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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
70 Verstöße in drei Stunden
Zwischenüberschrift:
Polizei kontrolliert erneut am Neumarkt – Markierung zeigt Wirkung
Artikel:
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Originaltext:
Die Polizei hat am Donnerstagvormittag mit einem größeren Aufgebot erneut das Durchfahrverbot am Osnabrücker Neumarkt kontrolliert. Das Ergebnis: In drei Stunden schrieben die Beamten 70 Verwarnungsgelder.

Osnabrück. Die Osnabrücker Polizei war am Donnerstag mit zehn Beamten am Neumarkt im Einsatz. Das ist deutlich mehr als sonst″, sagte Polizeisprecher Frank Oevermann am Rande der Kontrolle. In der Regel werde der Verkehr auf dem Neumarkt spontan von Streifenwagen kontrolliert, die den Platz als Durchfahrt nutzen. Polizeifahrzeuge sind ebenso wie Linienbusse nicht vom Durchfahrverbot betroffen. Auch der Lieferverkehr mit Ziel der Innenstadt darf bis 10.30 Uhr über den Neumarkt fahren.

Am Donnerstag winkte die Polizei in beiden Fahrtrichtungen an jeweils einem festen Kontrollpunkt Autos aus dem Verkehr, die das Durchfahrverbot missachtet hatten. Zwischen Landgericht und dem Sportarena-Gebäude nutzten die Beamten eine Ausbuchtung zur Verkehrskontrolle, in der Gegenrichtung wurden Autos vor dem ehemaligen Wöhrl-Gebäude gestoppt. Anlass für die erneute Kontrolle waren nach Angaben der Polizei die neuen Fahrbahnmarkierungen, die vor rund zwei Wochen im Zufahrtsbereich zum Neumarkt angebracht wurden.

Konkret sind auf dem Neuen Graben und der Wittekindstraße seither nur noch Geradeausspuren für Busse und Radfahrer vorhanden. Der motorisierte Individualverkehr muss links oder rechts abbiegen. Wir wollen kontrollieren, ob die Markierungen Wirkung zeigen″, sagte Oevermann.

Genaue Zahlen zur Kontrolle hat die Polizei am Nachmittag veröffentlicht: In rund drei Stunden wurden 70 Verstöße gegen das Durchfahrverbot geahndet. Für zwei Fahrer hat die Kontrolle ein besonderes Nachspiel sie waren nicht im Besitz eines Führerscheins. Das Ergebnis hat natürlich schon eine gewisse Größe″, sagte Polizeisprecher Oevermann. Allerdings sei die Zahl der Autofahrer auf dem Neumarkt aus Sicht seiner Kollegen spürbar gesunken, seitdem die neuen Markierungen auf die Sperrung hinweisen. Genau diese Rückmeldung haben wir übrigens auch von den Busfahrern der Stadtwerke bekommen″, so Oevermann weiter.

Etwa die Hälfte der am Donnerstagvormittag ertappten Autofahrer waren mit OS-Kennzeichen unterwegs, die übrigen Autos kamen von außerhalb. Unabhängig vom Nummernschild ist jedoch das Verwarngeld von 20 Euro, das bei einer Überquerung des Neumarkts fällig wird. Einige Sünder zeigten sich am Donnerstag überrascht von der Kontrolle. Der Tenor: Die Sperrung sei vorher kaum ersichtlich. Neben den neuen Fahrbahnmarkierungen hatte die Stadt allerdings auch neue Schilder im Zufahrtsbereich zum Neumarkt aufstellen lassen, die auf die Sperrung hinweisen.

Dem Navi gefolgt

Ich bin nach Navi gefahren und möchte eigentlich nur noch raus aus dieser Stadt″, sagte ein Geschäftsreisender mit auswärtigem Kennzeichen im Gespräch mit unserer Redaktion, nachdem die Polizei ihn von
der Busspur gewinkt hatte.
Auch andere Autofahrer beriefen sich auf die Streckenführung ihres Navigationsgerätes wovon sich die Polizei freilich nicht beeindrucken ließ.

Bildtext:
Die Polizei hat am Donnerstagvormittag mit einem größeren Aufgebot erneut das Durchfahrverbot auf dem Osnabrücker Neumarkt kontrolliert.

Foto:
David Ebener
Autor:
Sebastian Philipp


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