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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Lotter Straße nimmt Herausforderung an
Zwischenüberschrift:
Neujahrsempfang der Geschäftsleute
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Geschäftsleute der Lotter Straße sind trotz einiger Sorgen zuversichtlich, dass sie sich gegen die zunehmende Online-Konkurrenz behaupten können.

Osnabrück. Beim Neujahrsempfang der Interessengemeinschaft im Hotel Klute dominierten optimistische Töne, verbunden mit der Mahnung an die Stadt, die Erreichbarkeit für Bewohner aus dem Umland nicht aufs Spiel zu setzen.

Die Konjunktur laufe gut, meinte Hotelier Hans Klute, der Vorsitzende der Vereinigung, jetzt komme es nur darauf an, dass wir ein Stück davon abbekommen″. Um gegen den Onlinehandel bestehen zu können, plane die Interessengemeinschaft einen gemeinsamen Internetauftritt, mit dem die Seiten der einzelnen Geschäfte verlinkt werden. Aber noch nicht alle Unternehmen hätten ihre eigene Homepage.

Beunruhigt blicken Klute und seine Mitstreiter auf die von der Stadt geplanten Bauarbeiten in der Rheiner Landstraße. Ab Sommer 2019 wollen die Stadtwerke zuerst die Kanäle und anschließend die Fahrbahnen und Gehwege neu bauen. Zweieinhalb Jahre veranschlagen die Tiefbauer für die Arbeiten, überwiegend unter Vollsperrung. Darunter könnten auch die Läden in der Lotter Straße leiden, lautet die Sorge.

Die Geschäftsleute beobachten ohnehin mit einem gewissen Argwohn, dass die Stadt neue Schwerpunkte in der Verkehrspolitik setzt. Für Osnabrück sei eine gute Stadt-Umland-Verbindung lebenswichtig, betonte Klute: Wenn das abbricht, gibt es noch mehr Probleme im Einzelhandel.″

Im Zusammenwirken mit der Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT) will sich die Interessengemeinschaft Lotter Straße an einem neuen Konzept für die Weihnachtsbeleuchtung beteiligen. Die vorhandenen Leuchten würden zwar noch ein paar Jahre funktionieren, meinte Klute, demnächst werde es aber noch mehr Glanz geben.

Von einem erfreulichen Plus auf dem Konto der Vereinigung berichtete Schriftführer Jörg Buchweitz. Zum Straßenfest vom 24. bis zum 26. August 2018 unter dem Motto Lotter Straße erleben″ solle das Niveau noch etwas gesteigert und das gastronomische Konzept verbessert werden. Wenn möglich, werde in diesem Jahr ein längerer Abschnitt der Lotter Straße für den Verkehr gesperrt.

Buchweitz hob hervor, dass es zwar eine gewisse Bewegung in der Geschäftswelt der Lotter Straße gebe Leerstände existierten aber stets nur für kurze Zeit. Die individuellen Fachgeschäfte zeigten Mut zur Lücke″. In diese Kerbe schlug auch Falk Hassenpflug von der Industrie- und Handelskammer. Es gebe eine Kundschaft, die bereit sei, einen guten Preis zu zahlen, wenn es dafür gute Qualität und eine gute Beratung gebe. Davon profitiere auch die Lotter Straße.

Für den Einzelhandel in Osnabrück bleibe es eine Herausforderung, nicht nur gegenüber dem Onlinehandel, sondern auch gegenüber anderen Zentren zu bestehen. Mit dem Weiterbau der A33 werde es zum Beispiel für Kunden aus Melle einfacher, nach Bielefeld zu gelangen. Auch von Outlet-Centern wie in Ochtrup gehe eine große Anziehungskraft aus. Mit ihrem interessanten Mix habe die Lotter Straße aber ein Alleinstellungsmerkmal, das für die Zukunft hoffen lasse.

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Bildtext:
Zuversichtlich blickt die Interessengemeinschaft Lotter Straße ins neue Jahr. Das Foto zeigt die Vorstandsmitglieder Jörg Buchweitz, Iris Klute, Birgitt Wiedeck und Hans Klute (von links).
Foto:
André Havergo
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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