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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück: Bald nur noch mit Plakette
Zwischenüberschrift:
Stadt plant Umweltzone
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wer mit dem Auto in Osnabrück unterwegs ist, braucht bald eine Feinstaubplakette: Die Stadt will als zweite Kommune in Niedersachsen eine Umweltzone einrichten. Wenn es bei den aktuellen Plänen bleibt, darf ein 17 Quadratkilometer großer Kernbezirk ab 2012 nur noch von schadstoffarmen Autos befahren werden. Auch die Ausfallstraßen sind betroffen.
Die Stadt Osnabrück sieht sich durch die europäische Gesetzgebung verpflichtet, die hohen Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastungen wirksam zu bekämpfen. Oberbürgermeister Boris Pistorius stellte gestern den Entwurf für den Luftreinhalte- und Aktionsplan vor. Danach soll ab 2012 die Atemluft für die 18 000 Anwohner der belasteten Straßen spürbar besser werden. Allerdings darf dann jedes 21. Fahrzeug nicht mehr in der Umweltzone bewegt werden.
Schon am 1. Juli 2009 sollen nur noch die Fahrzeuge mit roter, gelber oder grüner Feinstaubplakette im markierten Gebiet fahren dürfen. Ein Jahr später nur noch die mit gelber oder grüner Plakette. In Phase 3 ab 2012 hat nur noch freie Fahrt, wer auf seiner Windschutzscheibe eine grüne Plakette vorweisen kann.
Wenn wir nur das Feinstaubproblem hätten, brauchten wir keine Umweltzone″, erklärte gestern Detlef Gerdts, der Leiter des Fachbereichs Umwelt. Denn der Feinstaub komme zu 75 Prozent von außerhalb. Anders sei es bei der Stickstoffdioxidbelastung: Die lasse sich mit einer Beschränkung auf saubere Autos deutlich reduzieren.
Gerdts rechnete vor, dass 83 Prozent der zugelassenen Pkw schon jetzt dem saubersten Standard entsprächen. Weitere 9, 4 Prozent könnten für jeweils 600 Euro nachgerüstet werden. Lediglich für 3700 der 76 000 in Osnabrück angemeldeten Fahrzeuge sei die Umweltzone ab 2012 tabu.
Beschlossen ist einstweilen gar nichts. Bevor der Rat den Luftreinhalteplan verabschiedet, haben Bürger und Verbände Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland sprach sich schon gestern entschieden gegen die Einführung einer Umweltzone in Osnabrück aus. Hier werde mit Kanonen auf Spatzen geschossen, heißt es in der Stellungnahme. Durch die laufende Modernisierung der Fahrzeugflotte würden die Emissionen von Feinstaub und Stickoxiden ohnehin drastisch verringert.
Detaillierte Informationen zur geplanten Umweltzone am Samstag im Lokalteil
Autor:
rll


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