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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Anwohner fürchten Lkw-Stau
Zwischenüberschrift:
Schellenbergbrücke bald neu
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Werden sich die Lastwagen stauen, wenn die Schellenbergbrücke neu gebaut wird? Mit Beginn der erwarteten Sperrung fehlen für schwere Fahrzeuge gleich zwei Verbindungen zwischen Hannoverscher und Mindener Straße. Doch die Stadt sieht dem gelassen entgegen.
Bereits seit August letzten Jahres ist die Eisenbahnbrücke an der Hamburger Straße für Lkw über 7, 5 Tonnen gesperrt. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Fahrbahn verschiebt und auf einer Seite absinkt. Und für den Neubau der Schellenbergbrücke laufen gerade die europaweiten Ausschreibungen. Verläuft alles nach Plan, ist sie ab Sommer komplett gesperrt.
Das bedeutet aber, dass zwei wichtige Verbindungen zwischen Schinkel und Fledder gekappt sind. Einige Anwohner befürchten, dass es dann zu Verkehrsproblemen kommen wird. Sie haben schon jetzt beobachtet, dass mehr Lkw über die Buersche Straße rollen. Schließlich können die 7, 5-Tonner und die schwereren Fahrzeuge nicht mehr von der Mindener Straße an der Rosenburg abbiegen, um weiter über die Franz-Lenz-Straße und die Hamburger Straße in Richtung Stadt zu fahren.
Wenn dann auch noch die Schellenbergbrücke wegfällt, befürchten die Anwohner, könnten viele Lastwagen als Verbindung zwischen Mindener und Hannoverscher Straße die eher ungeeignete Nebenstrecke Seilerweg, Hettlicher Masch und Huxmühlenbach wählen.
Franz Schürings, Fachbereichsleiter Städtebau, glaubt nicht, dass es ein Verkehrschaos geben wird. Im Gesamtverkehrsaufkommen wird das nicht gravierend ins Gewicht fallen″, sagt er. Autos dürften schließlich noch über die Hamburger Straße fahren. Und die Schellenbergbrücke sei schon jetzt für höhere Fahrzeuge gesperrt. Außerdem werde es während der Bauarbeiten Umleitungsschilder geben. Lastwagen sollen über die A 33 statt über den Seilerweg geleitet werden.
Schürings ist nach eigenem Bekunden heilfroh″, dass endlich mit dem Neubau der Schellenbergbrücke begonnen wird. Denn die Stadt musste lange mit der Deutschen Bahn um deren Finanzierungsanteil an dem Neubau verhandeln. Auch aus dem Gemeindeverkehrsmittelgesetz gibt es Zuschüsse. Und die sind zeitlich gebunden. Ein langer Aufschub des Neubaus wäre also gar nicht möglich.
Die Eisenbahnbrücke an der Hamburger Straße wird wohl erst in einigen Jahren erneuert werden können. Das müsse schließlich erst geplant werden, so Schürings. Dabei werden die Städtebauer auch schon daran denken müssen, dass es am Hauptbahnhof irgendwann ein Terminal Ost, einen Zugang von derHamburger Straße, geben wird.
Autor:
Anne Reinert


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