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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein Jahr kostenlos Cabrio fahren
 
Drei Fragen an „Hohes Interesse an d er Umwelt″
 
Ökonomie und Ökologie marschieren Hand in Hand
Zwischenüberschrift:
Der Lohn für den König der Spritsparer – „Vorbildliche Aktion″ geht zu Ende
 
3200 Spritsparfüchse fahren für Umwelt und Geldbeutel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Utensil, das eigentlich immer dabei war, fehlte gestern Abend. Eine Personenwaage. Die verbreitete bei der Preisverleihung zum Abschluss der großen Umweltschutzaktion Stoppt CO2 . Clever fahren Sprit sparen″ keinen Schrecken mehr.
Um identische Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, war nämlich vor jeder Trainingsfahrt für ein identisches Gewicht von Testwagen mitsamt Fahrern gesorgt worden. Mit der Ausgewogenheit war es aber gestern Abend im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Umweltstiftung in einem Punkt vorbei: Die besten elf Spritsparer der Region sind ausschließlich Männer. An der Spitze steht Rainer-Wilhelm Werner aus Rulle, der ein Jahr kostenlos den Ford Focus Coupé Cabrio fahren darf. Der 71-Jährige hat nach eigenen Worten ein Faible″ fürs Fahren und war schon auf der halben Welt mit dem Auto in Moldawien, auf der Krim, in Russland, Israel, der Türkei, Ägypten, Marokko, Libyen und sogar in der Sahara. Kein Wunder, dass sein aktuelles, acht Jahre altes Auto 320 000 Kilometer auf dem Tacho hat. Das Auto wird jetzt verkauft. Der Rentner aus Rulle fährt ein Jahr kostenlos Cabrio. So lange habe ich Zeit, mir über ein neues Auto Gedanken zu machen″, sagte er.
Wenn es nach dem Willen von Dr. Wilfried Völsgen geht, wird es ein Ford. Der Ford-Regionalleiter für Verkauf und Marketing sprach der Neuen OZ und den Partnern ein Kompliment für die vorbildliche Aktion″ aus. Niedriger Verbrauch, Klimaschutz, ökologische Antriebssysteme das sind nach seinen Worten die zentralen Themen für die Autohersteller. Bei der Verringerung des CO2 - Ausstoßes sei Ford deutschlandweit führend, sagte Völsgen.
Zuvor hatte Christoph Niemöller, Geschäftsführer der Neuen OZ, den Partnern gedankt. Die Aktion unterstützten die Bundesumweltstiftung, die Stadt Osnabrück, der Landkreis und die Landesverkehrswacht. Der Generalsekretär der Bundesumweltstiftung und Schirmherr, Fritz Brickwedde, stellte die Spritsparaktion in eine Reihe mit herausragenden Klimaschutz-Projekten in der Region wie den Umbau des Zoos zu Deutschlands Energiespar-Zoo Nummer 1″.
Einer der 3200 Trainingsteilnehmer und Gast der gestrigen Abschlussveranstaltung brachte ein besonderes Kunststück fertig. In der Einführungsrunde ohne Beistand des Trainers verbrauchte er weniger als in der Wertungsrunde. Es war OB Boris Pistorius.

Bildtexte:
Gruppenbild zwischen zwei Autos: Vor dem Kommunikationszentrum (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt endete gestern Abend mit der Preisverleihung die bislag größte Spritsparaktion in der Stadt und Landkreis Osnabrück.
Kostenlos für ein Jahr darf Rainer-Wilhelm Werner jetzt einen Ford Fokus Coupé Cabriolet fahren. Glückwünsche kamen von (von links) Christoph Niemöller (Geschäftsführer Neue OZ), Rüdiger Barbrock, Vera Goebe (beide Ford Rahenbrock). Fritz Brickwedde (DBU), Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius und Landrat Manfred Hugo.
Dank der Navigationsgeräte (2. Preis) überreicht von Dr. Berthold Hamelmann (links) und Imke Baller (beide Neue OZ), finden Egon Ahlert (2.v.l.) und Uwe Dreier jetzt immer heim.
Autoradios (3.Platz) gewannen Bernard Koop (links) und Kurt Ramthun (3.v.l.). Überreicht wurden sie von Ulrich Keiwe (2.v.l.), Ubbo Latajka und Goege (Firma Rahenbrock).
Gutscheine für ein Fahrsicherheitstraining (4.Platz): Walter Lohmann (Verkehrswacht, links) überreichte sie an (v.l.) Stephan Foitzik, Kenneth Gervelmeyer und Michael Dietrich.
Fotos:
Michael Hehmann

