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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Atter klagt über Autobahnlärm
Zwischenüberschrift:
Bürger: Schutzwand hält Geräusche nicht ab
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Tagesordnungspunkt drehte sich um Lärm. Passend dazu, wurde auch die Diskussion im Bürgerforum Atter lauter. Die entscheidende Frage: Welche Auswirkungen hat die Lärmschutzwand an der Autobahn 1? Verwaltungsvorstand Reinhard Sliwka regte an, dass die Stadt mit eigenen Messungen tätig wird.
Schalltechnische Berechnungen, gesetzliche Bestimmungen und Grenzwerte: Diese Aspekte stellte Cord Lüesse, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück, den Bürgern vor. Tenor seiner Ausführungen war: Das im vergangenen Jahr fertiggestellte Bauwerk mit hochabsorbierenden Wänden″ müsse einiges an Entlastung bringen, auch wenn gelte: Ein Grundrauschen bleibt nicht aus.″ Von Grundrauschen war bei einer Reihe von Bürgern allerdings nicht die Rede, sondern sogar von einer Geräuschzunahme. Insbesondere im Ortskern sei der Lärmpegel höher.
Das galt dann auch während der Diskussion, so dass Bürgermeister Burkhard Jasper als Sitzungsleiter beschwichtigend eingreifen musste.
Das Problem: Die Anwohner forderten Lärmmessungen mit dem Ziel, dass bei einer Überschreitung von Grenzwerten der Schutz erhöht werde. Genau diese Messungen nimmt die Landesbehörde nach den rechtlichen Bestimmungen allerdings nicht vor. Der Schallschutz wird nach lärmtechnischen Berechnungen ausgerichtet. Dabei geht es laut Lüesse nicht um einzelne Höchstwerte, die durchaus den Grenzwert überschreiten könnten, sondern um einen Mittelwert. Nun soll auf Vorschlag Sliwkas die Stadt selbst messen, um bei Bedarf mit der Landesbehörde Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten. Laut Lüesse sei die Behörde bislang nicht tätig geworden auf Grundlage einer Fremdmessung. Dies sei nur bei fehlgeschlagenen Prognosen der Fall gewesen.
Fakten schaffen
Im Bürgerforum Atter gehörten das Thema Lärm und die Ansiedlung der Spedition Koch an der Bahnhofstraße zusammen. Der angedachte Betrieb auf möglicherweise zehn Hektar könne gegen den Willen der Anwohner Fakten schaffen, schätzte eine Bürgerin. Eine Stellungnahme des Unternehmens zur Ansiedlung werde erst für Ende April erwartet, teilte Sliwka mit.
Autor:
hmd


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