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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wenn am Sonntag eine Bombe entschärft wird
 
Notdienstambulanz zieht zum Finkenhügel um
 
Haltausfall am Hauptbahnhof
Zwischenüberschrift:
Dann steht ein großer Teil der Stadt still – Es droht die größte Evakuierung seit zwei Jahrzehnten
 
Ärztebereitschaft mit hohem Aufwand
 
So fahren die Züge am Wochenende
Artikel:
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Originaltext:
Bombe oder Milchkanne? Heute Vormittag will Sprengmeister Hans Mohr mitteilen, ob am Sonntag 16 500 Menschen bis 9 Uhr ihre Häuser verlassen müssen.

OSNABRÜCK. Es würde die größte Evakuierung seit mindestens zwei Jahrzehnten, wie eine Suche im NOZ-Zeitungsarchiv ergab. Seit Mitternacht ist ein Bautrupp der Deutschen Bahn dabei, zwei der drei Gleise unweit der Brücken An der Petersburg″ abzubauen. Drei Meter unter den Schienen soll ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg lagern. Ob es sich tatsächlich um einen Sprengkörper handelt, werden die Experten am Vormittag mit Sicherheit sagen können. Die Chancen stehen fünfzig/ fünfzig. In der Gesamtschule Schinkel wird ein Evakuierungszentrum eingerichtet.

Bürgertelefon: heute 8 bis 18 Uhr und morgen ab 8 Uhr bis zum Ende der Aktion: 054/ 323 4490

Bildtext:
Diese Brücken an der Petersburg sollen erneuert werden. Bei Untersuchungen fanden die Experten Verdächtiges.
Foto:
Ebener

Liveberichte

NOZ-Online hält Sie in einem Liveticker auf noz.de über die etwaige Bombenentschärfung auf dem Laufenden. Auch wer das kostenpflichtige Internetangebot bisher nicht nutzte, kann am Sonntag trotzdem mitlesen. Melden Sie sich einfach unter www.noz.de/ evakuierung mit E-Mail-Adresse und Passwort an und geben Sie den Gutscheincode ev2018 ein.

Osnabrück. Der ärztliche und kinderärztliche Notdienst ziehen um von Marienhospital und Kinderhospital (CKO) ins Klinikum am Finkenhügel und eine Kinderarztpraxis. Das ist nicht so einfach.

Der Osnabrücker Hausarzt Andreas Raming muss dieser Tage nicht nur Patienten versorgen, sondern auch viel organisieren. Der Umzug der Notdienstambulanz von der Bischofstraße ins Klinikum am Finkenhügel ist alles andere als trivial. Die gesamte Praxisinfrastrukur müsse mit umziehen, erläutert Raming, und das beinhaltet nicht nur die EDV, sondern auch sämtliche Diagnostikgeräte von Ultraschall bis EKG. Für den Sonntag kommt die Notdienstambulanz im Klinikum unter. Einiges haben die Mitarbeiter dort bereits aufgebaut, die Geräte folgen erst am frühen Sonntagmorgen schließlich werden sie am Samstag noch vor Ort in der Bischofstraße benötigt.

Das Personal haben wir extra verdoppelt″, sagt Raming. Schließlich wird das Marienhospital nicht erreichbar sein, und die Ärzte rechnen daher damit, dass erheblich mehr Patienten als sonst die Notdienstambulanz aufsuchen werden. Wir stellen uns der Herausforderung gerne und freuen uns über das Angebot des Klinikums, die dortigen Räume zu nutzen″, sagt Raming. Das Wichtigste sei, dass die EDV funktioniere denn darüber läuft auch das Telefon unter der Nummer 116 117. Weil das alles so aufwendig ist, wird die Notdienstambulanz auch dann am Sonntag im Klinikum erreichbar sein, falls die Bombenräumung am Samstag noch abgesagt wird.

