User Online: 1 | Timeout: 06:50Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Der Sound aus den Sümpfen Louisianas vor dem Rathaus
 
Mit roten Schuhen und Polonäse in den Schlagerhimmel
 
Beatles, Ärzte, und die Dancing Queen
Zwischenüberschrift:
Sonne und gute Stimmung: Maiwoche wie im Bilderbuch
 
Bei der Kinder-Party in der Johannisstraße fehlten die angekündigten Spielgeräte
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Maiwoche wie im Bilderbuch: Die Sonne lachte und sorgte für beinahe sommerliche Temperaturen, damit Besucher überall gut gelaunt feiern konnten. So wurde das erste Wochenende der Maiwoche zum vollen Erfolg.
Während am Wall Busse aus Ostwestfalen und sogar aus Amsterdam anhielten, um Stadtfest-Touristen abzusetzen, wurde auf den Bühnen um die Wette gerockt. AC/ DC-Sound im Mai Dome, Rock n′ Roll an der Georgstraße, Westernhagen- und Stones-Lieder am Heger Tor Jung und Alt ließen sich am Samstag bereitwillig vom Rockvirus infizieren.
Wer es ruhiger wollte, stattete der Bühne am Markt einen Besuch ab. Blues stand auf dem Programm, und der wurde von einem Mann dargeboten, der zwar einen leichten bayrischen Dialekt spricht, ansonsten aber als Afroamerikaner durchgeht: Al Jones wuchs als Sohn eines GIs in der Oberpfalz auf und entdeckte schon als Jugendlicher die Zwölftaktmusik.
Vor dem Rathaus zeigte der Sänger, dass er seinen eigenen Stil, den Urblues zu interpretieren, gefunden hat. Mit kräftiger Stimme, unterstützt von einer versiert aufspielenden Band, machte er einige Ausflüge in groovende Rythm- n′- Blues-Gefilde, um dann wieder nach Chicago oder in die Sümpfe Louisianas zurückzukehren. Schlager für die ganze Familie bot gestern das Rex Richter Quintett im Mai Dome. Gekleidet in schrille Kostüme mit Fönwellenperücken auf den Köpfen und angefeuert von einem Moderator in der Art eines Dieter Thomas Heck, wurden von unterschiedlichen Vokalisten Schnulzen und Gassenhauer der siebziger Jahre interpretiert. So schön kann nur ein Mann sein″ interpretierte zum Beispiel eine gewisse Uschi L′Amour. Die Reaktionen im Publikum reichten vom süffisanten Schmunzeln bis zur hellen Begeisterung.
Was es heißt, eine substanzielle Stimme zu haben, bewies auf der Marktplatzbühne Sharrie Williams aus den USA. Ready For Rock n′ Roll″ röhrte sie, während die Wise Guys, nicht zu verwechseln mit der hier beliebten Vokaltruppe, sich als äußerst gut eingespielte Begleitband erwiesen. Slowblues mit Gefühl und funkige R- n′-B-Nummern wechselten sich ab und zauberten begeisterte Mienen auf die Gesichter der Zuschauer auf dem voll besetzten Platz vor dem Rathaus.

Bildtext:
Himmliches Vergnügen: Zur Maiwoche scheint die Sonne wie schon lange nicht mehr. Da macht es Spaß, im Kettenkarussell zu fliegen.
Ready For Rock´n Roll: Sharrie Williams aus den USA heizte den Osnabrückern auf der Marktplatzbühne kräftig ein.
Fotos:
Jörg Martens

