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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Neue Läden für Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Rückblick auf 2017: Kommen und Gehen bringt größere gastronomische Bandbreite
Artikel:
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Originaltext:
In der Osnabrücker Einzelhandels- und Gastroszene hat sich auch im Jahr 2017 viel getan. Einige Traditionsläden schlossen ihre Türen für immer, dafür kamen neue Geschäfte und Restaurants hinzu.

Osnabrück. Kaum eine Restaurant-Neueröffnung sorgt in 2017 für so viel Aufsehen wie die des Bulldog an der Pagenstecherstraße. Waldemar Schmidt und Christian Hampe machen sich dabei den momentanen Hype um Burger aller Art zunutze. Das Duo setzt auf regionale Produkte und hochwertige Burgerspezialitäten. Mit Erfolg: Nach wenigen Tagen müssen die Gastronomen ihren Laden für kurze Zeit schließen der Gästeansturm sorgt für leere Lager und erschöpftes Personal. Weil das Geschäft mit Burger, Hotdog und Co. so gut läuft, expandiert das noch junge Unternehmen im Frühjahr 2018 in die Osnabrücker Innenstadt. The Bulldog wird dann Teil der neuen Markthalle und des L& T-Sporthauses sein.

Im November enden die über Monate andauernden Bauarbeiten an der Lengericher Landstraße in Hellern. Aus der ehemaligen Max-Bahr-Filiale macht Investor Johannes Külkens das Nahversorgungszentrum Die Blankenburg. Mieter sind neben der Bäckerei Wellmann die Supermarktkette Rewe, der Drogeriemarkt dm und Ernstings Family. Die Blankenburg ist das zweite große Bauprojekt der Külkens nach dem Weidencarré in der Wüste, das als Vorbild für den jetzigen Standort dient.

Die Hasestraße entwickelt sich: Im August öffnen Mario Schoo und Christoph Klick ihren Schallplattenladen Fundament neu, der bisher auf gefühlten 1, 5 Quadratmetern bei Shock Records untergebracht war. Die beiden Vinylspezialisten setzen vor allem auf gebrauchte Platten und Live-DJ-Sets in ihrem neuen Ladenlokal. In den Regalen sind alle Genres von Jazz über Soul und Funk bis Punk, Rock, House, Elektro vertreten sowie Raritäten zum Beispiel aus der Türkei oder aus Afrika. Bei uns sind alle gängigen Genres außer Klassik und Schlager im Angebot″, sagt Klick.

Im Herbst öffnet am Stadtweg in Lüstringen das Iko, das quasi gleich drei Läden unter Atelier-Atmosphäre in sich vereinigt: Tom Elstermeyer führt das Feinschmecker-Restaurant Iko, Anne Oberwalleney die floristische Manufaktur Iko Flowers, und Graffiti-Künstler René Turrek richtet im gleichen Gebäude sein Atelier ein. Kunst und Kreativität sollen das verbindende Element zwischen Blumenladen, Atelier und Restaurant sein.

In vielen großen Städten gibt es sie bereits und auch Osnabrück bekommt im Jahr 2017 den ersten Escape Room. An der Sutthauser Straße bei Roomfox gilt es seither, allerlei Rätsel zu lösen und den Ausweg aus mehreren verschlossenen Räumen zu finden. Und das mit Lokalkolorit: Schließlich dreht sich alles um den geheimnisvollen Varus-Fluch″.

Das Osnabrücker Restaurant Friedrich erfreut sich schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Im Sommer 2017 expandiert das Team um Küchenchef Sascha Lissowsky auf die andere Seite der Lotter Straße: Im ehemaligen Poggenpohl-Ladenlokal wird das Fritz Daily aus der Taufe gehoben ein Daily-Food-Restaurant mit angehängtem Weinladen und einer Kochschule. Alle drei Läden befinden sich auf einer Ebene und sind offen miteinander verbunden.

Schuhläden gibt es viele in Osnabrück bei # 5 Hase Snkrs an der Herrenteichsstraße allerdings finden die Kunden echte Raritäten zu gehobenen Preisen. Limitierte Sneakers und Turnschuhklassiker von Marken wie Adidas, Nike, Royal Republic, Reebok, Converse und Co. stehen zum Verkauf und auch Graffiti-Künstler René Turrek veredelte schon den ein oder anderen Schuh.

Knapp fünf Jahre stand das Ladenlokal am Osnabrücker Salzmarkt leer im Frühjahr 2017 zieht dann wieder ein Edeka-Supermarkt auf rund 1000 Quadratmetern ein.

Moderne asiatische Küche gibt es seit diesem Jahr auch im Herzen Osnabrücks. An der Großen Hamkenstraße eröffnet im Mai die Frankfurter Restaurantkette coa eine Filiale. Angeboten wird ostasiatisch geprägte Küche, dazu gehören sowohl thailändische als auch chinesische Spezialitäten, angereichert mit Trendgerichten wie Süßkartoffelpommes. Passend dazu steht der Name coa″ für cuisine of asia″, also asiatische Küche. Im März kehrt Made in Osnabrück zurück nach Osnabrück: Nach rund drei Jahren Abwesenheit öffnet Designerin Katrin Lazaruk ein Atelier in der Bramscher Straße, das eher als Arbeits- denn Verkaufsort dient. Doch damit nicht genug, Lazaruk will auch Vernissagen und Theaterstücke stattfinden lassen.

Die Auflistung unserer Redaktion besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bildet nur einen Teil der Bewegungen in Einzelhandel und Gastronomie ab.

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Bildtext:
Viel los in der Osnabrücker Gastro- und Einzelhandelsszene: Die Blankenburg, The Bulldog, Fritz Daily und das Made in Osnabrück″-Atelier sind nur vier Beispiele von Neu- und Wiedereröffnungen in der Hasestadt.
Fotos:
Westdörp, Martens, Hiekmann, Ebener
Montage:
Landwehr
Autor:
Sebastian Philipp


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