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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Volksbank spendet 50 000 Euro für Raiffeisenplatz-Gestaltung
Zwischenüberschrift:
Zuschuss für die geplante Neugestaltung – Räumliche Situation begünstigt derzeit Drogenhandel und Prostitution
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Stadt Osnabrück fehlt Geld, um den Brennpunkt Raiffeisenplatz zeitnah neu zu gestalten. Die Volksbank Osnabrück greift ein und spendet 50 000 Euro.

Als die beiden Bankvorstände Beate Jakobs und Heiko Engelhard in der Zeitung lasen, dass die Umgestaltung des heruntergekommenen Raiffeisenplatzes am Geld scheitern könnte, griff Engelhard zum Hörer. Er bot Oberbürgermeister Wolfgang Griesert Hilfe an.

Die Genossenschaftsbank fühlt sich dem Raiffeisenplatz verbunden, weil dessen Namensgeber Friedrich-Wilhelm Raiffeisen vor 200 Jahren die Idee der genossenschaftlichen Selbsthilfe in die Welt trug. Wir fühlen uns als aktives Mitglied des regionalen Lebens zu einem gesellschaftlichen Engagement verpflichtet″, sagt Beate Jakobs.

Der Platz unweit des Hauptbahnhofs ist als Treffpunkt der Drogen- und Alkoholszene bekannt. Nachdem sich Anwohner über zunehmende Belästigungen bei der Stadt beschwert hatten, brachte Stadtbaurat Frank Otte die Szenemitglieder, Nachbarn, Polizei und Experten zusammen. Die Gespräche blieben am Ende zwar weitgehend erfolglos, aber die Stadt entwickelte einen Plan für die Neugestaltung des Platzes. Zurzeit bietet er mit Büschen und Mauern reichlich Versteckmöglichkeiten, was Drogenhandel, Prostitution oder Alkoholmissbrauch begünstigt. Das Problem: Der Umbau kostet rund 100 000 Euro, die die Stadt nicht eingeplant hatte. Davon sind 60 000 Euro für Material und Vorleistungen, 40 000 Euro fürs eigene Personal.

Die Volksbank will mit einer Spende von 50 000 Euro den Grundstock für die Platzerneuerung legen. Jakobs und Engelhard wollen sich darüber hinaus dafür einsetzen, dass die VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in Niedersachsen die letzte Finanzlücke schließt. Unsere Bank ist hier ein fester Bestandteil und vor Ort fest verwurzelt″, so Engelhard. Rund 28 000 Menschen in der Region sind als Mitglieder Eigentümer der Bank. Dies ist ein erfolgreiches Gegenmodell zu den global agierenden Großbanken. Das wollen wir mit diesem Engagement bewusst zum Ausdruck bringen″, ergänzte Beate Jakobs.

In die Neugestaltung will sich der Vorstand nicht einmischen. Wir geben das Geld, die Stadt soll etwas Schönes damit machen″, so Engelhard. Er hoffe, dass damit auch ein friedliches und harmonisches Miteinander″ der Nutzer und Anwohner erreicht werde.

Die Genossenschaften in Deutschland haben das Jahr 2018 zum Raiffeisen-Jahr erklärt, weil sich der Geburtstag Friedrich-Wilhelm Raiffeisens zum 200. Mal jährt.

Bildtext:
Brennpunkt Raiffeisenplatz: Die Volksbank Osnabrück spendet 50 000 Euro für die Neugestaltung.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
hin


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