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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück bekommt einen inklusiven Stadtplan
Zwischenüberschrift:
Projekt soll die Orientierung für Menschen mit Behinderung erleichtern und Anreize für mehr Barrierefreiheit setzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Menschen mit Behinderung sollen sich auch ohne fremde Hilfe in der Innenstadt zurechtfinden in diesem Punkt sind sich alle Fraktionen des Stadtrates einig. Deshalb haben sie beschlossen, dass Osnabrück einen inklusiven Stadtplan bekommen soll.

Er soll vor allem aufzeigen, welche Gebäude barrierefrei zu erreichen sind. Dabei geht es nicht nur um Ämter, kulturelle Einrichtungen und öffentliche Toiletten, sondern auch um Banken und Apotheken. Barrierefreie Haltestellen von Bus und Bahn, Wege zu touristischen Attraktionen und Behindertenparkplätze sollen ebenfalls verzeichnet werden. Aber auch Gastronomie und Hotels werden in die Pflicht genommen, einen barrierefreien Zugang zu ihren Räumen zu ermöglichen.

Der Stadtplan könne nämlich nicht nur behinderten Mitmenschen die Orientierung erleichtern, sondern deutlich machen, an wie vielen Orten ein Zugang für sie noch nicht möglich ist″, erläuterte Grünen-Ratsfrau Anke Jacobsen. Die Informationen dazu sammle die AG Inklusion bereits seit eineinhalb Jahren. Jetzt braucht es einen konkreten Zeitplan, finanzielle und personelle Ressourcen und vielleicht auch externe Hilfe bei der digitalen Umsetzung″, sagte sie.

Ihrem Redebeitrag schlossen sich die übrigen Ratsfraktionen an. Aber es gab auch zarte Bedenken: Günter Sandfort von der CDU mahnte eine Inklusion mit Augenmaß″ an. Aufwand und Ertrag des neuen Stadtplans müssten in Einklang gebracht werden. Insbesondere die Aktualität des Plans zu gewährleisten sei eine dauerhafte, endlose Aufgabe″, so das Mitglied des Behindertenforums. Außerdem forderte Sandfort, die Einhaltung der Barrierefreiheit auch bei Großveranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt oder der Maiwoche einzuhalten.

Nun hat die Stadtverwaltung den Auftrag, den inklusiven Stadtplan zu erarbeiten. Unterstützt wird sie bei dem Projekt vom Behindertenforum und der AG Inklusion. Wenn es abgeschlossen ist, soll der Plan Stadtführer ergänzen und auch über die Internetseite der Stadt abrufbar sein. Inwiefern er selbst auch barrierefrei zur Verfügung gestellt wird, blieb in der jüngsten Ratssitzung allerdings noch offen.

Bildtext:
Die Stadtwaage ist barrierefrei zugänglich.
Foto:
Archiv/ Westdörp
Autor:
lori


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