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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die neuen Parkautomaten sind da
Zwischenüberschrift:
Ab 1. Mai müssen Autofahrer wieder zahlen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Michael Blau und Jürgen Schilling sind ein eingespieltes Team. Eine gute halbe Stunde dauert es, bis die Mitarbeiter einer Berliner Spezialfirma einen Parkautomaten aufgestellt haben. Gestern haben sie angefangen. Bis Anfang nächster Woche sollen 113 neue Automaten stehen.
Das Parken in der Innenstadt soll wieder Geld in den leeren Stadtsäckel bringen. So hat es der Rat im Dezember beschlossen. Dafür werden am und innerhalb des Wallrings 113 Parkscheinautomaten installiert, die die kostenlose Parkscheibenregelung ablösen. Die Investition kostet eine knappe halbe Million. Dafür wird die Stadt künftig jährlich etwa 400 000 Euro Nettoeinkommen verbuchen können.
Die Automaten sollen ab 1. Mai betriebsbereit sein. In diesen Tagen werden sie aufgestellt. Fast nahtlos schließen sich die Arbeiten einer Tiefbaufirma an, die drum herum die Platten wieder ordentlich verlegt. Dann werden die Geräte programmiert. Die moderne Generation der Parkautomaten ist zumindest optisch eine Verbesserung gegenüber ihren Vorgängern.
Und sie schlucken nicht von Anfang an Geld. Auf Beschluss des Rates enthalten die Geräte eine sogenannte Brötchentaste. Wer sie bedient, darf 15 Minuten lang kostenlos seinen Wagen abstellen. Wer also nur schnell Brötchen holt oder bei der Post ein paar Briefmarken braucht, muss fürs Parken das Portemonnaie nicht zücken.
Nach der ersten Viertelstunde werden für alle weiteren 15 Minuten 50 Cent erhoben. Eine Stunde ist an den neuen Automaten erlaubt, fällig werden dafür 1, 50 Euro. Wer länger bleiben möchte, sollte besser sofort eines der Parkhäuser ansteuern.
Auch der Bahnhofsvorplatz wird mit Parkscheinautomaten bestückt. Dort liegt die Höchstparkdauer bei 30 Minuten. Wie in der Innenstadt sind auch vor dem Bahnhof die ersten 15 Minuten kostenfrei.
Mit den neuen Automaten wird in Osnabrück zugleich ein neues System installiert: Die Parkgebühren können dann per Handy entrichtet werden. Dazu muss sich der Autofahrer bei der OPG anmelden und sein Autokennzeichen mitteilen. Beim Betreiber richtet er entweder ein Konto ein, oder er lässt die Gebühr per Lastschrift vom Konto abbuchen.
An den Parkplätzen stehen Schilder mit der Telefonnummer, die zu Beginn der Parkzeit anzurufen ist. Eine SMS kommt als Bestätigung zurück. Die Parkzeit wird beim zweiten Anruf beendet. Der Vorteil: Beim E-Parking″ wird die Zeit minutengenau abgerechnet.
Vorerst aber sind Michael Blau und Jürgen Schilling im Einsatz. Um den Zeitplan einzuhalten, werden die beiden dieses Wochenende durcharbeiten.

Bildtext:
Am Schlosswall haben Michael Blau und Jürgen Schilling gestern mit dem Aufstellen der neuen Parkscheinautomaten begonnen. Ab 1. Mai wird das Parken in der Innenstadt wieder kostenpflichtig.
Foto:
Egmont Seiler
Autor:
S.


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