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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Pokerspiel um „Kleine Freiheit″
Zwischenüberschrift:
Mögliche Einigung um beliebten Club am Güterbahnhof droht zu scheitern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seit rund einem halben Jahr wird nach einer Lösung gesucht, damit der Club ,, Kleine Freiheit″ nicht im Dezember schließen muss. Eine Einigung ist weiter möglich, könnte aber auf der Zielgeraden scheitern.

Osnabrück. Der Club im Zugangsbereich zum ehemaligen Güterbahnhof droht zwischen die Fronten von Flächeneigentümer 3 g″ Group GmbH und Stadt zu geraten, die im Dauerstreit liegen.

Den Club-Betreibern läuft kurz vor der Ziellinie die Zeit weg. Bernie Mersch, einer der vier Freiheit″-Gesellschafter: ,, Leider haben sich die Dinge zuletzt immer wieder hingezogen. Wir müssen unseren mehr als 20 Mitarbeitern jetzt kündigen, wenn es doch keine Perspektive für uns gibt, obwohl alles auf einem guten Weg zu sein schien.″

Die Stadt hat einen Weiterbetrieb des Clubs bis Ende 2018 in Aussicht gestellt, wenn Betreiber sowie Areal-Eigner 3 g″ Group zustimmen, dass die Fläche vorzeitig innerhalb von zwei Monaten geräumt wird, falls der Bebauungsplan früher rechtskräftig wird. Davon ist aber wegen der anhängigen Normenkontrollklage nicht auszugehen. Die Stadt besteht außerdem darauf, dass 3 g″ ihr ein Wegerecht zum Ringlokschuppen einräumt, damit sie endlich die ihr seit 2013 gehörende denkmalgeschützte Immobilie nutzen kann.

Dieser Punkt sorgt auf der Gegenseite für Probleme genauso wie die Frist von zwei Monaten für Räumung und Abriss des Gebäudes. 3 g″-Geschäftsführer Thomas Gründler: ,, Das ist in so kurzer Zeit nicht zu machen.″

Dabei glaubten die Freiheit″-Verantwortlichen mit Guido Remmert, Falk Schlukat und Chris Vorberg von der Agentur Zukunftsmusik, die einen Großteil ihrer mehr als 100 Konzerte und Veranstaltungstermine in der Location am Güterbahnhof durchführt, sowie Partner Mersch noch vor zwei Wochen, dass die wichtigste Hürde genommen ist. Da hatte der nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss (VA) der Stadt grundsätzlich den Vorschlag der Verwaltung gebilligt, dem Club Kleine Freiheit″ für ein Jahr einen Verbleib am jetzigen Standort zu ermöglichen.

Die gute Nachricht bei den offenen Fragen: Es gibt Bewegung, und keine Seite schließt eine Einigung aus. 3 g″-Geschäftsführer Thomas Gründler hat der Stadt am Mittwoch einen neuen Vorschlag gemacht. Der dürfte kommenden Dienstag erneut den VA beschäftigen.

Freiheit-Mitbetreiber Guido Remmert: ,, Es wäre nicht zu verstehen, wenn eine Verlängerung an diesen Punkten scheitert.″ Vielleicht wird die Kleine Freiheit″ am Ende sogar zu einem Ausnahmepunkt, an dem Stadt und 3 g″ Group einmal zu einer Einigung kommen.

Bildtext:
Aus dem Osnabrücker Nachtleben eigentlich nicht mehr wegzudenken ist die Kleine Freiheit″ aber möglicherweise muss die Club- und Partyszene schon sehr bald auf das beliebte Tanzlokal verzichten.
Foto:
Archiv/ David Ebener
Autor:
Wolfgang Elbers


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