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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Praxistest für Pedelec-Verleih
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke feilen an Konzept für 2018
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück feilen weiter am Konzept für einen öffentlichen Pedelec-Verleih. Zurzeit würden Standorte und mögliche Systeme geprüft, heißt es auf Nachfrage. 2018 soll ein erster Praxistest erfolgen.

Vor einem Jahr hatte unsere Redaktion erstmals über Pläne des Osnabrücker Verkehrsbetriebs berichtet, in der Stadt einen öffentlichen Pedelec-Verleih aufzubauen. Die Rede war damals von zunächst drei Anlagen, an denen voraussichtlich 15 Elektrofahrräder aufgestellt werden. Solche Stützpunkte könnten beispielsweise in der Nähe wichtiger Bushaltestellen entstehen möglicherweise entlang der Linie 41 (Voxtrup–Haste), die ab Ende 2018/ Anfang 2019 ausschließlich von Elektrobussen bedient werden soll. Sie gilt als prädestiniert für die geplante Einrichtung sogenannter Mobilitätsstationen: supermodern ausgestatteten Drehscheiben des öffentlichen Nahverkehrs, mit jeder Menge Service und Anschlüssen etwa an Stadtteilautos, Taxis und eines Tages wahrscheinlich sogar fahrerlose Shuttles.

Aktuell sind wir in der Prüfung von Standorten und möglichen Systemanbietern″, teilen die Stadtwerke Osnabrück auf Nachfrage zum Sachstand beim Thema Pedelec-Verleih mit. Parallel werde an der Verknüpfung der Mobilitätsangebote gearbeitet mit dem Ziel, auch das Fahrrad als besonders umweltfreundliches Verkehrsmittel zum festen Bestandteil des Osnabrücker ÖPNV zu machen. Was die Umsetzung des Vorhabens betreffe, gebe es allerdings viele offene Detailfragen, mit denen sich die Kollegen im Hause intensiv beschäftigen″.

Gleichwohl soll bereits im kommenden Jahr ein Fortschritt in der Sache sichtbar werden. Für 2018 ist ein Friendly User Test geplant, bei dem wir prüfen, ob und in welcher Form ein Ausbau möglich ist″, kündigen die Stadtwerke an. Bei dieser Art von Feldversuch bekommen ausgewählte Kunden die Gelegenheit, den Pedelec-Verleih in einer ersten Version unter realen Bedingungen auszuprobieren. Wie zuletzt etwa beim Handyticket will der Osnabrücker Verkehrsbetrieb so herausfinden, wie gut das Angebot angenommen wird und ob es die gewünschte Qualität erreicht. Schwachstellen im System könnten dann noch vor einer offiziellen Markteinführung ausgemerzt werden.

Geld vom Bund

Finanziell unterstützt wird der Aufbau eines öffentlichen Pedelec-Verleihs in Osnabrück vom Bund. Das Wirtschaftsministerium gibt insgesamt 26 000 Euro dazu. Knapp 20 000 Euro davon sind laut Stadtwerken für die Abstellanlagen bestimmt, gut 6000 Euro für die Fahrräder. Das Geld stammt aus dem Anfang 2016 gestarteten Projekt 3connect″, das neue Angebote der Elektromobilität gezielt fördert.
Autor:
sst


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