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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Glyphosat-Verbot hätte auch Nachteile
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Hans Strelow Welche Lebensmittel enthalten Glyphosat? (Ausgabe vom 12. Dezember) mit Bezug auf die aktuelle Berichterstattung über die umstrittene Verlängerung der Glyphosat-Zulassung.

„[. . .] Fakt ist: Sollte Glyphosat verboten werden, würden deutlich mehr Bodenbearbeitungsdurchgänge fällig, es würde deutlich mehr Diesel verbraucht werden, mit allen negativen Folgen für die Umwelt, das Bodenleben und die Umwelt hätte kaum Vorteile, weil durch die Bodenbearbeitung der Effekt von Glyphosat (Feldhygiene) ersetzt werden muss. Dass es weniger Insekten geben soll, will ich nicht infrage stellen, hängt meiner Meinung nach aber mehr damit zusammen, dass die Lebensräume stark geschrumpft sind. Täglich gehen 74 Hektar für Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen verloren; täglich ein 740 Kilometer langer, einen Meter breiter Streifen quer durch Deutschland. Glyphosat wird weltweit eingesetzt, alle Lebensmittel, die im weltweiten Markt unterwegs sind, könnten Glyphosat enthalten. Von daher hat es für den deutschen Verbraucher auch relativ wenig Auswirkung, ob in Deutschland die Anwendung von Glyphosat verboten wird oder nicht. [. . .]″

Ludger Theis

Eggermühlen

„[…] Wieso werden die Menschen trotzdem immer älter und sind dabei auch noch fitter? Da wir ja angeblich ein dramatisches Bienensterben haben wieso haben wir dann keine Versorgungsprobleme beim Honig? Die Produktion steigt sogar! Oder wird der Honig neuerdings industriell hergestellt? Da wir ja angeblich ein dramatisches Insektensterben haben wieso haben wir dann schon seit Jahren mehr und mehr Probleme mit Schadinsekten beispielsweise im Maisanbau oder im Obstbau?

In einem Punkt gebe ich Herrn Strelow aber recht: Glyphosat überschreitet den Grenzwert beim Bier, wenn man 1000 l pro Tag zu sich nimmt! Diese Personen haben dann auch tatsächlich ein höheres Risiko, an Krebs zu erkranken. Das liegt aber nicht am Glyphosat, sondern am Alkohol. Überhaupt macht bei allen Substanzen immer die Dosis das Gift. Tatsächlich orientiert sich der Grenzwert beim Glyphosat beispielsweise beim Bier am Trinkwassergrenzwert. Dieser bewegt sich an der Nachweisgrenze und sagt überhaupt nichts über die vermeintliche Schädlichkeit aus. […]!

Die Lebensmittel sind heute wahrscheinlich so gesundheitlich unbedenklich wie noch nie in der Geschichte. Der Grund, warum man heute mehr findet, liegt schlicht daran, dass heute mehr und genauer untersucht und die Ergebnisse anschließend medial , inszeniert′ werden!

Volker Niemeyer

Bohmte
Autor:
Ludger Theis, Volker Niemeyer


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