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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Breite Mehrheit für Neubau der Feuerwache
Zwischenüberschrift:
Gebäude an der Nordstraße darf maximal zehn Millionen kosten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mehr als zehn Millionen Euro darf sie nicht kosten, aber kommen soll sie auf jeden Fall: die neue Feuerwache an der Nordstraße.

Mit dem Ratsentscheid, der mit breiter Mehrheit gegen die Stimmen von Grünen und UWG/ Piraten getroffen wurde, kann die Stadt nun an die Umsetzung der Pläne des Büros Von Ey Architektur gehen. Die Berliner hatten nahezu auf den Tag genau vor einem Jahr den Architektenwettbewerb für sich entschieden.

Mit dem Ratsbeschluss sind nun auch endgültig die Würfel für eine 24-Stunden-Wache gefallen. Anfängliche Überlegungen gingen davon aus, im Osten der Stadt lediglich eine Tageswache in das Netz aus Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehren zu implementieren.

Der Neubau ist Ausfluss des sogenannten Rinke-Gutachtens, das festgestellt hatte, dass die Feuerwehr im Notfall nicht mehr innerhalb der eigentlich als Maßgabe vorgegebenen acht Minuten flächendeckend im gesamten Stadtgebiet am Einsatzort sein kann. Dass die zweite Feuerwache an der Nordstraße nun doch als 24-Stunden-Wache eingerichtet wird, ist das Ergebnis eines Denkprozesses, an dessen Ende klar war, dass eine Tageswache ohne massive Umstrukturierungen und Investitionen in die freiwilligen Feuerwehren nicht die gewünschten Effekte in der Verbesserung der Einsatzbereitschaft gehabt hätte. Nur eine 24-Stunden-Wache kann nach Meinung der Fachleute die fehlende Abdeckung durch die freiwillige Feuerwehr in den Nachtstunden nach 18 Uhr kompensieren. Wäre die Entscheidung anders gefallen, also zugunsten einer Tageswache, hätten die Mannschaften und Geräte nach 18 Uhr an die Wache an der Nobbenburger Straße verlegt werden müssen. So aber ist ein kontinuierlicher Betrieb auch der Werkstätten an der Nordstraße gewährleistet.

Unter dem Strich wird die zweite Feuerwache die Stadt nach derzeitigem Stand 9, 931 Millionen Euro kosten. Um hier keine bösen Überraschungen zu erleben, hat der Rat der Verwaltung auf Wunsch der FDP eine Kostendeckelung bis zu einer Obergrenze von zehn Millionen Euro in den Haushalt geschrieben. Die laufenden Kosten für die zweite Feuerwache betragen jährlich etwa 335 000 Euro.
Autor:
dk


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