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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Deutlich mehr Stickstoffdioxid
Zwischenüberschrift:
Belastung am Schlosswall gestiegen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die am Schlosswall gemessene Stickstoffdioxidbelastung ist im November im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen. Ein Grund: mehr Autos wegen der Neumarktsperrung.

49 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft (µg/ m³) maß die Station am Schlosswall im Mittel im November. Auch in Oldenburg verzeichnete die Verkehrsstation diesen Wert, Hannover lag mit 48 Mikrogramm knapp darunter , wie aus vorläufigen Zahlen des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen hervorgeht. 49 Mikrogramm sind eine deutliche Steigerung zum Vormonat. Im Oktober hatte die Messstation am Wall vergleichsweise geringe 39 µg/ gemessen.

Die gestiegene Stickstoffdioxidbelastung geht zum Teil auf den seit dem 13. Oktober gesperrten Neumarkt zurück. Von den seither dort täglich 12 600 Fahrzeugen weniger weichen 3600 Fahrer auf den Schlosswall aus, 9000 nehmen andere Wege.

Auch am Neuen Graben (Neumarkt) waren die Werte im laufenden Jahr deutlich zu hoch, obgleich sich die Luft dort nach der Sperrung verbessert hatte.

Der Mittelwert am Schlosswall für die Monate Januar bis November liegt nun bei 44 Mikrogramm. Die EU begrenzt den Jahresmittelwert auf 40 Mikrogramm. Schon jetzt ist klar: Die Jahresmittelwerte werden am Neumarkt und Schlosswall erneut deutlich überschritten wie auch in den Jahren zuvor. Wegen des Überschreitens der Grenzwerte droht eine Klage der Deutschen Umwelthilfe. Sollte diese im Falle einer Klage vor dem Verwaltungsgericht siegen, könnte dieses ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge anordnen.

Osnabrück setzt auf den Luftreinhalteplan, den die Verwaltung derzeit überarbeitet und über den der Rat im Frühjahr entscheiden soll. Zusätzlich hofft die Stadt auf eine zweistellige Millionensumme aus Berlin für Maßnahmen für ein besseres Stadtklima.

Besserer Ausblick beim Feinstaub: Die Station am Wall maß im November einen Mittelwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Das sind vier mehr als im Oktober und September. Mit einem Mittelwert von 23 Mikrogramm für die Monate Januar bis November liegt der Wert aber weit unter der EU-Grenze von 40 Mikrogramm im Jahresmittel.

Der höchste gemessene Wert binnen 24 Stunden lag bei 52 Mikrogramm. 35 Überschreitungen von 50 Mikrogramm erlaubt die EU pro Jahr. Im laufenden Jahr sind es nun elf Überschreitungen am Schlosswall.
Autor:
yjs


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