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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück beim Carsharing im oberen Mittelfeld
Zwischenüberschrift:
Bundesverband ermittelt 0,52 Stadtteilautos pro 1000 Einwohner – Stadtwerke sehen noch Potenzial
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im aktuellen Carsharing-Städteranking belegt Osnabrück den 24. Platz. Dem Bundesverband Carsharing zufolge kommen 0, 52 Stadtteilautos auf 1000 Einwohner. Allerdings war die Basis der Berechnung nicht ganz korrekt.

Die Rangliste unterscheidet nach stationsbasierten und stationsunabhängigen Autos. Beide Angebote gibt es in Osnabrück. Die VW Up von Flow> K können Nutzer überall abstellen gegebenenfalls mit Aufpreis. Für die Autos von Stat> K gibt es feste Abstell- und Abholorte.

In der Rangliste der 144 einbezogenen Städte belegt Osnabrück in dem Ranking den 24. Platz. 0, 52 Autos kommen dem Bundesverband Carsharing zufolge auf 1000 Einwohner. Karlsruhe belegt in der Rangfolge erneut den ersten Platz. 2, 71 Autos kommen auf 1000 Einwohner 834 in der Summe. 1, 47 Autos auf 1000 Einwohner sind es in Stuttgart, 917 in der Summe: Platz zwei.

In der Rangfolge ohne feste Station (Flow> K) belegt Osnabrück den 14. Platz, in der Liste mit festen Stationen (Stat> K) den 27. Platz.

Allerdings sind die Basisdaten nicht korrekt und aktuell, mit denen der Bundesverband gerechnet hatte. Er nahm 22 Flow> K und 63 Stat> K als Basis 85 Autos in der Summe. Darin eingerechnet waren fünf Fahrzeuge, die im Emsland stehen, und eins in Wallenhorst.

Wir haben aktuell 79 Fahrzeuge (in Osnabrück), davon 25 Flow> K, in unserer Flotte. Zum Zeitpunkt der Rankingerstellung waren es noch 22 Flow> K″, sagte dazu Kathrin Witte, Sprecherin der Osnabrücker Stadtwerke als öffentlicher Carsharing-Anbieter, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Mit den 79 Fahrzeugen in Osnabrück als Basis rutscht das Stadtteilauto in der Rangfolge ab. Als Basis dient die letzte öffentlich einsehbare Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück vom 30. Juni 2017, die 169 693 Einwohner aufweist. Mit diesen Zahlen kommen 0, 47 Stadtteilautos auf 1000 Osnabrücker. Eingeordnet in das bestehende Ranking des Bundesverbandes, würde das den 29. statt 24. Platz bedeuten, sofern die Einwohner- und Fahrzeugzahlen der anderen Städte korrekt sind.

Neue Standorte geplant

Die Stadtwerke Osnabrück sind mit dem offiziellen Ergebnis zufrieden. Von insgesamt 144 zu vergebenen Plätzen bei dem Gesamtranking auf Platz 24 zu kommen ist eine gute Leistung″, sagte Witte. Und es soll weitergehen: Wir sehen für die kommenden Jahre noch einiges Entwicklungspotenzial. 2018 planen wir neue Carsharing-Standorte in Voxtrup, Sutthausen, Wüste und Schinkel.″ An anderen zentralen Stellen fänden die Stadtwerke aber keine Standorte, etwa an der Lotter Straße und dem Felix-Nussbaum-Haus. Dabei ermöglicht das im September 2017 in Kraft getretene Carsharing-Gesetz der Bundesregierung Kommunen, öffentliche Stellplätze für stationsbasierte Anbieter als Sondernutzung ohne Parkgebühren einzurichten.

Das Ranking zeigt: Carsharing ist längst nicht mehr den Bewohnern der Großstädte vorbehalten. Unter den zehn bestausgestatteten Städten sind mit Göttingen, Tübingen, Freiburg und Heidelberg vier mit weniger als 250 000 Einwohnern. Schlusslichter sind Gelsenkirchen, Bottrop, Remscheid und Worms. Dort kommen nur 0, 01 Carsharing-Fahrzeuge auf 1000 Einwohner. In Bottrop, Remscheid und Worms ist es je nur ein einziges Auto, in Gelsenkirchen sind es zwei.

Stadtteilauto Osnabrück ist aus einer Carsharing-Initiative hervorgegangen, um private Autos durch Gemeinschaftsautos zu ersetzen. Mit 75 Prozent sind die Stadtwerke Osnabrück an der Stadtteilauto OS GmbH beteiligt. 2016 hatte das Stadtteilauto die Flow> K-Flotte von 30 auf 20 reduziert, dann wieder auf 25 erhöht.

Bildtext:
Ein Flow> K in Osnabrück: Diese Autos haben keinen festen Abstell- und Abholort.
Archivfoto:
Gert Westdörp
Autor:
Jörg Sanders


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