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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Geringe Belastung durch Feinstaub
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Jedes Jahr dasselbe Bild in der Neujahrsnacht: Ab 0 Uhr legt sich eine dicke Staubglocke über viele Städte in Deutschland. Dieses Jahr war das vielerorts nicht anders. In Osnabrück schon.

Am 1. Januar 2017 waren die Feinstaubwerte durch Böller und Raketen in Osnabrück massiv angestiegen am Schlosswall von 42 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft um 0 Uhr auf 67 Mikrogramm um 14 Uhr.

In diesem Jahr war das Wetter ungünstig zum Böllern, aber günstig für die Luftqualität. Der viele Regen und relativ starke Wind haben für sehr niedrige Feinstaubwerte am 1. Januar gesorgt, sagt Andreas Hainsch vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim. So betrug der Wert am Schlosswall um 0 Uhr niedrige 12 Mikrogramm, stieg bis 1 Uhr auf nur 15 an und sank bis zum frühen Morgen auf 13 Mikrogramm, wie aus Zahlen des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen hervorgeht. Regen wäscht die Luft sauber, Wind wirbelt sie durcheinander, wodurch sich die Luftschichten vermischen.

Anders in Oldenburg und insbesondere Hannover: Dort stiegen die Feinstaubwerte nach Mitternacht rapide an: in Oldenburg von 14 Mikrogramm um 0 Uhr auf 29 um fünf Uhr und in Hannover von 11 Mikrogramm um 0 Uhr auf 40 um 2 Uhr. In Göttingen sanken die Werte sogar nach 1 Uhr.

In keiner niedersächsischen Stadt wurde die Marke von 50 Mikrogramm überschritten. 35-mal pro Jahr dürfen es mehr als 50 Mikrogramm binnen 24 Stunden sein. 40 Mikrogramm dürfen es am Ende des Jahres im Mittel sein, so die EU-Vorgabe.

Dem Umweltbundesamt zufolge werden in der Silvesternacht 5000 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Das sei etwa 17 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Menge. In Münchens Zentrum kletterte der Wert am 1. Januar 2017 kurzzeitig auf 1346 Mikrogramm, in Frankfurt auf 385 und in Wiesbaden auf 503, berichtete die Süddeutsche Zeitung″.
Autor:
yjs


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