Hinweise auf und führen Ihren Hund verantwortungsvoll. Grundsätzlich ist jeder Hundehalter verpflichtet sicherzustellen, dass sein Tier Menschen nicht angreift und auch keine anderen Tiere hetzt.″ Da der Begriff freie Landschaft″ nicht völlig eindeutig definiert sei, sei es gerade jetzt zur Brut- und Setzzeit sinnvoll, den Hund im Zweifel an die Leine zu nehmen.
Bei hartnäckig uneinsichtigen Hundehaltern scheuen sich Mitarbeiter des OS-Teams und Polizeibeamte übrigens nicht, fest durchzugreifen. Am Mittwoch haben die Ordnungshüter den Hund sichergestellt, der am vergangenen Freitag trotz Maulkorbs in der Fußgängerzone ein Kind angegriffen und verletzt hat. Der 26-jährige Hundehalter wurde mit dem Tier im Bereich des Neumarktes angetroffen. Nach Einschätzung des Fachbereichs Ordnung der Stadt Osnabrück ist der Hundehalter zum Führen von Hunden nicht geeignet. Aufgrund des Vorfalles wurde gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Sein schwarzer Rüde wurde zum Tierheim nach Hellern gebracht.
Die Hundehalter fühlen sich dagegen oft zu Unrecht eingeschränkt. Hunde benötigten schließlich Auslauf. Es gibt auch Hundefreunde, die meinen: Eltern, die ihre Kinder mit Lutschern oder Butterbroten durch die Gegend laufen lassen, dürften sich nicht wundern, wenn die Steppkes von Hunden abgeschleckt würden. Die städtische Satzung regelt allerdings diverse Fälle eindeutig.
Hundesatzung: www.osnabrueck.de/ hunde

Bildtext:
Im Zweifel an die Leine: Hunde dürfen ihren Bewegungsdrang nicht auf Kosten anderer Lebewesen ausleben.
Autor:
swa


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