Osnabrück. Die Maiwoche für die Kleinen muss noch wachsen. Das war am Samstag Tenor bei der Großen Kinder- und Teenagerparty″ an der Johanniskirche. Das im Maiwochen-Programm angekündigte Kinder-Spiel-Paradies war nicht aufgebaut worden. Immerhin sorgten die Tanzschule Criss und die Jojos für Stimmung.
Einige Mütter waren mit ihren Kindern zur Johanniskirche gekommen, um bei strahlendem Sonnenschein eine Party zu feiern. Teenager zählten höchstens zum Laufpublikum der Veranstaltung. Einige schauten interessiert, legten aber einen Schritt zu, als sie die Kinder-Techno-Musik hörten.
Die Geschwister Phil (8) und Annabel (10) waren mit ihren Eltern Kerstin und Frank Theek zur Johanniskirche gekommen, um Spaß zu haben und zu spielen. Nach gefühlten fünf Minuten gingen sie wieder. Ist nicht so prickelnd″, lautete Frank Theeks knappes Urteil.
Plüsch-Maskottchen verteilten Prospekte für eine Spiellandschaft in der Nähe von Hörstel. Deren Spielgeräte wurden an der Johanniskirche allerdings vermisst.
Die Kinder, die vor der Bühne an der Johanniskirche standen, hatten trotzdem ihren Spaß. Sie tanzten zur Animation der Tanzschule Criss und den Jojos Polonäse und lauschten der elfjährigen Sheyenne Möllering, die ihren Hit Der rote Schuh″ sang.
Die nächste Attraktion für Kinder auf der Maiwoche findet heute ab 15 Uhr auf dem Nikolaiort im Europadorf statt. Auf der Kinder-Rodelbahn können sich die Kleinen bis 18 Uhr austoben.

Bildtext:
Ihren Spaß hatten die Kinder, die am Samstag bei der Musik an der Johannisstraße mitmachten. Hüpfburgen oder andere Spielgeräte waren jedoch nicht aufgebaut.
Foto:
Jörg Martens

Osnabrück. Veronika, der Lenz ist da! Ob die Osnabrücker Vokaltruppe Bon Timbre heute Abend einige Veronikas im Publikum ansingen kann, wissen wir nicht. Jedenfalls haben die sechs Sänger den alten deutschen Schlager im Repertoire, und was würde zum gerade vehement ausgebrochenen Frühling besser passen als dieser Gassenhauer?
Seit zwölf Jahren existiert die Boygroup der besonderen Art bereits, die mit Interpretationen von bekannten Liedern regelmäßig das Publikum aus der Reserve lockt. Dabei kennt sie bei der Auswahl der Songs keine Schranken: Von den Beatles bis Genesis reichen die Quellen, sogar die Ärzte werden zitiert, und auch vor einem Rap à la Eminem schrecken die Männer mit der Patina auf den Stimmbändern nicht zurück. Dabei verbreiten sie gute Laune im Hochformat: Don′t Worry, Be Happy″.
Einem ganz besonderen Phänomen im Musikgeschäft spürt eine Truppe nach, die an der Georgstraßen-Bühne auftritt: ABBA gilt als eine der erfolgreichsten Popbands aus Schweden. Schrille Glitzeranzüge und hochmelodiöser Satzgesang werden heute an der Hase angesagt sein, wenn die Mitglieder der ABBA-Revue den Popgöttern Respekt zollen, indem sie Dancing Queen″ und Super Trooper″ anstimmen.
Übrigens darf man sich über den Bühnenstandort nicht wundern: Er wurde in diesem Jahr auf die Ecke Möserstraße/ Georgstraße verlegt, wodurch die Partymeile hier erheblich vergrößert wurde.
Im Mai Dome wird′s derweil hanseatisch: Lotto King Karl will mit den Barmbek Dream Boys sein neues Album Seitenwechsel″ vorstellen. Der Hamburger Rockmusiker, der mit seiner Legende vom Gabelstaplerfahrer, der im Lotto gewinnt, erfolgreich eine Karriere starten konnte, arbeitete in seiner Anfangszeit mit Frank Ramond zusammen, der jetzt für Annett Louisan Lieder entwirft.
Fußballfan Lotto singt derweil Auf dem Deich bin ich König″, einen Song, den er für den Film Der Deichking″ aufnahm. Bei den Titeln 15 Bier″, 279 Bier″ und 4242 Bier″ wird sicherlich ein Fass aufgemacht. Auf alle Fälle soll die Stimmung wohl genauso grandios werden wie bei seinem Auftritt im letzten Jahr.
Autor:
thb, tw


Anfang der Liste Ende der Liste