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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sicherheit auf der Maiwoche
 
Für die Feuerwehr ist es eng, aber nicht zu eng
 
Die Johannisstraße feiert
 
„Das beste Straßenfest in Deutschland″
Zwischenüberschrift:
Maiwoche auf Tauglichkeit für Löschfahrzeuge getestet
 
Heute Kinderspiele und viel Musik
 
Jose Lopez und seine Liebe zur Maiwoche
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Feuerwehr hat die Sicherheit auf der Maiwoche getestet. Ein Löschfahrzeug fuhr durch die mit Buden vollgestellte Große Straße. Das Ergebnis: Der Wagen kommt durch. Anderenfalls hätten Buden abgebaut werden müssen.

Osnabrück. Passt, wackelt und hat Luft. Auch wenn es an einigen Stellen in der Großen Straße etwas eng ist, kann die Maiwoche aus Sicht der Feuerwehr starten.
Im Schritttempo und mit Blaulicht bahnte sich gestern Nachmittag testweise ein Löschfahrzeug der Feuerwehr seinen Weg durch Osnabrücks gute Stube. Als wachsame Vorhut dabei: Feuerwehrmann Klaus Fie-ning und Gert Lindke vom städtischen Fachbereich Bürger und Ordnung.
Ihr Auftrag: Prüfen, ob die zahlreichen Standerbauer ihre Buden auch wirklich dort aufgestellt haben, wo sie sollten.
Haben sie, wie Fiening und Lindke am Ende der Tour feststellen. Was wäre gewesen, wenn nicht? Dann hätten die ihre Bude abbauen müssen″, meint Fiening. Das komme immer wieder mal vor, so der Feuerwehrmann.
Dabei seien im Falle eines Falles störende Buden nicht einmal das größte Problem. Viel schlimmer wäre es, wenn sich ein Löschzug seinen Weg durch eine dichte Menschenmasse bahnen müsste: Was glauben Sie, was das für ein Spaß ist, wenn der Nikolaiort bei einem Konzert gerammelt voll ist.″
Besonders eng wird es überall dort, wo Buden hochklappbare Vordächer haben. Mit denen sei jedoch abgesprochen, dass sie im Ernstfall ihre Dächer hochklappen müssen. Da seien Stadt und Feuerwehr schon etwas kompromissbereit, sagt Fiening: Sonst könnte man so eine Veranstaltung gar nicht genehmigen.″

Bildtext:
Eng war es schon, aber er kam durch: Mit etwas Geschick und gutem Willen beim Hochklappen störender Vordächer meisterte die Feuerwehr gestern die Zufahrtsmöglichkeiten für Rettungsfahrzeuge auf der Großen Straße.
Foto:
Michael Hehmann

Osnabrück. Seit gestern Abend läuft die Maiwoche auch in der Johannisstraße. Mit einigen gezielten Hammerschlägen und einem kräftigen Schluck Freibier eröffneten Oberbürgermeister Boris Pistorius und Bierkönig Toni Maier das Johannisstraßenfest.
Ich freue mich, hier den Aufschlag der Maiwoche zu machen″, sagte Pistorius. Schließlich lohne es sich auch, auf der Johannisstraße zu feiern: Die Maiwoche ist ein Verkaufsschlager der ganzen Stadt.″
Bierkönig Maier wollte sich auch durch den fast schon traditionell einsetzenden Regen nicht aus der Stimmung bringen lassen. Was spiele der Regen schon für eine Rolle: Feste muss man feiern, wie sie fallen.″
Organisator Christian Schäfer gelobte Besserung fürs kommende Jahr: Dann haben wir hier an der Johanniskirche auch einen Maibaum.″
Wenig später wurde der Prince-Song Kiss″ zum rollenden Boogie: Auf der Bühne am Neumarkt spielte das Trio It′s M.E. aus Hannover. Allerdings hatte die Band einen schweren Stand: Am westlichen Eingang zur Innenstadt strömten die Besucher in Scharen an der Bühne vorbei, und nur wenige waren bereit zu verweilen, um den ungewöhnlichen Arrangements von Sängerin Martina Maschke und Pianist Ecki Hüdepohl zu lauschen.
Vielleicht lag das auch an den selbst geschriebenen Stücken, die zwar gefühlvoll und mit Drive interpretiert wurden, den Passanten aber offenbar nicht genug Wiedererkennungswert lieferten. Jedenfalls animierten swingende Blues- und Rocknummern nicht so viele Zuschauer zum Zuhören, wie es beispielsweise ein Kay Ray vermochte, der an gleicher Stelle in den vergangenen Jahren einen wahren Menschenstau am Entree der Großen Straße verursachte.

