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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Verkauf von Osnatel
 
EWE will alle Osnatel-Anteile
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke Osnabrück verhandeln über den Verkauf ihrer 25,05 Prozent
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück AG verhandelt mit der EWE AG aus Oldenburg über den Verkauf ihrer restlichen Osnatel-Anteile. Die EWE AG will die 25, 05 Prozent der Stadtwerke zu den 74, 95 Prozent dazukaufen, die sie seit 2002 schon halten. Unter dem Dach von EWE befinden sich weitere norddeutsche Telekommunikationsanbieter.
Ziel der EWE-Einkaufstour: Die Verbesserung der Marktposition. Die Stadtwerke sperren sich nicht, wollen aber die Marke Osnatel, Arbeitsplätze und den Standort Osnabrück halten.

Osnabrück. Die Oldenburger EWE AG interessiert sich für den 25-Prozent-Anteil, den die Stadtwerke Osnabrück AG noch an der Osnatel GmbH hält. Derzeit wird verhandelt, wie Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer bestätigte. Eine Entscheidung erwarteten die Verhandlungspartner erst fürs kommende Jahr.
Mit drei Kernforderungen, so Sprecher Hörmeyer, führe der Stadtwerke-Vorstand die Verhandlung: Die Arbeitsplätze der Osnatel in Osnabrück müssen erhalten bleiben. Osnatel muss am Standort Osnabrück präsent bleiben. Die Marke Osnatel muss weiter existieren. Über den angestrebten Verkaufserlös sagte der Sprecher nichts.
Die Wettbewerbssituation auf dem Telefonmarkt mit sinkenden Preisen sei die Ursache für die Wachstumsbestrebungen von EWE, so Hörmeyer weiter. Kleine Unternehmen müssten wachsen, um sich gegen die großen Konkurrenten behaupten zu können.
Die etwa 200 Mitarbeiter der Osnatel wurden in einer Betriebsversammlung über die Verkaufsverhandlung informiert. Betriebsratsvorsitzender Guido Sieker will die Stimmung unter seinen Kollegen nicht beschreiben. Mit der Geschäftsführung sei Stillschweigen vereinbart. Auch Geschäftsführer Alexander Kmita findet, dass die Verkaufsverhandlung Sache der Gesellschafter sei. Sein Kommentar: Kein Kommentar.″
Zum Verhandlungsgegenstand: Die Osnatel hat über 75 000 Kunden (Stand: Dezember 2006). Sie betreibt 50 Ortsnetze im Raum Osnabrück zwischen Rheine und Melle, Quakenbrück und Glandorf. Rückwirkend zum 1. Januar 2002 hat EWE in Oldenburg bereits als strategischer Partner der Stadtwerke Osnabrück 74, 95 Prozent der Gesellschaftsanteile der Osnatel übernommen. Die Stadtwerke sind weiterhin mit 25, 05 Prozent Gesellschafter ihrer Telekommunikationstochter. Als besonderes Highlight betrachtet das Unternehmen die kostenlosen Ortsgespräche innerhalb des gleichen Ortsnetzes von Osnatel-Kunde zu Osnatel-Kunde.
Unter dem Dach der EWE AG sind inzwischen die Telekommunikationsunternehmen Brekom (Bremen), htp GmbH für das Wirtschaftsdreieck Hannover-Braunschweig-Hildesheim und Teleos (Herford) versammelt. Dazu kommt EWE TEL als 100-prozentige Tochter der EWE AG. EWE TEL hat 910 Mitarbeiter und über 300 000 Kunden in Norddeutschland. Als eines der größten regionalen Telekommunikationsunternehmen Deutschlands bietet EWE TEL Sprach-, Internet- und Datendienste: von Festnetz-Direktanschlüssen in vielen Städten in Niedersachsen, Bremen und in Brandenburg über Datenfestverbindungen und Internetdienste bis zu Mobilfunkangeboten und Netzwerklösungen.

Bildtext:
Marke und Standort sollen in Osnabrück bleiben, außerdem sollen die Arbeitsplätze erhalten werden. Das sind die Eckpunkte, mit denen die Stadtwerke in die Verkaufsverhandlungen mit der Oldenburger EWE AG gegangen sind.
Foto:
Westdörp
Autor:
swa


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