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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
90 Sekunden Schleudergang
Zwischenüberschrift:
Nettebad wirbelt seit gestern seine Gäste in der Fishpipe durch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wer zu Hause schon immer mal den Schleudergang seiner Waschmaschine persönlich erleben wollte warum auch immer –, aber nicht in die Maschine passt, kann sich seit gestern im Nettebad mal richtig durchschleudern lassen. Wenngleich auch nicht mit bis zu 1200 Umdrehungen.

Osnabrück. Bis zum 21. Februar können die Badegäste das Erlebnis in der sogenannten Fishpipe nacherleben. Die Funktionsweise: Ein aufblasbarer doppelwandiger Kunststoffballon wird mit 50 Litern Wasser gefüllt. Die Badegäste betreten den Ball durch eine Öffnung, die während des Durchgangs wieder geschlossen wird. Der Ballon sitzt fest in einem Metallrahmen und wird mit einem Elektromotor betrieben, der um die eigene Achse rotiert, teilten die Stadtwerke mit. 90 Sekunden dauert ein Schleudergang.

Durch das Wasser im Ballon kann der Badegast unterschiedliche Rutschpositionen einnehmen und auch während des Rutschvorgangs experimentieren. Die gesamte Rutschlänge hängt davon ab, wie viel Umdrehungen pro Minute der Badegast wünscht. Während des Rutschdurchgangs kann selbst über das Tempo entschieden werden, sodass sich rasante Phasen mit etwas ruhigeren abwechseln können″, wird Nettebadleiter Tilo Schölzel in der Mitteilung zitiert. Genauso ist es aber auch möglich, den kompletten Durchgang in der gleichen Geschwindigkeitsstufe zu absolvieren. Zehn Umdrehungen pro Minute sind die geringste Stufe, mehr als 45 Umdrehungen pro Minute sind nicht möglich.

Sollte ein Badegast den Schleudergang nicht sonderlich gut vertragen und sich in der Kugel übergeben, ist das kein großes Problem zumindest nicht für das Nettebad. In diesem Fall würden die Mitarbeiter die Kugel einfach absaugen, desinfizieren und neues Wasser einfüllen. Letzteres geschehe ohnehin nach jedem Rundgang, sagt ein Stadtwerke-Mitarbeiter auf Nachfrage unserer Redaktion.

Die Fishpipe gibt es bislang europaweit nur ein einziges Mal. Wir sind daher schon ein wenig stolz, als zweites Erlebnisbad diese außergewöhnliche Rutsche bei uns im Nettebad anbieten zu können″, wird Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle in der Mitteilung zitiert.

Erfunden wurde die Fishpipe in Neuseeland und ist bislang eher außerhalb Europas bekannt. Bis zum 21. Februar verfügt das Nettebad über die Fishpipe.

Gerutscht werden kann freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr. In den Weihnachtsferien hat die Fishpipe täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Das Mindestalter beträgt sieben Jahre, eine Größen- und Gewichtsbeschränkung gibt es nicht. Die Fishpipe darf immer nur von einer Person benutzt werden.

Bildtext:
Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle und Nettebadleiter Tilo Schölzel präsentieren die Fishpipe im Nettebad. Bis zum 21. Februar können die Badegäste die neue Attraktion ausprobieren.

Foto:
Stadtwerke Osnabrück
Autor:
Jörg Sanders


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