Bildtexte:
Treffsicher: (von links) Boris Bistorius, Bierkönig Toni Maier und Olaf Richter gestern Abend beim Fassanstich zum Auftakt des Johannisstraßenfestes.
Das Trio: It´s M.E. bot gestern Abend an der Großen Straße swingende Blues- und Rocknummern.
Fotos:
Jörg Martens

Osnabrück. Viele Menschen kommen jedes Jahr wieder zu meinem Konzert. Manche haben dann schon ihre Kinder dabei oder sind inzwischen verheiratet. Sie werden mit mir älter″, erzählt Jose Lopez lächelnd.
Der Musiker hat schon einige Maiwochen-Generationen kommen und gehen gesehen. Schließlich begeistert er seit mehr als 25 Jahren seine Fans mit spanischer und lateinamerikanischer Musik. Und das immer an derselben Stelle auf der Georgstraße. Am morgigen Sonntag, 15.30 Uhr, ist er wieder dabei.
Als Jose Lopez als junger Musiker vor über 25 Jahren erstmals seine Gitarre herausholte und zu den lateinamerikanischen Rhythmen sang, war er noch Alleininterpret. Die Maiwoche hatte noch nicht die Größe und den Bekanntheitsgrad erlangt, die sie heute hat, und das Publikum kam daher noch nicht in Massen in die Innenstadt. Doch die Konzertbesucher, die da waren, wollten immer mehr hören.
Jose Lopez kann sich noch gut an die Anfangsjahre erinnern: Das Konzert hat mir und dem Publikum so viel Spaß gemacht, dass ich immer weitergespielt habe. Die Stände hatten alle schon geschlossen, aber ich machte weiter.″ Bei der ungezwungenen Atmosphäre lernte er schnell sein Publikum kennen, kam mit den Zuhörern ins Gespräch. Den direkten Austausch mit seinen Fans schätzt Jose Lopez heute noch. Eine Gruppe behinderter Menschen komme jedes Jahr zu seinem Konzert. Er freue sich, wenn er mit den Gästen ein paar Worte sprechen könne und nicht wie auf einer großen Bühne vor einer anonymen Masse spiele.
Seit vielen Jahren steht er nicht mehr allein auf der Bühne, sondern wird von Kollegen aus Kuba, dem Iran, Venezuela, Peru und Spanien unterstützt. Vier bis fünf Musiker mindestens sorgen bei jedem Maiwochen-Konzert für Stimmung. In Osnabrück hat Lopez schon mit bekannten Musikern zusammengespielt. So konnten die Maiwochen-Besucher den heute 59-Jährigen gemeinsam mit Nelson Arriagada und Pepe Marquez, einem Schüler von Paco de Lucia, erleben.
Auf der Maiwoche spiele ich aus Tradition und aus Begeisterung. Die Maiwoche ist das beste Stadtfest, das ich je in Deutschland besucht habe″, sagt der Vater von sieben Kindern. Er sei schon auf vielen Festivals als Besucher gewesen. Denn sein musikalisches Talent beweist der Sänger und Gitarrist vor allem in anderen Projekten zum Beispiel bei Holiday on Ice, wo er den Auftritt von Katarina Witt musikalisch umrahmt. Oder er spielt zusammen mit John Denver und Milli Vanilli in einer Fernsehproduktion.

Bildtext:
Jose Lopes spielt Sonntagnachmittag auf der Bühne an der Georgstraße.
Autor:
slx, thb


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