Die Zeiten, in denen ein Arzt mit einem Rezeptblock und Praxisstempel quasi überall arbeiten konnte, sind lange vorbei, sagt Norbert Wrase, Geschäftsbereichsleiter Vertragsärztliche Versorgung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. Alles steht und fällt mit der EDV und die ist nicht einmal bei Kinderärzten und Ärzten für Erwachsenen dieselbe. Deshalb wird der kinderärztliche Notdienst vom Kinderhospital in die Kinderarztpraxis Konrad/ Künnemeyer/ Ollefs in der Augustenburger Straße 107 umziehen. Wird die Bombenräumung abgesagt, bleiben die Ärzte im CKO, Johannisfreiheit 1, zu den üblichen Öffnungszeiten 9 bis 22 Uhr.

Da wir die Rufnummer des kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes 05 41/ 70 00-69 69 in dieser Zeit auf die Rufnummer der Praxis umleiten, können die Eltern im Fall einer Behandlungsbedürftigkeit ihrer Kinder wie sonst auch die Rufnummer des kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes wählen″, sagt Norbert Wrase. Die Stadt ist informiert, und Posten an den Straßenabsperrungen werden die Eltern, die ab 9 Uhr trotzdem die Bereitschaftsdienstpraxis im CKO aufsuchen wollen, in die Augustenburger Straße schicken.

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Die Notdienstambulanz am MHO in der Bischofstraße muss wegen der Bombenräumung umziehen.
Foto:
Archiv/ Lindemann

Osnabrück. Wegen einer möglichen Bombenräumung nahe dem Hauptbahnhof ist der Zugverkehr in Osnabrück am Wochenende stark beeinträchtigt. Reihenweise fallen Verbindungen aus. Ein Überblick.

Mitte Dezember wurde unter einer rund 100 Jahre alten Bahnbrücke, die über die Straße An der Petersburg″ führt und demnächst erneuert werden soll, bei Kampfmittelsondierungen ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geortet. Um die Fundstelle wie geplant an diesem Wochenende näher untersuchen und einen möglichen Sprengkörper entschärfen zu können, sind nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) erhebliche Gleisbauarbeiten erforderlich. In der Folge können Regionalbahnen und Fernverkehrszüge den Osnabrücker Hauptbahnhof vorübergehend nicht anfahren.

Auf der Eurobahn-Linie RB 66 (Osnabrück–Münster) kommt es mindestens am Samstag zu Zugausfällen zwischen Osnabrück und Hasbergen. Dasselbe gilt für die Nordwestbahn-Linie RB 75 (Osnabrück–Bielefeld) zwischen Osnabrück und Wellendorf.

Sollte am Samstag keine verschüttete Bombe gefunden werden, könnte der planmäßige Betrieb laut DB ab voraussichtlich 23 Uhr wieder aufgenommen werden. Bestätigt sich allerdings der Verdacht auf einen gefährlichen Blindgänger, würde sich der Bahnverkehr in Osnabrück wohl erst am Montag ab 5 Uhr normalisieren.

Im Falle einer Evakuierung und Kampfmittelräumung halten am Sonntag, 7. Januar, ab 9 Uhr keine Züge mehr im Osnabrücker Hauptbahnhof. Intercitys der Linie Hamburg–Köln machen dann Station in Herford, Intercitys der Linie Berlin–Amsterdam in Minden. Nahverkehrszüge der RB 66 und RB 75 würden weiterhin vor den Toren Osnabrücks beginnen und enden. Beim Regionalexpress RE 9 (Osnabrück–Bremen) wäre Start und Ziel vorübergehend in Bohmte.

Die Linien RE 18 (Osnabrück–Wilhelmshaven) und RB 58 (Osnabrück/ Vechta–Bremen) würden vormittags am Bahnhof Osnabrück-Altstadt (Hasetor) enden, später in Bramsche. Die Eurobahn-Linie RB 61 (Bad Bentheim–Bielefeld) verkehrte nach 12 Uhr nur noch ab und bis Wissingen bzw. Ibbenbüren-Laggenbeck, die Westfalenbahn-Linie RE 60 (Rheine–Braunschweig) nur noch ab und bis Melle bzw. Ibbenbüren.

Von den jeweiligen Endbahnhöfen ist laut DB ein Ersatzverkehr mit Bussen nach Osnabrück (Halle Gartlage) eingerichtet. Dort bestehe wiederum Anschluss an Ersatzbusse in alle Richtungen.

