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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Vier Bewerber sind leer ausgegangen
Zwischenüberschrift:
Seit Jahresbeginn neue mobile Gastronomieangebote in der City
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Vergabekarussell für die mobilen Stände in der Osnabrücker Innenstadt hat sich neu gedreht. Nur jeder zweite Anwärter kam zum Zuge. Vier Genehmigungen vergab die Stadt, dennoch sind fünf Stände regelmäßig in der City zu sehen.

Osnabrück. Einigen dürfte es bereits aufgefallen sein: In der Innenstadt sind seit Januar neue mobile Verkaufsstände zu sehen, andere hingegen sind verschwunden.

Die für Anfang 2016 von der Verwaltung vier erteilten Sondernutzungserlaubnisse liefen Ende 2017 aus, die Karten wurden neu gemischt. Acht Bewerber hätten sich gern auf die City verteilt, doch erneut kamen nur vier von ihnen zum Zuge, sagt Gerhard Meyering, Sprecher der Stadt, auf Anfrage unserer Redaktion. Sie dürfen seit Anfang des Jahres ihr Angebot feilbieten.

Zwei der vier Anbieter sind nicht neu im Stadtbild: das international erfolgreiche Osnabrücker Unternehmen Coffee Bike mit einem mobilen Kaffeespezialitäten-Ausschank am Jürgensort sowie ein Crêpes-Stand von Heitmann in der Großen Straße nahe dem Neumarkt. Die Verwaltung hatte ihnen erneut eine Sondernutzungserlaubnis für zwei Jahre erteilt.

Die anderen beiden Anbieter sind neu in der Innenstadt. Namen und Produkte gebe die Verwaltung aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht preis, sagt Meyering. Dabei sind sie für jedermann zu sehen: Neu am Jürgensort sind ein Stand mit Burgern und Schaschlik sowie ein Stand mit orientalischen Spezialisten wie Baklava, Falafel und Köfte.

Nicht neu in Osnabrück ist der Brat- und Currywurststand Mary′s Grill″. Es ist der fünfte Stand in der Stadt. Er steht am Kamp und Eigentümerin der Kamp-Promenade ist nicht die Stadt, sondern der Deka-Immobilienfonds. Mary′s Grill″ zählt zu den bei der Stadt leer ausgegangenen Bewerbern. Damit sind letztlich nur drei der acht Bewerber nicht in der City zu finden.

Der Fachbereich Bürger und Ordnung vergibt die Sondernutzungserlaubnisse für zwei Jahre. Mit der Erteilung neuer Lizenzen sind nicht immer alle zufrieden: Manche gehen von Anfang an leer aus, andere müssen nach zwei oder mehr Jahren aufhören, obgleich das Geschäft gut läuft.

So hatte Hans-Joachim Lukosch unserer Redaktion Ende 2015 berichtet, dass er sein gut laufendes Wurstbike aufgeben und acht Mitarbeiter entlassen musste.

Das Vergabeverfahren ist der Stadt zufolge fair. Verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Angeboten wolle die Stadt eine Chance geben, dabei achte sie auch auf gastronomische Trends. Bei mehreren Anbietern mit ähnlichem Angebot entscheidet das Los, zu viele Stände sollen es nicht sein.

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Bildtext:
Mary′s Grill″ verkauft seine Brat- und Currywürste jetzt in der Kamp-Promenade, die nicht der Stadt gehört, sondern einem Immobilienfonds. Beim Vergabeverfahren der Stadt hatte der Betreiber zuvor den Kürzeren gezogen.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Jörg Sanders


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