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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wenn das Kind der Mama einen Strafzettel überreicht
Zwischenüberschrift:
Elterntaxen und Unterrichtsversorgung Themen im Stadtelternrat
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Schulwegsicherheit war das Hauptthema in der jüngsten Sitzung des Stadtelternrates. Dabei wurde deutlich, dass die Sicherheit da aufhört, wo die Unvernunft der Eltern anfängt.

Osnabrück. Die Grundschule am Schölerbeg war als Sitzungsort ausgesucht worden. Eine gute Wahl, denn die Einrichtung an der Jellinghausstraße hat bereits einige Erfahrungen mit der Schulwegsicherung für ihre Schüler gesammelt. Ein Ergebnis: Wenn sich Auto fahrende Eltern nicht an die vereinbarten Regeln halten, kommt der Ohrenkneifer in Form einer Karte mit dem von den Schülern selbst gestalteten Bildnis eines dieser nicht gerade angenehmen Krabbeltiere und zwickt den Delinquenten symbolisch ins Ohr. Überreicht wird der lustige Strafzettel von Kindern. Sozusagen als bleibende Erinnerung daran, dass zum Beispiel ein Auto innerhalb der von der Schule festgelegten Bannmeile nichts zu suchen hat.

Denn den größten Ärger auf dem Schulweg verursachen ebenjene Eltern, die meinen, ihre Kinder bis vor den Klassenraum fahren zu müssen. Auch an ihrer Schule hätten sich durch dieses Verhalten immer wieder zum Teil gefährliche Verkehrssituationen ergeben, warf Schulleiterin Anne Goecke den Blick zurück.

Heute hielten sich die meisten Eltern an die Regeln und ließen ihre Kinder an verschiedenen von der Schule definierten Punkten aus dem Auto aussteigen, von denen aus sie dann zur Schule gehen könnten. Diese Fußwege sind nicht länger als 450 Meter.

Der städtische Fachmann im Thema Schulwegsicherung, Norbert Obermeyer vom Fachbereich Bürger und Ordnung, lobte die Maßnahmen der Schölerberger Schule. Er erläuterte die Anstrengungen der Stadt, auch an anderen Standorten die Schulwegsicherheit zu erhöhen.

Wir bereisen vor allem alle Grundschulen″, erläuterte Obermeyer. In Gesprächen mit Lehrern und Eltern werde die individuelle verkehrliche Situation abgeklopft und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für eventuell vorhandene Probleme gesucht.

An vielen Schulen werde bereits sehr intensiv am Thema Schulwegsicherung gearbeitet, lobte Obermeyer. Die Probleme seien sehr unterschiedlich. Deswegen gebe es auch keine übertragbaren Lösungen.

Zum Thema Unterrichtsversorgung konnte der Vorsitzende des Gremiums, Wolfgang Schäfer, berichten, dass die Niedersächsische Landesschulbehörde ihr im vergangenen Sommer gegebenes Versprechen wahr gemacht und den Stadtelternrat davon in Kenntnis gesetzt habe, dass es auch im zweiten Halbjahr zahlreiche Abordnungen von Gymnasien an andere Schulformen geben werde. Außerdem habe man ihm versichert, dass ab März für das kommende Schuljahr mehr Lehrer bereitstehen würden.

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Bildtext:
Radarkontrollen allein reichen nicht, um die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Vor allem müssen die Eltern ihr eigenes Verhalten überdenken.
Foto:
Archiv/ Swaantje Hehmann
Autor:
Dietmar Kröger


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