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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Seminarstraße und Westerberg
Zwischenüberschrift:
Die Uni in Bebauungsplänen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seminarstraße und Westerberg - Die Uni in Bebauungsplänen

Die Planungen für die kommende Universität finden auch in den Bebauungsplänen ihren Niederschlag, die dem Rat auf seiner   letzten Sitzung vorlagen. Im Bebauungsplan Nr. 124  " Seminarstraße West" wird für Universitätszwecke ein   Baugrundstück südlich der Seminarstraße ausgewiesen.   Gleichzeitig wird eine Erweiterungsmöglichkeit für die AOK   geschaffen.
Das von ausreichend großen Freiflächen umgebene Grundstück für Universitätszwecke - die alte Turnhalle der PH wird abgerissen - ist bis zu sechs Geschossen bebaubar mit einer zweigeschossigen Abstufung zum Schloß. Die Seminarstraße wird im Westen verkürzt und durch einen Wendehammer abgeschlossen, der über einen öffentlichen Fußweg mit dem Neuen Graben und mit dem Schloßgarten verbunden ist.
Durch die bereits in früheren Plänen festgesetzte öffentliche Grünfläche soll der Schloßgarten erweitert und eine Fußgängerverbindung zwischen Wall und Parkringstraße hergestellt werden.
Es wurde bei der Planung bewußt Wert darauf gelegt, daß durch die Universitätsbauten keine Einschnürung des Schloßgartens an dieser Stelle erfolgt.
Auch die Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 153 " Westerberg Ost" wurde veranlaßt, um die Möglichkeit zur Errichtung eines Aufbau- und Verfügungszentrums für die Universität zu schaffen, teilweise auf der bisher als Vorbehaltsfläche zur Erweiterung der Ingenieurakademie vorgesehenen öffentlichen Grünfläche. Dabei würden keine Freiflächen über das bisherige Maß hinaus beansprucht, erklärte Baudirektor Schmidt-Casdorff. Wie gestern berichtete, hat der Bürgerverein Nordost ein striktes Nein zu den Uni-Plänen am Westerberg gesagt.
Die reinen Wohngebiete werden teilweise durch Stichstraße und Wohnwege erschlossen. der westliche Teil des Gemeinbedarfsgrundstücks Universität und Fachhohschule wird ausschließlich über die Barbarastraße erschlossen. Die Zelterstraße bleibt Wohnstraße. Am Ende der Artilleriestraße ist ein Wendehammer geplant. Der ruhende Verkehr in den reinen Wohngebieten wird auf den einzelnen Grundstücken oder in Garagengruppen untergebracht. Für den ruhenden Verkehr des Gemeinbedarfsgrundstücks müssen auf diesem Grundstück die erforderlichen Stellplätze in Form von Parkbauten bereitgestellt werden.
Der Plan weist die öffentliche Grünverbindungen   Rißmüllerplatz - Edinghäuser Weg - Heger Holz bzw.   Artilleriestraße - Edinghäuser Weg aus, ebenso das   Steinbruchgelände zwischen Gutenbergstraße und Edinghäuser   Straße, so daß das Erholungsgebiet des Westerberges   öffentlich-rechtlich gesichert wird.


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