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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Baumtod auf Raten
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel NABU geht auf Distanz zu Baumfällkritik″ (Ausgabe vom 8. April).
Dass Baumschutz wieder stärker zum Thema wird, ist außerordentlich begrüßenswert. Absolut erfreulich ist es darüber hinaus, dass allein die Planungen der Stadt Osnabrück, wieder eine Baumschutzsatzung festzulegen, Vorbild sind. Mit der baldigen Verabschiedung einer solchen Satzung würde die Stadt Osnabrück nach innen wie nach außen hin weitere positive Zeichen setzen.
Dabei geht es beim Thema Baumschutz′ nicht nur darum, die allzu oft leichtfertige Fällung erhaltenswerter Bäume zu verhindern, sondern auch den Baumtod auf Raten durch unsachgemäßen und fachlich nicht fundierten Schnitt. Die Kappung intakter Kronen gesunder, frei stehender Bäume, wo an offen zum Himmel weisenden Schnittstellen im Starkast-Bereich Feuchtigkeit und Fäulnis ungehindert eindringen können und Pilzbefall entsteht, hat mit einem baumerhaltenden Verjüngungsschnitt rein gar nichts zu tun.
Beispiele solcher Vorgehensweisen von Baumverstümmelung finden sich vielerorts in Osnabrück, jüngste unter anderem im Bereich Schölerberg, Bozener und Tiroler Straße. Die fachliche Schulung des zuständigen Personals von Wohnungsbaugesellschaften dürfte hier ein Schritt in die richtige Richtung sein. [. . .] In Zeiten, wo über rot-grün-gelbe Plaketten für Autos in größeren Städten diskutiert wird, um die Luftverschmutzung in Grenzen zu halten, sollte der Schutz von Bäumen als Sauerstoffproduzenten auf der Prioritätenliste stehen.
Die Grünflächen und die Bäume einer Stadt sind von unschätzbarem Wert. [. . .] Sie bieten Lebensraum für Tiere und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei (Thema Biodiversität′). Nicht zuletzt sind alte Bäume Naturdenkmäler und eine ästhetische Bereicherung, die es mit Sorgfalt zu pflegen und für kommende Generationen zu erhalten gilt.″
Autor:
Martina Hafner, Joachim Raffel


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