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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Vorschläge für neue Namenspaten stehen fest
Zwischenüberschrift:
Geplante Umbenennung von Diemstraße, Bergerhoffstraße und Röperweg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Umbenennung von drei Straßen im Osnabrücker Stadtgebiet wegen der Verstrickung ihrer Namenspaten in den Nationalsozialismus ist beschlossene Sache teilweise gegen den Widerstand der Anwohner.

Inzwischen steht fest, welche neuen Namen für die Straßen infrage kommen, die bislang noch Carl-Diem-Straße, Giesbert-Bergerhoff-Straße und Heinrich-Röper-Weg heißen.

Wie die Stadt Osnabrück in einer Pressemitteilung bekannt gab, gibt es für die Carl-Diem-Straße in der Wüste zwei geeignete Vorschläge. Der Osnabrücker Sportclub (OSC) hat demnach den Namen Heinrich-Schucht- Straße vorgeschlagen. Schucht war den Angaben der Verwaltung zufolge der Gründervater des republikanischen Männer-Turnvereins, aus dem der OSC hervorging. Alternativ dazu haben 33 Anwohner wegen des moorigen Bodens in der Wüste schriftlich für den Namen An der Moorweide plädiert.

Auch für die Giesbert-Bergerhoff-Straße in Atter gibt es zwei Vorschläge. Die Straße könnte entweder Hermann-Siegert-Straße oder Frida-Schröer-Straße heißen. Der 2016 verstorbene Siegert setzte sich laut städtischer Pressemitteilung für das Gemeinwohl des Stadtteils sowie den SV Atter ein. Schröer war eine Atteranerin, die 1943 Opfer der NS-Krankenmorde wurde. Ihren Namen hatte das Bürgerforum Atter vorgeschlagen.

Für den Heinrich-Röper-Weg im Stadtteil Schölerberg hat die Verwaltung eine Umbenennung in Färberweg vorgeschlagen. Dieser werde von den Anwohnern mehrheitlich befürwortet. Hintergrund ist, dass die Straße in der ehemaligen Werkssiedlung der Textilfirma Hammersen liegt, die ihren Ursprung im Färberhandwerk hat.

Das letzte Wort hat die Politik. Die Verwaltung will noch vor der Sommerpause eine entsprechende Beschlussvorlage erstellen.

Bildtext:
Hermann Siegert auf einem 2006 entstandenen Archivbild.
Foto:
Archiv/ Egmont Seiler
Autor:
pm, yjs


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