Weitere Einzelheiten zum Ersatzverkehr bei der Bahn lesen Sie bei uns im Internet auf noz.de/ os. Dort können Sie auch Ersatzfahrpläne herunterladen.

Evakuierungszone

Abekenstraße 6, Am Riedenbach 1–55 (ungerade Hausnummern) und 2–44 (gerade Hausnummern), Am Salzmarkt, Am Wulfekamp, Ameldungstraße 3– 11 (ungerade Hausnummern), An der Humboldtbrücke, An der Petersburg, August-Bebel-Platz, Baumwollweg, Bielefelder Straße, Bischofsstraße, Blumenstraße, Bonnusstraße, Braunschweiger Straße, Brinkstraße 5–13 (ungerade Hausnummern), Buersche Straße 2–76 (gerade Hausnummern), Bünder Straße, Clarenbachstraße, Dammstraße, Deisterweg, Eisenbahnstraße, Ertmanstraße 1–19 (ungerade Hausnummern), Frankenstraße, Franz-Lenz-Straße 1–11 (ungerade Hausnummern) und 2–18 (gerade Hausnummern), Gesmolder Straße 12–24, Goethering 23–37, Goldstraße, Große Rosenstraße, Großer Fledderweg 17–27 und 89–91a (ungerade Hausnummern), Hamburger Straße, Hannoversche Straße 1– 48, Heinrich-Heine-Straße, Heinrichstraße 1a–14 und 75–79, Herforder Straße, Hermannstraße, Holtstraße, Iburger Straße 1–105 (ungerade Hausnummern) und 6–54 (gerade Hausnummern), Johannisfreiheit 5, 12a und 13, Johannisstraße 1–38 und 70–144, Johannistorwall, Josefstraße, Karl-Bücher-Straße, Karmannstraße 2, Klöntrupstraße, Koksche Straße 3–53 (ungerade Hausnummern) und 4-48 (gerade Hausnummern), Kollegienwall 12–22a, Kölner Straße 11 und 14, Kolpingstraße, Kommenderiestraße, Konrad-Adenauer-Ring, Kurze Straße, Laischaftsstraße 9–37 (ungerade Hausnummern) und 16–26 (gerade Hausnummern), Lange Straße 63–105 (ungerade Hausnummern) und 78–110 (gerade Hausnummern), Leggeweg, Lutherstraße, Magdalenenstraße 27–35 (ungerade Hausnummern), Meller Straße 2–154 (gerade Hausnummern) und 3–185 (ungerade Hausnummern), Miquelstraße, Mittelstraße, Modemannskamp, Möserstraße 37–51 (ungerade Hausnummern) und 46–68 (gerade Hausnummern), Neulandstraße, Niedersachsenstraße, Osningstraße, Overbergstraße, Parkstraße 1–2k, Pattbrede 5–17 (ungerade Hausnummern), Peiner Straße, Petersburger Wall, Pfaffenstraße, Pottgraben, Rheinische Straße, Ritterstraße, Rosemannstraße, Rosenplatz, Rotenburger Straße 1–8 und 14–24, Rudolfstraße, Schepelerstraße, Schlagvorder Straße (ungerade Hausnummern), Schlossstraße 1–49 (ungerade Hausnummern) und 4–30 (gerade Hausnummern), Schlosswall 43, 65 und 67, Schmidtstraße, Schweerstraße, Selinghof, Seminarstraße 20–37, Siebensternstraße, Sollingweg, Spichernstraße, Spindelstraße, Spinnereiweg, Stahlwerksweg, Stüvenbrede, Süsterstraße, Sutthauser Straße 19–57 (ungerade Hausnummern) und 26–78 (gerade Hausnummern), Teutoburger Straße, Theodor-Heuss-Platz, Uhlhornstraße 2–18 (gerade Hausnummern), Venloer Straße, Wartenbergstraße 1–11 (ungerade Hausnummern) und 2–34 (gerade Hausnummern), Wasastraße, Wassermannstraße, Westfälische Straße, Wiesenbachstraße, Wiesenstraße, Wihostraße und Wörthstraße.
Autor:
sdo, sst


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