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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Uni am Westerberg? - Bürgerverein: Nein
Zwischenüberschrift:
Protest gegen ausliegenden Bebauungsplan
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Uni am Westerberg? - Bürgerverein: Nein - Protest gegen anliegenden Bebauungsplan

Ein striktes Nein zu Uni-Bauten am Westerberg sagt der Bürgerverein Nordost. In einer Pressekonferenz des Vorstandes hieß es: " Wir werden gegen den jetzt ausliegenden Bebauungsplan, der die Verhältnisse an der Ingenieurakademie ändern und den Bau eines Verfügungszentrums ermöglichen soll, Protest einlegen."
Wenn hier am Westerberg ein Verfügungszentrum errichtet würde, so würde damit der erste Schritt für eine Bebauung zugunsten der Universität erfolgen. Das ist die Meinung des Bürgervereins-Vorstandes, der sich dabei auf einen einstimmigen Beschluß der Mitgliederversammlung stützt. Zunächst müßten doch generell die Würfel über den zukünftigen Uni-Standort gefallen sein, und es sei daher zweckmäßig, das Urteil der Gutachter abzuwarten. Der Bürgerverein habe bereits gegen den früher auf dem Westerberg geplanten Krankenhausneubau Bedenken erhoben, bei dem Vorhaben des Verfügungszentrums gebe es aber noch gewichtigere Gegenargumente.
Bereits jetzt sind während des Unterrichtsbetriebes in der Akademie sämtliche angrenzenden Wohnstraßen mit parkenden Fahrzeugen verstopft und bei Großveranstaltungen muß sogar die Albrechtstraße, die die nördlichen und westlichen Stadtteile   verbindet, vollständig gesperrt werden. Es wird also bereits   ein sehr großer Teil des Grundstücks benötigt, um die jetzt   schon füllenden Parkplätze zu errichten, so daß diese Flächen   für die Erweiterung der Ingenieurakademie und den Bau eines   Verfügungszentrums im Rahmen der weiteren   Universitätsplanungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Darüber   hinaus müßten zusätzliche Parkplätze geschaffen werden, die   auf einer Ebene gar nicht mehr unterzubringen sind, sondern   bei einer geschätzten Zahl von 1 500 Plätzen den Bau von   mehreren Parkhochhäusern erforderlich machen.
Der Bürgervereinsvorstand ist aber der Meinung, daß die öffentliche Grünfläche südlich der vom-Stein-Kaserne auf jeden Fall erhalten bleiben muß, da sie auf die Reinhaltung der Luft im westlichen Stadtteil und auf die hygienischen Verhältnisse der Innenstadt einen großen Einfluß hat.
Auch der Bebauungsplan 78, der ein neungeschossiges Hochhau im Winkel Blumenthalstraße/ Edinghäuser Straße vorsieht, findet nicht den Beifall des Bürgervereins. Er wehrt sich gegen dieses Projekt, da es die " wunderschöne Rundsicht" völlig zerstören würde. Vorsitzender Carl Möller: " Hier muß der Eigennutz vor dem Allgemeinwohl zurückstehen. Der Bau dieses Hochhauses wäre ein nie wiedergutzumachender Fehler."
Auch bei den Plänen, den Hochbehälter der Stadtwerke auf de Westerberg zu vergrößern, müßte auf die Grünverbindungen größte Rücksicht genommen werden.
Weitere Sorgen haben die Nordwestler mit Verkehrsverbindungen...


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