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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Uni am Westerberg?
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Uni am Westerberg? - Weitere Stimmen zum Thema Universitäts-Verfügungszentrum am Westerberg

Den Aussagen von Herrn Gußmann ist voll und ganz zuzustimmen. Ich war bei der Westerbergbegehung ebenfalls dabei und habe mir das Für und Wider gut angehört. Ich möchte unseren Stadtvätern und den maßgebenden Herren für den Bau der neuen Universität einmal empfehlen, eine Kurzreise zum Bodensee zu machen. Dort hat die Stadt Konstanz etwa 8 Kilometer von der Stadt entfernt auf einer Anhöhe die neuen Universitätsgebäude soeben fertiggestellt. Wenn man diesen gewaltigen Gebäudekomplex sieht, dann kann man nur sagen: " Gute Nacht, Westerberg!" - Die Meinung der Studenten, es handle sich bei dem Protest nur um die Meinung egoistischer Anwohner des Westerberges dürfte ganz fehl sein. Der Westerberg war seit eh  und je Ausflugsziel für alle Osnabrücker Bürger, und die Stadt  müßte eigentlich stolz sein, ein solch herrliches Naherholungsgebiet zu haben. Ist es einmal verbaut, ist für alle Zeiten diese Schönheit dahin.
Warum muß überhaupt die Universität in das Stadtgebiet gebaut werden? Wir haben doch solch schöne Randgebiete, und manche Gemeinde wäre vielleicht froh, auf ihrer Gemarkung die Universität zu wissen. Schon im Hinblick auf den immer stärker werdenden Autoverkehr, der für die Zukunft ja sowieso zu einer Katastrophe führt, wäre es recht und billig, die neue Uni einige Kilometer von der Stadt entfernt zu bauen. Das Märchen, das den vielen Teilnehmern der Westerbergbegehung aufgetischt wurde, es handle sich bei dem sog. Verfügungszentrum ja nur um einen schmalen Geländestreifen entlang der Kaserne, glaubt doch kein Mensch. Die Wahrheit ist doch die, daß, wenn man den kleinen Finger gibt, bald die ganze Hand gefordert wird. Universität ja, aber nicht auf dem Westerberg!
Maximilian Grundler
Osnabrück
Beethovenstraße

Beim Bau des AVZ geht es allen Beteiligten um das Wohl einer breiten Öffentlichkeit, einer Öffentlichkeit, deren Mitglieder sowohl Studenten als auch erholungsbedürftige Osnabrücker Bürger sind; d. h. daß die Studenten zu einem erfolgreichen Studium gerade das Erholungsgebiet mit Grünflächen und Anlagen benötigen, um das sie angeblich die Erholungssuchenden zu bringen versuchen.
Durch das AVZ wird nicht die Aussicht auf den Teutoburger Wald verhindert, sondern es werden allenfalls " schäbige" Kasernen verdeckt (Barbarastraße). Mit der Erbauung eines AVZ am Westerberg ist der Standort der Universität (Uni-Zentrum) nicht bestimmt.
Dem ASTA der Fachhochschule Osnabrück geht es nicht nur um einen baldigen Studienbeginn, sondern auch um die Zukunft des Westerberges. Er fordert ebenfalls eine sinnvolle Ausgestaltung der Westerbergkuppe als Naherholungsgebiet. Diese Ausgestaltung könnte dann zusätzlich die Möglichkeit bieten, Kommunikation zwischen Studenten und Bürgern zu fördern. Der Wunsch des Bürgervereins kann nicht sein, dieses verhindern zu wollen.
Klaas Oostländer
i. A. ASTA
der Fachhochschule
(Westerberg/ Haste)
Osnabrück
Albrechtstraße 30


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