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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Seit 75 Jahren im Fokus der Fotografen
Zwischenüberschrift:
Koltzenburg am Nikolaiort feiert Firmenjubiläum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was anfangs ein kleines Labor für Amateurfotos war, ist heute Osnabrücks größter Fachhändler für Foto- und Videokameras. Foto Koltzenburg feiert am kommenden Dienstag (15. April) sein 75-jähriges Firmenbestehen. Der Einzelhändler am Nikolaiort will in der Jubiläumswoche mit zahlreichen Aktionen für sich werben.
Angefangen hatte alles ganz klein: An der Großen Hamkenstraße, Ecke Große Straße, eröffnete Emanuel Koltzenburg am 15. April 1933 ein Laboratorium für Amateurfotografie″. Der Firmengründer rückte damals regelmäßig mit seiner Kameraausrüstung aus und fotografierte das Leben in der Stadt. Nachts wurden die Aufnahmen entwickelt, und am darauffolgenden Morgen hingen die Aufnahmen im Schaufenster.
Koltzenburg war ein Chronist seiner Zeit. In seinem alten Fotoalbum, das die Jahre überdauerte, finden sich zahlreiche Bilder von Feiern und Veranstaltungen in Osnabrück. Für die deutsche Geschichte waren es dunkle Zeiten, für Koltzenburgs Fotolabor jedoch war die Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg eine ausgesprochen erfolgreiche Zeit.
Die endete mit den schweren Luftangriffen auf Osnabrück in den Jahren 1942 bis 1944. Das Geschäft an der Großen Hamkenstraße wurde mehrfach zerstört, aber auch wieder aufgebaut. Nach dem Krieg zog das Koltzenburg′sche Geschäft erstmals um an die Große Straße. Der zweite Umzug folgte 1959 an den heutigen Standort am Nikolaiort.
Sohn übernimmt Geschäft
Auch Emanuel Koltzenburgs Sohn Edgar verschlug es in die Fotobranche. Nachdem er für den damals führenden Hersteller von fotografischen Filmen und Laborausrüstungen Agfa in den USA tätig war, kehrte er 1968 nach Osnabrück zurück und übernahm das Geschäft des Seniors.
Edgar Koltzenburg führte die Geschäfte bis zu seinem Tod im Jahr 1991. Die nächste Generation, Jochen Koltzenburg, übernahm das Amt des Vaters jedoch nur für zwei Jahre. 1993 trat der damalige Prokurist Albert Thiemann in die Fußstapfen seines ehemaligen Chefs. Nach Thiemanns Ruhestand kaufte der heutige Geschäftsführer Norbert Schnase den Fachhandel. Der Name blieb in all den Jahren unverändert: Foto Koltzenburg.
Norbert Schnase, seit 20 Jahren im Betrieb und seit zwei Jahren Chef, stellte das Geschäft auf die neue Zeit ein. Der digitale Anteil in der Fotografie ist heute deutlich größer als der analoge″, erklärt Schnase.
So habe sich Foto Koltzenburg auf den Verkauf von Foto- und Videokameras sowie deren Zubehör spezialisiert. Auch mit der Beratung von Hobby- und Profifotografen sowie der Entwicklung von digitalen Aufnahmen machte sich das Unternehmen über die Stadtgrenze hinweg einen Namen. Bei Foto Koltzenburg arbeiten heute acht Fachkräfte und eine Auszubildende.
In der Jubiläumswoche vom 14. bis zum 19. April stellen verschiedene Kamera- und Zubehörfabrikanten ihre Produkte vor.

Bildtext:
Im Wandel der Zeit: Der Geschäftsführer des Foto-Fachhandels Koltzenburg, Norbert Schnase, zeigt die Entwicklung von Kameras seit der Gründerzeit des Unternehmens (links) bis heute (rechts).
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
tomb


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