Osnabrück. Die Landesverkehrswacht Niedersachsen bewältigte den praktischen Part der Spritsparaktion, wählte die Routen aus und stellte die Trainer. Walter Lohmann war als Teamleiter für den reibungslosen Ablauf verantwortlich.

Was war für Sie das Besondere an diesem Projekt?
Erstmals wurde in einer verhältnismäßig kurzen Zeit eine vergleichsweise große Anzahl Fahrerinnen und Fahrer geschult. Auffallend war das hohe Interesse, Spritsparen und Umweltschutz zu verbinden. Dass es auch etwas zu gewinnen gab, war für viele zweitrangig.

Was sagen die Fahrtrainer?
Die freuten sich über sehr diszipliniert fahrende Teilnehmer. Eine fremde Strecke, ein fremdes Fahrzeug und eine fremde Stimme auf dem Beifahrersitz das sorgt sonst schon mal für größere Probleme. Und dass die Trainer selbst beim Betanken der Testwagen auf das Projekt angesprochen wurden, zeigt, dass die Aktion in der Region sehr bekannt geworden ist.

Wirkt sich die Aktion auf Ihre Arbeit aus?
Ja, wir wollen so etwas als Langzeitprojekt anbieten. Das Fahrtraining wäre dann nur der erste Schritt. Fahrtenbücher für den Spritverbrauch, regelmäßige Treffen mit Infos so könnte man ein neues Projekt angehen.

OSNABRÜCK. Aus. Ende. Vorbei. Mit der Preisverleihung lief gestern die große Umweltschutzaktion Stoppt CO2 . Clever fahren Sprit sparen″ nach acht Monaten offiziell aus. Doch 3200 Männer und Frauen sorgen dafür, dass die Idee weiterlebt und mit Leben erfüllt bleibt.
Seit Juli 2007 nahmen hoch motivierte Autofahrer das verlockende Angebot an, kostenlos ein Spritspartraining zu absolvieren. Gutes wurde mit Nützlichem verbunden. Ökonomie half der Ökologie auf die Sprünge oder auch umgekehrt? Sei es drum! Das Ergebnis zählt.
Geringerer Spritverbrauch reduziert den Ausstoß des Klimakillers CO2 ganz erheblich. Und angesichts explodierender Treibstoffkosten macht sich reduzierter Verbrauch sofort positiv in der Geldbörse bemerkbar. Dank des speziellen Trainings wissen 3200 Autofahrer( innen) jetzt genau, wie es geht. Bleifuß ade! Die Umwelt darf sich freuen.
Rückblende: Bei einem Spritspartraining kamen zwei Männer ins Gespräch. Axel Gleie, Geschäftsführer der Neuen Osnabrücker Zeitung, und Ubbo Latajka, Geschäftsführung Ford Rahenbrock. Sollte man so eine gute Aktion nicht im großen Stil aufziehen?
Mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Automobilkonzern Ford wurden schnell zwei überzeugte Partner gefunden, die dank großzügiger finanzieller Förderung die Realisierung des Projektes ermöglichten.
Und so startete in Stadt und Landkreis Osnabrück die vermutlich größte Umweltschutzaktion Deutschlands, die Klimaschutzerfolge allein über cleveres Autofahren ermöglicht.
Organisatorische Unterstützung seitens des Landkreises und der Stadt Osnabrück tat ein Übriges, um die Aktion unter Federführung der Neuen Osnabrücker Zeitung zu einem Erfolg werden zu lassen dank des großen Widerhalls bei den Autofahrern, Firmen und Organisationen, die sich mit großem Elan beteiligten.
Autor:
ham, hin


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